Manafonistas

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Archives: Mai 2013

Während ich eine Film-Noir-Szenerie um das spezielle Vinyl-Album des dänischen Pianisten Simon Toldam imaginierte (Sunshine Sunshine or Green as Grass), und zu Papier, sprich tastend auf den Bildschirm brachte und als Dokument ablegte, schlug kurz darauf in meinem Haus in Amsterdam die wirkliche Wirklichkeit zu. Am Tage der hiesigen Krönungsfeierlichkeiten, die sich letzte Woche eine Viertelstunde entfernt von meinem Haus abspielten, herrschte hier im Viertel eine erstaunliche Stille und Ruhe. Bis auf zwei nordafrikanische Jugendliche, die etwas sehr auffällig damit beschäftigt waren, Einblick in mein Haus zu bekommen. Kein angenehmes Gefühl.
 
 
 

 
 
 
Am Abend drauf ging ich zu einem Konzert ins Bimhuis, das nach dem vortäglichen Budenzauber wieder zugänglich war. Ins Bimhuis, eben besagte Viertelstunde entfernt. Im Bimhuis an diesem Abend ein Konzert mit dem Trio der New Yorker Pianistin Kris Davis (mit dem Bassisten John Hébert und dem Schlagzeuger Tom Rainey).
 
 
 

 
 
 
Eigentlich wollte ich ziemlich bald nach Ende des Konzerts nach Hause gehen, aber dann ergab sich ein Gespräch mit Kris, die hochschwanger ist. Wir kennen uns von Begegnungen in Lissabon und von der von mir betreuten Amsterdamer Serie, in der Kris im letzten Jahr ein Soloprogramm gespielt hat. Ich nahm gerade den letzten Schluck Wein als das Telefon ging. Zu spät aufgenommen, ein gesprochener Bericht von der Polizei, dass bei mir eingebrochen sei. Schock und natürlich wusste ich sofort, wer es war und worauf sie es abgesehen hatten. Den nicht zu übersehenden iMac! Ansonsten gab es ja nichts, was Diebe interessieren könnte. Panik und in Windeseile zu meinem Haus. Im deutlichen Bewusstsein, dass die Arbeit der letzten eineinhalb Jahre, die auf dem iMac stehen, nun wohl verloren waren.

Bei Ankunft der echte Schock. Die Diebe hatten einen kapitalen Bordstein durch die doppelglasige Verandatür geschmissen, um sich Zugang zu verschaffen, die Beute zu greifen und zu verschwinden. Durch den Knall war der Nachbar aufmerksam geworden und eilte umgehend an den Ort des Geschehens, verfolgte die flüchtenden Täter, musste sie aber laufen lassen.
 
 
 
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Glasreparatur mitten in der Nacht, Spurensicherung, Versicherung, Gespräche mit der Nachbarschaft, wenig Schlaf. Sehr eingreifendend, ziemlich von der Rolle, wütend, empört, Gefühl von Machtlosigkeit, traurig, niedergeschlagen. Gleichzeitig aber auch den Handschuh aufgreifen. Wechselbad der Gefühle! Wie den Gedanken aushalten, dass die jugendlichen Diebe den iMac umgehend beim Boss abliefern, kleinen Betrag kassieren und der Inhalt auf dem iMac dann schlicht weggeschmissen wird, damit die Maschine von den Hehlern in Osteuropa oder Afrika verkauft werden kann.
 
 
 
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Ja, in der Wirklichkeit angekommen. Willkommen! Derzeit booming business mit gestohlenen iMacs. Nach oben schiessende Einbruchszahlen. Ganze Büros, einschliesslich die von Apple selbst, sind schon leergeräumt worden. Am Krönungsnachmittag war es im Viertel zwar herrlich still, aber auch die Einbruchszahl schossen extreme in die Höhe! Der ganze Zirkus um die Krönung war übrigens von dem Musicalproduzenten Joop van den Ende (früher Teil von Endemol) Szene gesetzt und finanziert. Wenn das kein Musikbusiness und keine Kultur ist! Gut, oder nicht gut! Aber nicht abschweifen!

Alles Mögliche schiesst mir durch den Kopf: die Manuskripte für Radiosendungen, Interviews, Buchhaltung, Konzepte für Artikel, Quellensammlungen … Was davon ist noch wiederzufinden? Und was kostet das alles an extra Zeit? Schwer zurückgeworfen! Auf der anderen Seite der Gedanke: es wird sich zeigen müssen, was nun wirklich unentbehrlich und kostbar ist. Und der Gedanke: erst mal wieder zurück zum Kern statt in der elektronischen Überfülle zu baden. Beides muss seinen Platz kriegen, ins Gleichgewicht kommen. Zum Kern zurück, mit weniger auskommen auf der einen Seite, und mühsame Rekonstruktion in Fällen, wo’s nicht anders geht, auf der anderen Seite. In anderen Modi funktionieren. Alles aus dem Gleis. Langsames Zurückfinden, Einfinden.

Und bei Neuausrüstung bleibt nichts anderes übrig als iMac mit Stahlseil befestigen und TimeCapsule-Apparat für schnurfreies Backup, den man wegschliessen kann. Und besonders empfindliche Sachen in die Wolke oder Dropbox.

Arbeite jetzt – hier und da sitzend – auf MacBook Air. Ein paar wichtige laufende Sachen befinden sich zum Glück darauf, wodurch ich dies jetzt auch in Manafonistas einstellen kann. An meinen verwüsteten Schreibtisch zurückkehren geht einfach noch nicht.

Gregors Fantasie vom Handel mit Jukeboxen ist ja keine Träumerei ohne Vorgeschichte. Ein halbes Jahr lang betrieb er ein florierendes Geschäft mit dem Import und Vertrieb dieser alten amerikanischen Kulturgüter. Es war Ende der Siebziger Jahre, als wir uns zum zweiten Mal trafen, Gregor stand mit einem grauen VW-Bulli vor der Tür meiner Wohnung in Gerbrunn nahe Würzburg. Auf der Ladefläche hatte er eine Jukebox untergebracht, fest mit Seilen gesichert, so dass selbst eine Vollbremsung keinen Schaden anrichten konnte. Das erste Mal überhaupt waren wir uns über den Weg gelaufen, in der Gleichmannstrasse 10 in München-Pasing. Wenn man dort in den Laden ging, an Staubsaugern, Waschmaschinen, diversen Elektrogeräten vorbei, und dann hinauf in den ersten oder zweiten Stock, landete man bei „jazz-by-post“, mitten in einer Riesensammlung neuer aufregender Jazzplatten. Gregor (Trenchcoat, Vollbart) hatte eine neue Platte von Jan Garbarek in der Hand, auf den Titel komme ich gerade nicht, Jack DeJohnette war auch dabei, und Pianist John Taylor spielte nur auf einer skurrilen elektrischen Orgel (oder spielt mir die Erinnerung hier einen Streich?). Eine fantastische Platte, aus der Zeit, als der Norweger noch sein altes Feuer besass, das ihm später weitgehend abhanden kommen sollte. Bald kamen wir vom Thema Lieblingsplatten zu seiner Jukebox-Obsession, und noch im selben Sommer kam er in meine vorübergehende fränkische Wahlheimat, um mit mir zusammen eine Jukebox in einer renommierten Würzburger Studentenkneipe einzurichten und zu bestücken. Ich steuerte neben einigen Überbleibseln meiner Jugend („Winchester Cathedral“, „Death of a Clown“, „House of the Rising Sun“, solche Kaliber) auch noch an die dreissig (!) Singles der Hofband des äthiopischen Kaisers Haile Selassie bei, die auf seltsamen Wegen von Adis-Abeba über den Hafen von Marseille in meinen Besitz gelangt waren. Einen Sommer, einen Herbst und einen Winter lang wurden diese nordafrikanischen Exotica öfter gedrückt als die anglo-amerikanischen Klassiker; der „Alte Peter“ wurde sozusagen die erste Weltmusikkneipe Würzburgs. Gregor liess sich allerdings nicht lumpen („Amerika ist ein Fass ohne Boden“ war sein Kernspruch), und steuerte einige Schätze aus der Frühzeit amerikanischer Popularmusik bei, Gospels aus den Fünfziger Jahren, und etliche Erstpressungen von den Coasters (mit Autogrammen!). In besonderer Erinnerung habe ich die Single „Smokey Joe’s Cafe“ mit „Just Like A Fool“ auf der B-Seite. Etliche Hüllen hingen über der Theke, zusammen mit Sammlerstücken von Dick Dale, Abdoul Ahmed, Haik El-Masir und anderen.

2013 4 Mai

Die alte Strecke

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Am Flussufer, das Fahrrad abgestellt, lässt man die Szene auf sich wirken – wie sich alles öffnet an diesem milden, windstillen, sonnenlosen aber freundlichen Frühlingstag: Kanalschiffe passieren und bieten ein Bild der Gemächlichkeit; da sind Spaziergänger mit Hunden; Hausfrauen aus der List absolvieren ihr Fitnessprogramm; Spätaufsteher trinken ihr frühes Pils. Kraniche ziehen vorbei, die knapp über der Wasseroberfläche wie Rennboote gleiten. Der Himmel bietet Weite. Linkerhand der sich schlängelnde, pappelgarnierte Heideggerholzweg am Wasser entlang und rechterhand die noch kommende Piste.

Man variiert zwischen Fahren, Gehen und dem Verweilen: man lässt die Welt an sich heran, passt sich an, entscheidet intuitiv und situativ. Wie lang bin ich diese Strecke schon nicht mehr gefahren? Früher einmal jeden Tag und jetzt als eine Art Revival wieder öfter. Eine Songzeile kommt in den Sinn und bringt, wie Songs das häufig tun, das Ganze auf den Punkt. „I took the old track, the hollow shoulder, across the waters.“ Peter Gabriel singt das mit einer jener Stimmen, wie man sie bevorzugt: rauchig, samtig, soulig, bluesig. So sangen auch die Herren Sylvian und Martyn und die Dame Joni Mitchell.

Here Comes The Flood erschien erstmals 1977 auf Gabriels Debutalbum. Der Komponist hielt den Song dort aber wohl für überproduziert und es folgten sparsamer instrumentierte Versionen, im Duo mit Robert Fripp beispielsweise. Diese pompöse Bombastik war es auch, die einen störte im Gesamtwerk des Musikers – und so pickte man sich bestimmte Songlinien und Fragmente heraus, als Perlen mit hoher Identifikationskraft. Und da Künstler sowieso aus allem, was sie vorfinden, etwas Eigenes machen, biegt sich Joey Sample die Vorlagen nach eigenem Gusto zurecht – im Zeitalter der kopierbaren Kostbarkeiten.

 
„I Took The Old Track“ (Here Comes The Flood / Cover)

Wenn der Tempo mit der Jukebox kommt …

 

Vor ein paar Wochen entdeckte ich in Hannover dieses Fahrzeug.
 
 
 

 
 
 
Die Begeisterung kannte keine Grenzen. Ein echtes TEMPO Hanseat Dreirad-Fahrzeug! Dieser Lieferwagen wurde von 1938 an als Tempo A 400 und nach dem Krieg als Tempo Hanseat produziert. Für mich gehörten diese Fahrzeuge als Getränke- und Kohlewagen, eigentlich als Lastenträger aller Art, zum Stadtbild meiner Heimatstadt Hannover in den fünfziger Jahren. Diese kleinen LKWs konnten, weil es sie mit den unterschiedlichsten Aufbauten gab, universell eingesetzt werden. Angeboten wurde der Tempo zunächst mit 12,5 später mit 15 PS.
 
 
 

 
 
 
Okay, ich gebe es zu, meine Fantasie drehte beim Anblick dieses Fahrzeugs nachhaltig richtig durch. Ich stellte mir vor, wie es wäre, ein solches Fahrzeug, freilich mit geschlossener Ladefläche, zu besitzen. Beruflich hätte ich mit der Betreuung von Wurlitzer-Musikboxen zu tun und hätte die verschiedensten Kneipen anzufahren, Platten auszuwechseln, Boxen zu reparieren, Boxen zu transportieren und vieles mehr. Eine Wurlitzer 2100 von 1957 (mit 200 Wahlmöglichkeiten) stünde in einer etwas lausigen Kneipe eines weitläufigen Busbahnhofsviertels, eine Wurlitzer 2300 von 1959 hätte ich in einer Milchbar eines ziemlich verlassenen Kleinstadt-Bahnhofs zu betreuen, eine Wurlitzer 2404S (also schon Stereo) von 1960 würde in einer Eisdiele eines vernachlässigten Vorstadtviertels arbeiten. Weitere drei Boxen hätte ich nur in den Sommermonaten an der Nordsee anzufahren, sie stünden in zugigen, aber grundehrlichen Kneipen direkt am Meer. Natürlich gäbe es auch wieder Vinyl-Singles. Bestückt würden die Boxen mit einer Mischung aus aktuellen Scheiben, aber auch älteren Platten. Meine Erst-bestückung der Wurlitzer-Jukeboxen könnte so ausfallen (die Auswahl hätte nichts mit einer Best-of-Hitliste zu tun, wäre natürlich auch nicht wirtschaftlich motiviert, orientierte sich vielmehr an dem, was der Juke-Box-Man selber gerade gerne an diesen bestimmten Orten hören würde und sich wünschen würde, dass man Freude an genau dieser Musik hätte):

 

1. The Flaming Lips: The Terror
2. Ian Broudie: Smoke rings
3. The Go-Betweens: Finding you
4. Brian Wilson: Heroes an Villains
5. Brendan Benson: Cold Hands
7. Gillian Welch: The way it goes
8. Timmy Thomas: Why can´t we live together
9. Eels: Living life
10. Beck: True love will find you in the end
11. Sparkelhorse with the Flaming Lips: Go
12. Van Morrison: Astral Weeks
13. Wilco: I am trying to break your heart
14. Beth Gibbons & Rustin Man: Show
15. Mark Knopfler: Cleaning my gun
16. Hector Zazou & Björk: Visur Vatnsenda-Rosu
18. Antony and the Johnsons: Hope there´s someone
20. Luscious Jackson: Under your
21. Roger Eno: Ted´s Funeral Music
22. Devendra Banhart: Your fine Petting Duck
23. Nick Cave and the Bad Seeds: We No Who U R
24. Dan Michaelson and the Coastguards: Tremors
25. Kate Bush: 50 Words for Snow
26. Brian Eno: An Ending
27. Big Mama Thornton: Hound Dog
28. Van Morrison: Cyprus Avenue
29. B.B.King & Eric Clapton: Rock me baby
30. Eels: Trouble with dreams
31. Savina Yannatou: Smilj Smiljana
32. Simone White: Bunny is a bunny suit
33. Elvis Perkins: Shampoo
34. Bob Dylan: Man in a long black coat
35. The New Pornographers: Hey, snow white
36. Robert Plant & Alison Krauss: Your long journey
37. The National: So far around the Bend
38. The Decemberists: Sleepness
39. The Unthanks: Nobody knew she was there
40. The Mountain Goats: 1 Joh 4,16
41. Beirut: Mimizan
42. My morning Jacket: El Caporal
43. Muddy Waters: Mannish Boy
44. Al Steart: On the border
45. Velvet Underground: Sweet Jane
46. Suzanne Vega: Tom´s Diner
47. Robert Wyatt; Sea Song
48. Bears: More left out
49. Nick Howard: Days like these
50. Alison Krauss and Union Station: Bonita and Bill Butler
 
 
 

 
 
 
51. Andrea Corr: Pale Blue Eyes
52. The XX Coexist: Angels
53. Betty LaVette: Everything is broken
54. Eivind Aarset: Close (for comfort)
55. Regina Spektor: Small town moon
56. The Avett Brothers: February seven
57. Paul Buchanan: Mid Air
58. Colin Stetson: Lord I just can´t keep from crying sometimes
59. Spiritualized: Mary
60. Malia: Keeper of flame
61. Billy Gibbons & Ch: Oh Well
62. Rolling Stones: She´s a rainbow
63. Beatles: We can work it out
64. Frank Ocean: Bad Religion
65. Jason Lytle: Matterhorn
66. Vijay Iyer Trio: The Village of the Virgins
67. Malia: Keeper of flame
68. Patty Smith: Amerigo
69. Bob Dylan: Narrow Way
70. David Sylvian: Where´s your gravity
71. Daniel Lanois: The Deadly Nightshade
72. Bill Fay: There is a Valley
73. Johnny Cash: Solitary Man
74. Pierre L. Kab 1340
75. George Harrison: Run of the Mill

Few cases demonstrate the beauty of Walt Dickerson’s artistry more fluently than this epic date from the mid-1970s, recorded for the Steepelechase label. With nimbly-stepping bassist Lisle Atkinson and drumlord Andrew Cyrille, Dickerson weaves this alluring, beguiling collection of tone poems conjured from the very air of Peace in instrumentally choral motion. Meditative, engaging, intensely beckoning, perceptions and misconceptions alike will be firmly, gracefully challenged with this set of iridescent rhapsodies representing Jazz freedom at its very finest. I discovered this record reading Richard Williams‘ praise in a time The Melody Maker still had great jazz writers, Steve Lake was another one. Both were able to ignore musical boundaries. I was stunned when listening to PEACE for the first time, i’m still stunned, blown away, floored down (gimme me more phrases of being overwhelmed). I still think that that there have been mistakes in the production. Some high-pitched sounds of the vibraphone seem somehow distorted, deep in the red zone, but it fucking doesn’t matter. (Michael F. Hopkins and Michael E.)

2013 2 Mai

James Blake And The Glasgow Spirit

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Glasgow’s own legendary Sub Club on Jamaica Street brings back fond memories for the singer James Blake, who’s appeared there many times, and James recalls one highlight.

„The Sub Club is somewhere where it’s good for hearing some really good music,“ he enthuses. „I remember being there one time and the fire alarm went off, and the Glasgow spirit meant that everybody stayed in the venue and thought it was part of the music.

2013 1 Mai

Radiohoerers CD Tipp

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CD des Monats: Aki Takase “My Ellington”. Mit der Post gekommen ( das Cd Abo bei Intakt Records !!!), läuft diese CD quasi “in der Rotation”.

Es ist einfach wunderbar zu hören, wie sich Aki Takase die Musik Duke Ellingtons zueigen gemacht hat. Das ist kein spielen der Standards, wie es üblicher Weise ist. Hier geht Aki in die Welt der Kompositionen von Duke hinein. Sie forschte wie sie funktionieren und was sie eigentlich ausmachen. Das besondere eben, wie es nur der Duke machte.

Sie setzte sich auch damit auseinander, wie der Duke selber am Klavier spielte, sein Reichtum an Varianten, Nuancen und seine unvergleichliche Eleganz. “Was nicht oft genug betont werden kann, ist Takases tiefes Gefühl auf My Ellington“, schreibt der amerikanische Journalist Bill Shoemaker in den Linernotes zur CD.

Seit ihren Duo-Arbeiten gefällt mir das Spiel von Aki Takase immer besser. Ihr Witz und ihre Spielfreude machen mir riesigen Spass. Auch der “New Blues” mit Eugene Chadbourne, Nils Wogram, Rudi Mahall und Paul Lovens ist eine reine Freude. Und nicht zu vergessen das fantastische Duo mit Han Bennink: “Two for Two”.

Also, entdeckt diese Pianistin für euch, es lohnt sich. Vergesst die Alten Meister nicht. Wo wäre der Jazz heute, ohne die Welt Duke Ellingtons!?

2013 1 Mai

Chris Beckett: The Peacock Cloak

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The 2013 Clarke award-winning Chris Beckett is a major force in British SF, and his second collection, The Peacock Cloak (NewCon Press, £10.99), collects a dozen stories published over the past five years. He is an audacious writer, not afraid of examining big issues, but always through the humanising lens of fully rounded characters, whether they be a downtrodden husband making a life-changing decision after meeting a visitor from another dimension, a loner coming to the end of his posting on a bizarre alien world, or a pair of thieves suffering the consequences of their greed on a far-future Earth. The two standout tales are „Rat Island“, about a boy’s attempt to come to terms with his father’s suicide against a backdrop of global despair, and „Greenland“, which portrays an overpopulated future Britain and the plight of a refugee forced to submit to a horrific scientific experiment in order to ensure his family’s survival. Unmissable. (Eric Brown, The Guardian)


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