Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

Tzadik III

 

Verpasst! Das Jubiläum! 25 Jahre Tzadik, das wäre 2015 gewesen. Vor ein paar Wochen gönnte ich mir einmal mehr einen wunderbaren Tzadik-Abend, als es mir plötzlich auffiel, Tzadik müsste doch jetzt 25jähriges Bestehen feiern. Zu spät!

Den Gründer des Plattenlabels, John Zorn, kenne ich freilich schon länger: 1991 konnte ich John Zorn das erste Mal in Tübingen hören, er kam mit seiner Band Naked City, dabei waren Bill Frisell, Wayne Horvitz, Fred Frith und Joey Baron. Es war ein wildes Konzert, laut, absolut schräg, unerhört, begeisternd. Bereits 1988 hatte ich die Gelegenheit Naked City in gleicher Besetzung in der Berliner Philharmonie während der Berliner Jazztage zu hören, allerdings nur über das gute, alte Radio. Meine ersten Platten mit John Zorn trugen die Titel The Big Gundown (1985) u.a. mit dem Kronos Quartet, Tim Berne, Bill Frisell, Big John Patton, Toots Thielemans, Vernon Reid, Shelley Hirsch und Spillane (1987) mit Bill Frisell, Albert Collins, Ronald Shannon Jackson, Melvin Gibbs, dem Kronos Quartet und vielen anderen Mitwirkenden.

Aber erst 1995 wurde das Tzadik-Label von John Zorn gegründet. Mit der Veröffentlichung von Kristallnacht, einem Werk, das an die Reichspogromnacht erinnerte, fing alles an. Mit dabei waren damals Anthony Coleman: Keyboards, Mark Dresser: Bass, Mark Feldman: Violin, David Krakauer: Clarinet und Bass Clarinet, Frank London: Trumpet, Marc Ribot: Guitar und William Winant: Percussion. Wurde diese Platte zunächst 1993 auf einem japanischem Label veröffentlicht, folgte dann 1995 das Erscheinen dieses Werkes auf Zorns eigener New-Yorker Plattenfirma Tzadik. John Zorn meinte damals, „zu wenig würde der Beitrag jüdischer Musiker zur amerikanischen Musikgeschichte als jüdischer Beitrag gewürdigt. Zu groß sei die Zurückhaltung, mit der sich Jazzmusiker als jüdisch outen würden: «Die antisemitische Vision jüdischer Omnipotenz kollidiert mit der Tatsache, dass die meisten Juden, die in den darstellenden Künsten arbeiten und sich öffentlich zu ihrem Judentum bekennen, angreifbar und aus dem kulturellen Mainstream Amerikas ausgeschlossen werden». Aufgrund dieser Analyse amerikanischer Musikgeschichte proklamierte Zorn damals eine offen jüdische Musikkultur, die sich selbstbewusst mit den eigenen musikalischen Wurzeln beschäftigt.“ (Jüdische Zeitung 2008)

 
 
 

 
 
 

Vier Platten (über 400 Schallplatten erschienen bisher auf dem not-for-profit, cooperative record label) möchte ich heute aus der Abteilung Radical-Jewish-Culture meinem Plattenschrank entnehmen und dringend empfehlen:

 

– John Zorn: Testament of Salomon (2014) mit Bill Frisell, Carol Emanuel, Kenny Wollesen, die ganze CD ist große Klasse. Leider habe ich sie erst jetzt entdeckt, sie hätte sonst Eingang in meine persönliche Top-Ten-Liste des Jahres 2014 Eingang gefunden.

John Zorn Masada Guitars (2003) mit Bill Frisell, Marc Ribot, Tim Sparks, besonders gefallen mir die Stücke Abidan, Kodashim, Bikkurim und Kisofim.

Great Jewish Music: Burt Bacharach (1997) Do-CD mit Robin Holcomb, Wayne Horwitz, Marc Riboz, Greg Cohen, Dave Douglas, Guy Klucevek, Eric Friedlander, Joey Baron, Bill Frisell, Chris Wood, John Medeski, Billy Martin, Fred Frith, Elliot Sharp, Anthony Coleman, Doug Wieselman, Shelly Hirsch und viele andere.Tolle Stücke: Close to you; Promises-Promises, Freefall und Don´t Go Breaking My Heart.

Rob Burger: Lost Photograph (2002) Rob Burger ist Komponist, spielt Akkordeon und viele andere Instrumente, plus Kenny Wollesen, Greg Cohen . Wunderbare Stücke unter anderem: Inzihuat, Aveenu Malkenu, Ringling Kid und Youkali (von Kurt Weill).

 
 
 

 
 

2016 8 Juni

Van 1973

von | Kategorie: Blog | | 2 Comments

„I’m not surprised that people get different meanings out of my songs. But I don’t wanna give the impression that I know what everything means cause I don’t. There are times when I’m mystified. I look at some of the stuff that comes out, y’know. And like, there it is and it feels right, but I can’t say for sure what it means.“

2016 7 Juni

Songs from a Room

von | Kategorie: Blog | | 1 Comment

 

 
 

2016 6 Juni

Better than this!

von | Kategorie: Blog | | 3 Comments

„I am saddened by the low level to which U.S. politics has sunk. The hate, vindictiveness, personal insults, racism, and pandering — it seems that the worst aspects of the internet have come to life and turned into flesh and blood. The causes are many, but now I’m more concerned about what can be done to turn this around and am hopeful that all Americans exercise their right to vote.“

(David Byrne)

 

davidbyrne.com / were-better-than-this-vote …

 

Ich ist ein Anderer. Ich ist ein Waffenhändler. Dass Rimbaud auch das war, verschweigt die Salonpersonnage, die so gerne das berühmte Zitat auf ihre Kunstkataloge printet oder ganze Seiten darin mit seichten Interpretationen füllt. Warum nicht primärliterarisch vorgehen: „Der Künstler ist der große Kranke, der große Verbrecher, der große Verfemte und der höchste Wissende.“ Das ist eine kluge, genaue Selbstreflexion.

Mit einem Auftrag an die künstlerische Nachhut, die so gerne mit der Banane von Andy Warhol hausieren geht, fährt er fort: „Er kommt an im Unbekannten und selbst wenn er seine eigenen Visionen nicht mehr begreift, so hat er sie doch geschaut. Mag er zugrunde gehen an seinem riesigen Sprung durch die ungehörten und unnennbaren Dinge; andere furchtbare Arbeiter werden kommen und an jenen Horizonten anfangen, wo er zusammengebrochen ist.“ Viele „Abarbeiter“ kamen und saugten sich an seinem Honig satt. Den Beginn soll Van Morrison machen. In TORE DOWN A LA RIMBAUD fabuliert der irische Dichter:

 

Showed me different shapes and colors

Showed me many different roads

Gave me very clear instructions

When I was in the dark night of the soul

 

Folgen soll Bob Dylan, der LES ILLUMINATIONS, das sind 44 Rimbaud Gedichte, wahrscheinlich by heart kann. Inspiriert von dem Gedicht „VILLES“ – Glockentürme verkünden die Gedanken der Völker – dichtet Bobby:

 

Ring them bells ye heathen from the city that dreams

Ring them bells from the sanctuaries cross the valleys and streams

For they deep and wide.

 

Das leidenschaftliche Verhältnis zwischen Paul Verlaine und Rimbaud hat Dylan in den Song gewebt: YOU’RE GONNA MAKE ME LONESOME WHEN YOU GO. Dort singt er triste Wahrheiten:

 

Relationships have all been bad

Mine’ve been like Verlaine and Rimbaud.

 

Dylan’s Symbolkraft und Versrhythmen sind in HARD RAIN ähnlich stark wie in Rimbaud’s „Das trunkene Schiff“. Ein anderer Rimbaudmaniac ist Jim Morrison. Ich stimme dem oft gezogenen Vergleich der beiden Protagonisten – Poet und Rebell – nicht so ganz zu. Rimbaud war sicher ein großer Poet, ein Sprachsinnenverwirrer: „Wie ehrvoll, als das Mädchen, die Süße, die Brüste riesig, die hellen Augensträhle“ …. – aus Au Cabaret-Vert. Dagegen gibt Jim Morrison, der orgiastische Rocksänger, der rockende Jesus am Kreuz, der Sohn des Gottes Pan, den Rimbaud schwärmend in seinem einzigen Liebeslied versinnlicht, wohl eher den Rebell.

WAITING FOR THE SUN ist ungewidmet ein Sehnsuchtsong für Rimbaud. In Charlesville – Mézière, in den französischen Ardennen gelegen, wächst er auf. Hier regnet es fast immer. Nicht jeder hält dieses Klima aus. Ehen werden geschieden, weil der eine Partner lieber ans Meer will. Untreue Liebespaare verstecken sich in den tiefen Wäldern und proben hier ein verändertes Leben. Anrückende Gäste reisen noch in derselben Stunde wieder ab, weil sie Angst vor Depressionen haben. Auch für Rimbaud ist es die grüne Hölle. Immer wieder bricht er aus den Ardennen auf, nach Paris, nach London und später in die weite Welt.

 

Al’aurore, armes d‘ une ardent patience, nous entrererons aux splendid es villes …

 

Sein literarisches Leben ist kurz, er schreibt vom 9. bis zum 19. Lebensjahr. Mit 37 stirbt er bereits. Als Schulbub schreibt er das Gedicht „A la music“. Darin äußert er seinen tiefen Hass gegen das Spiessbuergertum. Heute gleicht der Ort in seiner ganzen Tristesse noch immer dem beschriebenen Bild, es ist grau, feucht und neblig. Nur der Rimbaud-Kitsch strahlt partout. Das hätte dem Geschäftsmann vermutlich gefallen. Zum Abschied gieße ich ein halbes Glas Champagner auf sein Grab, mit der anderen Hälfte proste ich Sloterdijk zu, slantje, du musst dein Leben ändern.

Varèse –

I LOVE Amériques. Love it. I love it the way I love On the Corner by Miles Davis. Or Neonlicht by Kraftwerk (whose only fault is that it doesn’t go on longer than it does). Amériques is mental. Mental. Mental mental, transcendental. If Steve Reich’s (infinitely listenable) Different Trains addresses the psychogeographical effect of moving like a phantom thru railway infrastructure, then Amériques does something more challenging (if less accessible). It takes on the Grid System – where anything can collide with anything at any time. Hadron Collider stylee. Slap bang wallop. Boom.

Better than that, though, is how Amériques does time travel. Few are the works that address the past and future with nonchalance. The future didn’t exist until around the time automation was invented – the mid 19th Century. And there was no real ideation of the past until dinosaurs were invented in 1822, around the same time. Amériques starts primordially. Out of the mist, a city. A city ambiented in the darkness of its own light. Every precious dream and vision underneath the stars. Pterodactyls and yellow taxis. And cold/warm lithogenesis. The rooftops are for dreamers. Varèse looks into and beyond the city. Planets collide, collide, collide.

Neonlicht, schimmerndes Neonlicht.

„I met ayont the cairney, a lass wi‘ tousie hair
Singin‘ til a bairney that was nae langer there
Wunds wi warlds tae swing dinna sing sae sweet
The licht that bends owre aa thing is less ta’en up wi it“

(I met beyond a neolothic structure, a woman with wild hair. Singing to a child who was no longer there. Winds with worlds to swing [i.e. gravity/orbits within galaxies] don’t sing so sweet. The light that covers everything is less taken up with it [i.e.gravitational deflection of light] Where’s your gravity?)

 

Waits:

I’ll Take New York. It’s not about New York, it’s about hell. It’s disturbing and dark as fuck. You can’t help but be drawn in by the character’s weird, tacky idea that the city is the place where dreams will come true. The tacky Coney Island Farfisa is a clue to the fuckedupness of the guy’s dream, where light doesn’t look like light – his imagination can’t light up a turnip, never mind a sidewalk. But you go along with it, just to see what happens.

Waits‘ genius here is in the telling, He has to go with the character otherwise the narrative is banjaxed. So there’s no judgement or moralising or social realism. There is no gravity, no New York, just a dream dwarfed by a reality it will never meet, hubris too big a word, dream too big a word. A swerve into the unlightest bible unlight, a void.

But what I want to know is: did Tom Waits intentionally reference Varèse here? Because I’ll Take New York and Amériques both have heart and neither of them really let daylight in. You could see F. W. Murnau in the background, laughing.

Am 18. Juni habe ich meine nächste durchwachte Nacht im Deutschlandfunk, und in der Abteilung „Nahaufnahme“ geht es um Brian Enos Konzept von „Surrender“. Ich werde in dieser Stunde wohl nur zweimal etwas erzählen, und es beginnt in Brians Kindheit, in einer entweihten Kirche, in der ein Priester Selbstmord begangen hat. Wenn es dann um Songs aus Brians Welt geht, die das Thema der „Hingabe“ auf den Punkt bringen, wird der bekennende Atheist früher oder später eine Gospelnummer ins Spiel bringen, und ich wahrscheinlich den Bogen schliessen mit einer anderen, irischen Kindheit, und einem Lied des neuen Albums des einstigen Vorstehers von Dexys Midnight Runners. „Let The Record Show: Dexys Do Irish And Country Soul“ – manche mögen das für so altmodisch halten wie Dylans aktuelles Werk, aber dieses Coveralbum besitzt, selten genug in diesem Genre des Nachempfundenen, einsame Klasse. Das Lied, das ich daraus spiele, ist „surrender pur“.

So beschrieb ein Ohrenzeuge, was sich in einigen Monaten des Jahres 1973 auf einer Konzerttour ereignete. Die Rede ist von Van Morrisons legendärem Live-Album „It’s Too Late To Stop Now“. Warum ich mich auf die Wiederveröffentlichung dieses Werkes im Juni (und einige andere Mitschnitte jener Zeit) total freue, hat eine kleine Vorgeschichte. Ich kenne nur zwei Stücke des Albums. Ich war noch sehr jung, und hörte, wie im WDR zwei Tracks gespielt wurden, die mich aus den Schuhen hauten. Das war Exstase pur – aus Gründen meines Greenhorn-Status verwechselte ich damals Jim und Van Morrison. Auch war wohl das Taschengeld knapp, keine Ahnung, warum ich nie zum Besitzer dieses Albums wurde. Erst viel später lernte ich „Astral Weeks“ kennen und lieben, meine Van Morrison-Platte der 70er war „Veedon Fleece“. Es gibt kaum Aufregenderes für Musikverrückte, als einem Glückserlebnis der Teenagerjahre auf die  Spur zu kommen, und da weiterzumachen, wo ein jüngeres Ego allzu schlafmützig agiert hat. Wie ich lese, war Van (den ich später in den Interviews von Kollegen eher knauserig und muffelig erlebte) damals von einem Orchester begleitet worden, das seinen irischen Wurzeln und dem irischen „Soul“ nur allzu gerecht geworden sei, mit Streichern, Bläsern und – zumindest das weiss ich noch – einer jede Wegbegrenzung einreissenden Stimme. Lajla könnte mehr dazu erzählen, vielleicht hört man sie sogar bei den neu ausgegrabenen Konzerten im Publikum in vorderster Reihe Beifall klatschen.

2016 4 Juni

Brasch bräsig

von | Kategorie: Blog | Tags:  | | Comments off

In den Film Und Kim Novak badete nie im See Genezareth zappte ich spätnachts vor Jahren hinein, ähnlich ergings mir auch mit Schnee, der auf Zedern fällt: ein „Wow!“ flackerte auf, doch schnell fielen die Augen übermüdet zu. Die Titel blieben als etwas Lohnenswertes haften, den erstgenannten konnte ich nun kürzlich sehen – und nichtmal Claudia Michelsens zeitgleicher Polizeiruf hielt mich davon ab. Der hilfreiche Tatortcheck eines Onlinemagazins tat sein Übriges, in dem besagtes Ereignis mit vier von zehn Punkten bewertet wurde und ich erinnerte mich daran, dass schon Michelsens Ex-Partner Silvester Groth aus Drehbuchgründen unlängst seinen Job hinschmiss. Schade, denn einer der besten Dialoge ever spielte sich in jenem Magdeburger TV-Dienstmilieu ab. Michelsen alias Kommissarin Doreen Brasch, nachdem sie zwecks Verbrecherjagens mit dem Motorrad die Steinstufen der Stadtmauer rauf- und runtergebrettert war, trifft bräsig im Revier ein, passiert den Schreibtisch des kauzigen Kollegen Groth alias Jochen Drexler.

Der Bürokrat par excellence mümmelte soeben Grünzeugs aus der Brotschatulle zum Frühstück, die Aktentasche akurat neben sich abgelegt und die Miesepetermiene aufgesetzt. Michelsens Morgengruß: „Salat macht impotent!“ Groth retour: „Impotenz macht frei!“ Ich lachte laut. Sind es nicht solche shortcuts, die so manches laue Drehbuch flugs vergessen lassen und sich für alle Zeit in das Gedächtnis schreiben – wie eben jenes eingangs erwähnte kurze „Wow!“? Der oben genannte Film mit sonderbarem Badetitel basierte auf einem Roman von Hakan Nesser, dem damit wohl einst der Durchbruch gelang. Er zeigte, hierin einer Serie wie Breaking Bad ähnlich, was Qualität ist: langsame Einstellungen und aufflackernde Momente; Dinge, Antlitze, Situationen, die aus sich selbst heraus wirken; jene Stille, die spricht und ferner dieser feine switch, wenn fotorealistische Wirklichkeit und harte Fakten ins Märchenhafte, Surreale, Humoreske hinübergleiten.

2016 4 Juni

Vier Sechs Sechzehn

von | Kategorie: Blog | Tags:  | | Comments off

Was Empfehlungen angeht: sehr empfehlenswert ist die „All Things Must Pass“ Dokumentation ueber die TOWER RECORDS Kette, deren Aufstieg und Fall von den 1970iger Jahren bis in die Gegenwart. Viele Zeitzeugen kommen neben den Angestellten und Konzernoberen zu Wort, Musikbusinessmenschen wie David Geffen zum Beispiel und später selbst Musikschaffende wie David Grohl, Bruce Springsteen und Elton John, fuer den TOWER RECORDS dann ab und an auch schon einmal früher öffnete. Ausserdem das „Cuong Vu Trio Meets Pat Metheny“ Album, das den für seine ECM Veröffentlichungen auch hier gemochten Gitarristen soeben in einer frischen Produktion als sideman zeigt, weitab von seinem vielfach zelebrierten Säuselton. Bitte unbedingt einmal hineinhören – und das zeitgleich veröffentlichte „The Unity Sessions“ verschmähen, weil: auf diesem Album gibt es dann wieder die altbekannten Ideen in keineswegs frischen Variationen.

 
 
 


 


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