Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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2015 14 Feb.

Sam Andrew

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Wie ich eben lese, ist gestern der Gitarrist Sam Andrew an den Folgen einer Herz-OP verstorben. Vor ungefähr 15 Jahren gab es auf einer Mailingliste über Jefferson Airplane, der ich folgte, einen Thread über Janis Joplin, und ich hatte dazu irgendetwas gesagt. Daraus ergab sich ein ziemlich langer Offlist-Email-Tratsch mit einem gewissen Sam über Janis. Da er immer nur mit „Sam“ zeichnete, wusste ich zunächst gar nicht, mit wem ich es zu tun hatte. Erst nach einigen Tagen, als ich das „bbhc.com“ in seiner Email-Adresse kapiert hatte („Big Brother & The Holding Company“), dämmerte mir plötzlich, dass ich mit einem von Janis‘ engsten Freunden sprach. Ich habe das nie vergessen.

Ja, das Internet. Immer für Überraschungen gut.

Gute Reise, Sam.

2015 9 Feb.

Jason Vieaux

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Normalerweise interessieren mich Grammy-Verleihungen nur am Rande. Aber nun hat es ausnahmsweise mal einen Richtigen erwischt: Der in Cleveland, Ohio, lebende Gitarrist Jason Vieaux hat bereits mit über 50 Orchestern gespielt, ausschließlich in den USA, trotzdem kennt ihn noch kaum jemand, und seine Platten erscheinen bei einem Minilabel. Der „Best Classical Instrumental Solo“-Grammy könnte zum Sprungbrett werden.

Hier ist Vieaux mit „Sevilla“ von Isaac Albéniz zu hören.

2015 30 Jan.

Thomas Dinger: 2000

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(Blogeintrag entfernt, da es ein urheberrechtliches Problem mit dieser CD gibt. – 7. Februar; jr)

 

2015 14 Jan.

Kailash

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Soul Jazz Records announces a new Popol Vuh release for March 16:

Kailash — one CD with piano sketches by Florian Fricke, one CD with the soundtrack of his movie of the same name, one DVD with the movie itself.

Looks like something to look forward to. Here’s the first part of the movie …

 

2015 13 Jan.

Here’s the really important news

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Da darf man ja froh sein, dass es Paris wenigstens noch bis über den Falz geschafft hat.
 

2014 27 Dez.

Comet Way

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2014 24 Dez.

Merry Christmas allerseits

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Der Text ist übrigens von Wolfgang Hofer, einem der besten Schlagertexter, die ich kenne. (Erinnert sich noch jemand an den „Trödler Abraham„? Der Wolfgang ist das. Er hat über hundert Texte für Udo Jürgens geschrieben.)

 
Schöne Feiertage!

2014 15 Dez.

Electri_city

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esch

 
 
 

Das ist ein interessantes Buch nicht nur für Leute, die sich für die elektronische Musik interessieren, die zwischen 1970 und 1986 in Düsseldorf entstanden ist. Interessant ist es auch für alle, die wissen möchten, wie eine „Szene“ funktioniert.

Düsseldorf ist ein relativ kleines Biotop. Kern der Düsseldorfer Kunst- und Musikszene war die Kunstakademie, insbesondere die Klasse von Joseph Beuys. Drumherum eine Menge Galerien, in denen sich die Szene traf und in denen auch Bands spielten. Und dass die aufgrund der Verknüpfung mit der Kunstakademie anders klangen als in – sagen wir – München oder Hamburg, liegt nahe.

Rüdiger Esch, selbst Mitglied der Krupps, schreibt nicht die Geschichte der Düsseldorfer Szene, sondern er lässt die Beteiligten selbst zu Wort kommen – aus ihrer heutigen Sicht. Er kommentiert nicht selbst, sondern montiert Passagen der von ihm geführten (oder aus anderen Quellen kompilierten) Interviews so mit- und gegeneinander, dass sie sich gegenseitig kommentieren (und oft auch relativieren). Diesen Kunstgriff kennt man bereits aus Jürgen Teipels „Verschwende deine Jugend“, und er funktioniert auch hier, wenngleich man sich gelegentlich ein bisschen mehr Hintergrundinformation wünschen würde.

Sehr schnell ist klar, dass Kraftwerk die Kirche im Dorf war. Alle anderen Projekte kreisen um Kraftwerk herum, reiben sich an Kraftwerk, lehnen Kraftwerk ab oder versuchen Vergleichbares oder Gegenteiliges. Ebenso schnell wird klar, dass das Subzentrum der Düsseldorfer Szene Klaus Dinger war, der hier sehr ausführlich zu Wort kommt. Und dass es eines Conny Planks bedurfte, um die Szeneprodukte in eine Form zu bringen, die man in verkaufbares Vinyl pressen konnte.

Insbesondere interessant ist zum einen, welchen Einfluss auf die Bands und die Musik selbst die elektronischen Instrumente und der technische Fortschritt hatten – es kamen in den 80ern nahezu monatlich neue Synthesizermodelle auf den Markt, die irgendetwas anders machten oder besser konnten als das Vorgängermodell und deswegen geradezu reflexhaft angeschafft wurden. Und zum anderen zeigt sich, wieviel Hass und Häme gerade Kraftwerk auf sich gezogen haben, nachdem sie international zur Kenntnis genommen wurden – interessant ist das insofern, als sich darin zeigt, wie das Biotop einer „Szene“ funktioniert. Selbst noch zu einem Zeitpunkt, als Kraftwerk schon längst in einer ganz anderen (internationalen) Liga spielten, wurde sie von den Kollegen immer noch als „our very own“ gesehen. Jeder kennt das: Solange alle im selben Boot sitzen, ist man befreundet, aber wehe, jemand rudert davon und ist auch noch erfolgreich damit …

Weniger ergiebig ist Eschs Versuch, auch die Düsseldorfer Werbeagenturszene in die Geschichte der „Electri_city“ einzubeziehen. Das liegt zwar in gewisser Weise nahe, belegt aber letztlich nur, dass es zwischen der Musik- und der Agenturszene kaum Beeinflussungen gab.

Im Anhang finden sich Kurzbiografien aller Interviewpartner und eine kurze Übersicht über die wesentlichen Synthesizer, Sequencer und elektronischen Geräte jener Jahre.

 

Rüdiger Esch:
Electri_city – Elektronische Musik aus Düsseldorf
Suhrkamp, Berlin 2014
ISBN 978-3-518-46464-9

2014 30 Nov.

Umbrella

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I think it was in Hamburg, but I’m not completely sure. I walked along a street. In my hand I held a black umbrella. It had a switch. If I switched it on, the umbrella started rotating, and I could fly with it. The problem was: The rotation speed was a bit too slow, so I couldn’t really start. I remembered I once had done it over the Alster, and it worked fine there. You had to run for a lift-off, but once airborne, it was an easy flight. But not this time. I tried to start a couple of times, running along the street, but the umbrella just lifted me up only one meter or so. For some reason I also ran through a toy store or something like that and left some chaos there, and after that I tried it again running along the street. It didn’t work. It became obvious to me that the umbrella had to be recharged. I wanted to walk to the house where my parents lived (apparently they were still living) because I knew there was a recharging station in front of the building. A passer-by asked me what I was doing. I told him. He said something like: „Oh, I’ve never heard of anything like this.“ I answered: „Oh, these things are not really new anymore.“ I don’t know whether I reached my parent’s house because I woke up and couldn’t stop laughing.

2014 20 Nov.

Another Another Green World

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