Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2014 6 Jul

in Ljubljana 2: sckn

von: Henning Bolte Abgelegt unter: Blog | TB | Tags: , 4 Kommentare

Vokale haben im Slovenischen eine spezielle Qualität. Sie vergleiten sehr kurz, viel kürzer als im Portugiesischen. Slovenen haben wenig Probleme Serbokroatisch zu verstehen. Das Umgekehrte scheint nicht zu gelten. Sprachklang, es bleibt ein erstaunliches Phänomen.
 
Musikalisch weiter im Text. Tony Buck, Lloyd Swanton, Chris Abrahams … nehmen ihren Platz ein.
 
 
 

 
 
 
Was am Anfang zu hören ist, lässt nun ganz und gar nicht vermuten,
 
 
 

 
 
 
welche massiven Klangwellen und -schwaden daraus hervorgehen, aufsteigen, sich ausbreiten
 

Die Differenzqualität bleibt faszinierend. Die Differenz zwischen dem, was die drei spielen, und dem, was man hört!
 

Faszinierend nicht nur, wie die drei diese Klangausbreitungen langsam aufbauen. Faszinierend vor allem, wie sie sie auf einem einmal erreichten Niveau ‚halten‘.
 

Was haben die Musiker mehr durch Zufall entdeckt und wie ging es dann in die Erschliessung dieser Spären?
 

Jedes Konzert anders, abhängig vom Spiel UND dem Raum! In Lubljana: sanfte Expansion, grosses Schweben, sanfter Abschwung.
 

Klarer Fall von: Live-Erleben durch nichts anderes zu ersetzen!

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 6. Juli 2014 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

4 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Nun, zu gerne hätte ich Teleportation betrieben und dir Gesellschaft geleistet. Ein Mirakel, The Necks. Aber gutes Home-Listening ist auch durch nichts zu ersetzen, obwohl mein Raum derzeit brachliegt.

  2. Michael Engelbrecht:

    Das Bühnenbild eine helle Freude!

  3. Henning:

    Ja genau, das macht auch was aus. Es gäb noch einiges zu The Necks und ihrer Musik zu erzählen, wozu es hoffentlich noch Gelegenheit gibt. Zum Entstehen ihrer Spielweise, australisch-asiatische Perspektiven, über Musik, die entsteht, aber nicht direkt dirigierbar ist. Freie Musik in einem anderen Sinne … Klar, es findet bei solchen Gelegenheiten natürlich mehr statt als nur ein Konzert im engeren Sinne. Ich bin nur im Moment etwas getrieben, treibe mich und werde getrieben mit einer grossen Menge ständig wechselnder Eindrücke. Morgen früh Richtung Kopenhagen und da geht’s gleich wieder musikalisch zur Sache! Der eine so, der andere so!

  4. Michael Engelbrecht:

    In 80 Tagen um die Jazzwelt:)


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