Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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1. Japanese influences
 
For many years one of my favorite albums has been Music For Zen Meditation And Other Joys (Tony Scott, Hozan Yamamoto, Shinichi Yuize). I have owned this vinyl over 15 years before I started to study playing Shakuhachi and Honkyoku music (that happened in the year 2019). Of course with these studies in the fascinating world of shakuhachi I have vanished deeper to Japanese music (such a wide topic…), found many interesting and new ways to compose and approach also other instruments, like the saxophone. Jazz music is often considered to represent the sound of urban life and the rhythm of the metropolies. With Uusi Aika we wanted to take completely different directions, we wanted to slow down, make it slow as a frozen landscape or forest under deep snow… This might be aesthetically closer to some old Japanese music traditions rather than to the hot drive of jazz traditions.
jk
kl
2. Vesala´s followers influences
 
Two legendary reed and flute players from Vesala´s workshops Jone Takamäki and Jorma Tapio are indeed big heroes for me. Both of them have big strong sound with kind of rebel attitude. I have listened to their playing a lot. Jone Takamäki is also experienced shakuhachi player and as I know, he might be the first musician in Finland to study this special instrument. Our bass player Tapani Varis has earlier been playing and performing with Jorma Tapio´s trio Kaski. I think also Vesala, Takamäki and Tapio all have been inspired a lot by the nature and chanelled these spiritual energies to their music.

2022 31 Dez.

Cala Boca Menino

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Von wem ist dieses unten zu hörende Musikstück? Vor und Nachname, fertig. Es wird in der ersten Hälfte des Jahres erscheinen. Wer es als erster in den comments errät – jeder hat nur einen Versuch (die Manas sind alle ehrlich, also schauen sie nicht bei den „Markern“ des Eintrags nach, und dürfen deshalb ebenfalls mitraten) – erhält ein dickes Päckchen, zuerst ein Album aus dem Klangfeld „ECM/folk/jazz“ (Überraschung; ich habe es  zufällig doppelt, und es könnte der Soundtrack einer kommenden Kretareise werden, falls es dich, Fremde(r) je dahinzieht), sowie Nanas CD „Saudades“ (endlich kam heute das Päckchen mit der „vinyl reissue“ der Vasconcelos-Scheibe an aus der neuen ECM-„luminessence“-Serie). Und, last, but not least, gibt es obendrauf noch das 3-CD-Boxset Chick Corea „Solo Piano Improvisation & Children’s Songs“ (manche erinnern sich an die beiden tollen Solo Piano-Schallplatten von Chick aus den frühen ECM-Jahren, ich liebe diese beiden Alben – und dann, ebenfalls Chick piano solo, „Children‘s Songs“. 

 

 

2022 31 Dez.

Lauschrausch!

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Daytime Viewing (1979-80) is an extended narrative song, based on a casual analysis of daytime television drama and the audience phenomena such programming addresses. The piece explores the use of fantasy as a survival mechanism against loneliness, illustrating the human compulsion to inflate the mundane to mythological proportions. A central female character weaves tales, using threads of personal experience and the idea of TV as friend, as mantra, and as transformational window between imagined spectacle and the pedestrian plane.

Originally released as a private cassette edition [recorded, 1982; Chez Hum-Boom release, 1983] documenting the collaborative performance piece of the same name by Jacqueline Humbert & David Rosenboom. This heady, thoroughly enjoyable work was first made available on CD and LP in 2013 by Unseen Worlds. Jacqueline Humbert (aka J. Jasmine) is a songwriter of brains and wit on par with Robert Ashley, with whom she’s worked extensively. David Rosenboom’s complex, harmonic electronic arrangements are accentuated brilliantly by percussion from William Winant. Daytime Viewing can happily be added to a small but significant group of work that, through lesser-known paths, engaged in an equally revelatory reexamination of the Great American Songbook as Minimalism did with 20th Century composition.

2022 31 Dez.

Das Winterquiz der Manafonisten

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„Satie-eske Klavierminiaturen mutieren zu Acid-House-Basslines und phasenhaftem Minimalismus im Stil von Steve Reich; Field-Recordings werden mit Schrottplatz-Jazz gemischt; ein Strawinsky-artiges Sperrfeuer aus dissonantem Klavier mutiert zu einem pulsierenden Latin-House-Groove. Ein atemberaubender Klanggenuss.“

 

 

2022 31 Dez.

Ein Manatreffen in Berlin

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Vom 22. bis 25. Oktober werden, nach Lage der Dinge, Ingo, Alex, Olaf und ich in Berlin sein. Alle, die im Oktober unter dem Banner der Manafonisten segeln, sind zu einem Meeting eingeladen. Wir werden voraussichtlich vor dem Eno-Konzert (oder wann auch immer) einen Power Spot aufsuchen, und den Dingen und Gesprächen ihren Lauf lassen. Realistisch rechnen wir mit einem Quintett, Quartett oder Trio. But who knows?

 
 

Wer traut sich ran? USA, Anfang des 21. Jahrhunderts: Im Städtchen Money in den Südstaaten werden mehrere Männer ermordet: meist dick, doof und weiß. Neben jeder Leiche taucht ein Körper auf, der die Züge von Emmett Till trägt, eines 1955 gelynchten schwarzen Jungen. Zwei afroamerikanische Detektive ermitteln, doch der Sheriff sowie eine Gruppe hartnäckiger Rednecks setzen ihnen erbitterten Widerstand entgegen. Als sich die Morde auf ganz Amerika ausweiten, suchen die Detektive des Rätsels Lösung in den Archiven von Mama Z, die seit Jahrzehnten Buch führt über die Opfer der Lynchjustiz in Money. Eine atemberaubende Mischung aus Parodie und Hardboiled-Thriller, wie es sie bislang in der amerikanischen Literatur nicht gegeben hat. (23. Februar 2023, Hanser Verlag)

 

2022 20 Dez.

Strong voices, two worlds

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Die Electric Recording Co. in London hat in drei Tagen fast alle Langspielplatten dieser historischen Aufnahme der letzten Lieder des hier vor allem im Zusammenhang von Stanley Kubricks Odyssee im Weltraum auftauchenden Richard Strauss verkauft, ca. 350 Euro pro Stück ihrer aufwändigen Remaster. Vinyl me, please bringt in diesen Tagen den Klassiker von Aaliyah (ein weiteres Y!) in einer feinen Aufmachung auf den Markt (sie sind lang nicht so teuer, und leisten verdammt gute Arbeit). Unter anderem zeichnen sich die „reissues“ von Vinyl me, please durch profunde begleitende Essays aus. Ich weiss nicht, ob ein Leser hier ein Faible für eine dieser beiden Aufnahmen hat. Es ist aber stets spannend, wenn zwei Welten sich auf kleinem Raum begegnen. Für die Horizonte ist jeder selbst zuständig.  (m.e.)

 

„Obwohl ein Großteil der Geschichte, die zu Aaliyah Dana Haughtons drittem und letztem Album führte – und so vieles, was danach kam – von Trauma und Verlust geprägt ist, sind wir nicht hier, um darüber zu sprechen. Die Platte ist verständlicherweise untrennbar mit jenem schicksalhaften Tag verbunden, weniger als zwei Monate nach der Veröffentlichung von Aaliyah, als die Welt die einzigartige Künstlerin im Alter von nur 22 Jahren verlor, als ihr Flugzeug auf dem Rückflug von den Dreharbeiten zum Video zu „Rock The Boat“ auf den Bahamas abstürzte und alle neun Menschen an Bord ums Leben kamen. Natürlich existiert nichts in einem Vakuum, und es ist unmöglich, das Leben, den Einfluss und die Karriere der Sängerin losgelöst von den dunkleren Kräften zu betrachten, die sie geprägt haben. Aber stellen Sie sich vor, Sie drücken am Tag der Veröffentlichung von Aaliyah auf Play. Stellen Sie sich einen Moment lang vor, Sie würden nur das Album selbst hören, losgelöst von seinem Kontext. Alles, was Sie hören würden, ist eine Aufzeichnung der kreativ fruchtbaren und persönlich verwandelnden Jahre, in denen es entstanden ist. Alles, was Sie hören würden, ist ein warmes rotes Licht, ein Aufblühen, eine Offenbarung: sie hinterlässt eine komplizierte Mädchenzeit während sie die Schwelle zur Weiblichkeit überschreitet, um zu ihren eigenen Bedingungen aufzutreten.“

John Surmans Soloalabum „Road To St. Ives“ gefällt mir ausgesprochen gut! Die erste Begegnung mit seinem keyboardbegleiteten Solospiel war tatsächlich „Upon Reflection“ (nur das Stück, nicht die ganze Platte… vielleicht sogar mal in den Klanghorizonten…?) Seitdem hab ich das im schwärmenden Ohr. Und hier werde ich vollends glücklich. Surman hat zudem einen Klang, dem man sich nicht einfach so entziehen kann.

Ich fand oft Gefallen an Solo-Bläsern, zB. Giger-Chartre, Hintze-Passages, Horn-Inside, Thompson-Songs from the Center. Aber noch schöner sind solche Surman-Sachen. Auch Conny Bauer, den ich aus dem OstJazz verehre, nutzt seit langer Zeit die loopbox…  oder was man dazu braucht…  So etwas trägt mich sonstwohin, habe da sensible Antennen. Sehr schön und erfrischend auf der ROAD sind aber auch die ganz kurzen Entwürfe. 


herzlich grüßend
Olaf (Ost)

2022 14 Dez.

Soundtrack, Snow, Silence

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(Alte Empfehlung: nicht Bild an Bild stossen lassen in der Abfolge von zwei Blogeinträgen; the department of design)

 

I love the fleeting, fugitive experiences of losing myself in „Music For Films“, the album from the late 70‘s, the one  with the monochromatic cover. The tracks of Brian Eno’s first album for imaginary films – every one of them – seem to vanish, nearly, in the moment of their first taking shape (blossoming). Like apparitions. That‘s why I often don‘t wanna miss a moment. Holding time. They are simply – said simply – too beautiful. And they make me, too, dream of places I wanna be, Rantum Beach, for example, when there are no people around. Early morning sunrise. Or first snow. That lonesome beach chair. My long black coat a memory. A psychedelic scarf around my neck, blue, red, orange, violet. Faraway places, coming close.

 


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