Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2022 22 Aug

Das manafonistische Rätsel Nr. 69 (und vier grossartige Rotweine)

von: Michael Engelbrecht Filed under: Blog | TB | 12 Comments

 

 

Unser neues Rätsel ist nicht mal ein Zuckerschlecken für unsere mittlerweile legendären Ratefüchse aus Leinfelden und Saarbrücken. Oder doch?  Es geht kurz und schmerzlos um zwei Fragen, deren Antworten bei den „Comments“ unterzubringen sind. Jeder hat nur einen Schuss. Erstens: welchem grossartigen Musiker, Sänger, Visionär und Komponisten gehörte obige Musikkassette? Und wer ist jene Frau, deren Foto in meinem zweiten Text über die „Farbenfrau“ abgebildet ist. Da will ich den realen Namen. Wer „Farbenfrau“ schreibt, hat den Schuss nicht gehört:)  Der Preis ist diesmal die neue Cd von Brian Eno (oder Lambchop, oder Bill Callahan). Freie Auswahl. Siehe meinen Text „The Conviviality Of Solitary Games“. Good Luck, lads and ladies! (Und nebenbei, ich antworte nur, wenn jemand bei beiden Fragen richtig liegt. Denken Sie gar nicht daran, ich würde einmal antworten: „eine richtige Antwort reicht nicht!“)  

 

 

 

Ein kleiner Tipp von der Sorte grenzwertig: den Musiker habe ich geliebt (na, das ist mal ein Fall von Redundanz) – und der Frau auf dem Foto hätte ich damals, als sie in dem Alter des Bildes war, den Hof gemacht,  wie Timothy Leary einst der einst atemraubenden Annette Peacock. Trapped by beauty…😉 Auflösung ist kommenden Samstag um 15.30 Uhr, es sei denn,  einer/eine räumt den Preis vorher ab. Dieses Musikquiz wurde unter dem Einfluss eines Viertelliters „Podecalta Maremma Toscana 2017“ (siehe Foto, alles Kracherweine unter 40 Euro, lieferbar vom Weinladen meines Vertrauens in der Kleinmarschierstrasse in Aachen!! Und, ähem, grosse Ausnahme am Nachmittag, bin ja kein Suchtl!) – und dem Hören von „The World Is A Ghetto“ von War verfasst. Scharfe Scheibe!

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12 Comments

  1. Interaktionist:

    Das ist ja mal ein harter Brocken ;-)

  2. Michael Engelbrecht:

    Abwr sowas von😅

  3. Interaktionist:

    Die Farbenfrau kann ich benennen aber bei der Cassette komme ich nicht weiter. Den Namen der Farbenfrau poste ich hier aber nicht denn sonst würde ich ja das Doppelrätsel sabotieren. Vielleicht kann ich mich zusammentun mit jemanden, der eine Idee zum Besitzer der Cassette hat … Anyone? Aber das ist wahrscheinlich unlauter. Nichtdestotrotz, bei der Aussicht auf das neue Album von Brian Eno muss man einfach ein wenig Energie aufbringen ;-)

  4. Interaktionist:

    Mein Gebot:

    Die Frau ist Oja Kodar und die Cassette gehörte Mark Hollis. Habe gestern noch Spirit of Eden gehört ;-)

  5. Michael Engelbrecht:

    Ich fass es nicht.

    Wie hast du das mit Mark Hollis rausgefunden…

    Oja Kojar kann man sich in dem aus Fragmenten gebastelten Spätwerk von Orson Welles anschauen, das es wohl noch auf Netflix geben sollte.

    Congratulations!

    Und schönes Warten bis Mitte Oktober😉

    Eines meiner wenigen unlösbaren Rätsel enthielt das Foto des Studios (Aussenansicht) von Steve Tibbetts in St. Paul / Minnesota…

  6. Michael Engelbrecht:

    Übrigens, Herr Interaktionist, folgende wahre Story ist hier bis Herbstbeginn zu lesen:

    „Jacqueline Bisset, Mark Hollis, Michael Althen und ich“

  7. Interaktionist:

    Bei dem Bild der Farbenfrau hatte ich aus irgendeinem Grund Orson Welles im Kopf (wahrscheinlich aus einer Doku) – eine Recherche führte dann schnell zu Oja Kodar.
    Mark Hollis, kam irgendwie auch aus den Untiefen meines Unterbewusstseins. Eine Cassette mit Einflüssen auf seinen Musikstill … vielleicht hatte ich das auf dem Manafonistas-Blog mal gelesen? Und dann dieser Zufall, dass ich gestern Spirit of Eden gehört hatte (dieses Album soll übrigens das klang- und prdouktionstechnische Vorbild für Sarah McLachlans Meisterwerk FUMBLING TOWARDS ECSTASY gewesen sein, kongenial umgesetzt von Pierre Marchand, der meines Wissens nach eng mit Daniel Lanois befreundet ist). Aber hier führte mich eine Recherche auf Twitter, wo genau über diese Cassette diskutiert wurde – und wo sie dann auch abgebildet war. Ich freue mich auf das neue Gesangs-Album von Brian Eno. Ich fürchte nur, dass von dem globalen Optimismus („Our little world turning in the blue“)auf Another Day On Earth nicht viel übrig geblieben ist.

  8. Michael Engelbrecht:

    Spannende Recherche.

    Und schön, dass ich zum ersten Mal den Namen Sarah McLachlan höre:)

    So viel Optimismus war auf Another Day On Earth auch nicht, denke nur an Bone Bomb. Aber, ja, dieses kommende Opus ist tiefes dunkles Blau. Quite courageous.

    Und der Trailer zum Film mit Oja:

    https://www.youtube.com/watch?v=nMWHBUTHmf0

  9. Interaktionist:

    Hier eine Pitchfork-Besprechung zu dem Album von Sarah McLachlan mit den Mark Hollis und Spirit of Eden-Bezügen: https://pitchfork.com/reviews/albums/sarah-mclachlan-fumbling-towards-ecstasy/

  10. Martina Weber:

    Wunderbar, über die Rechercheschritte des Interaktionisten zu lesen. Das hat mich dazu bewogen, „Spirit of Eden“ wieder zu hören. Und für mich als immer-noch-Audiokassettenfan löst allein der Anblick der Kassette ein Glücksgefühl aus.

  11. Michael Engelbrecht:

    Martina, das habe ich mir gedacht, dass dir das gefällt. Die Recherche des Interaktionisten kann ich nur ausgefuchst nennen, und endgültig wird Bielefeld zu den Ratehochburgen der Manarätsel zählen (ich glaube, er kommt aus Ostwestfalen.)

    Ein ruhiger reflektierte Geselle allemal.

  12. Martina Weber:

    Erstaunlich, dass ein solch herausforderndes Rätsel lösbar war von jemandem aus dem Mana-Umkreis. Das war ein Meilenstein der Mana-Rätselkultur.

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