Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2022 1 Apr

Medical Food

von: Martina Weber Filed under: Blog | TB | 9 Comments

 

Ernährungswissen in China: Eine erkältete Dozentin wurde von den Studierenden davor gewarnt, die für die Pause mitgebrachte Banane zu essen. Bananen haben nämlich eine kühlende Wirkung. Diese Episode las ich vor langer Zeit in dem Buch Die acht Schätze der chinesischen Heilküche. Das Ernährungsbuch, das meinen Blick auf Nahrungsmittel völlig umgehauen hat, stammt von Anthony William und hat auch in der deutschen Übersetzung den Titel Medical Food. Im Hauptteil des Buches führt William einzelne Obst- und Gemüsesorten, Kräuter und Gewürze sowie Honig und Wildpflanzen auf, und erläutert ihre generelle Wirkung auf den Organismus, Symptome und Krankheiten, bei denen das jeweilige Nahrungsmittel helfen kann, seine spirituelle Aufgabe und seelische Unterstützung. Bananen beispielsweise förderten den Wunsch, produktiv zu sein. Bei der Petersilie handelt es sich um eine zentrierte und zentrierende Pflanze. Ich hatte es, als ich es zum ersten Mal las, angestrichen und wieder vergessen, lese es gerade erst wieder; die starke seelische Wirkung des grünen Smoothys aus dem Rezept vom 30. März ist kein Placeboeffekt. Hier noch zu ein paar anderen Zutaten: Koriander bringt Klarheit über Lebensziele, Staudensellerie beruhigt, Gurken fördern Selbsterkenntnis, Spinat reinigt und klärt spirituell. Es erinnert mich daran, was Chrissie über Kirschtomaten geschrieben hat: es sind Persönlichkeiten. Und als solche werden sie von Anthony William präsentiert.

 
 

This entry was posted on Freitag, 1. April 2022 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. You can leave a response here. Pinging is currently not allowed.

9 Comments

  1. Chrissie:

    Zeit der Synchronizitäten und der Triplizität der Ereignisse: Heute bei unserem Dorf- Edeka ein neues Regal entdeckt : Frische Küchenkräuter in Folie – allen voran – KORIANDER!!

  2. Martina:

    Wunderbar. Den Koriander am besten im Gemüsefach des Kühlschranks und in der Folie oder in einer kleinen Plastiktüte aufbewahren. Ebenso die Pfefferminze und den Spinat. Petersile habe ich in ein Glas gestellt. Die glatte Petersilie ist würziger als die krause.

  3. Chrissie:

    Danke! Petersilie und Minze hab ich im Garten, warte jetzt nur noch auf den Minimix.

  4. Lajla:

    Zu medicalfood gehören auch Selleriestangen und Papayas (die Kerne mitessen), sie ziehen jegliche Entzündung aus dem Körper.

  5. Chrissie:

    Fühle mich jetzt recht wohl nach Martinas Drink, genau nach Rezept mit noch etwas Papaya dazu. Aber Freitagabend fühl ich mich eigentlich immer recht wohl. Geschmack geht so, das Positive ist der lange gefüllte Magen – man ist pappsatt nach einem Glas und isst dann abends nix mehr. Gut für die Linie oder 16:8 – Fasten. Aber woher weisst Du dass es kein Placebo – Effekt ist? Das ist ja gar nicht leicht auseinanderzupfriemeln …?

  6. Chrissie:

    Hey!! Das Zeug ist appetitzügelnd!! Trotz null Abendessen keine Fernsehknabbergelüste! Das wär ja was!!! 😁

  7. Martina:

    Ah, der Minimixer ist angekommen! Was den Geschmack angeht, habe ich ein bisschen herumprobiert. Ich nehme meistens knapp 200 ml Mango-Orangensaft und 1/2 ausgepresste Zitrone. Neulich hatte ich zu viel Petersilie genommen; das fand ich dann etwas langweilig. Mehr Minzblätter machen den Drink schmackhafter. Interessante Idee, Papaya dazuzumixen.

    Die interessanteste Wirkung ist für mich das Gefühl einer Erdung und inneren Ruhe. Dieses Gefühl stellt sich tatsächlich immer ein. Die Freundin, die mir das Rezept gegeben hat, hat mir nichts von den Wirkungen gesagt; deshalb habe ich geschrieben, dass die Ruhe kein Placeboeffekt ist. Ich wusste ja nichts von den Wirkungen der Petersilie und des Koriander etc.

    Ja, stimmt, ich bin nach dem Drink auch erstmal satt. Wahrscheinlich ist alles drin, was man braucht. Freut mich, dass es dir gut tut.

  8. Chrissie:

    Die Papaya kam von Lajla, wg Entzündungshemmung. Kann ich auch brauchen. Leider hier in meinem 4000- Seelen – Dorf schwer zu kriegen, da muss ich ins übernächste Kaff.

  9. Martina:

    Dachte ich mir, dass die Idee von Lajla kam. Eine Papaya liegt schon auf dem Kühlschrank. Die mixe ich heute dazu.

Leave a comment

XHTML allowed tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Mit dem Absenden akzeptiere ich die Übermittlung und Speicherung der Angaben, wie unter Datenschutz erläutert.


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz