Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

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Archives: Juli 2020

2020 29 Jul

Ein Triptychon

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2020 29 Jul

Auf Pfadfinderwegen

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Vor einiger Zeit erhielt ich über ein Literaturportal eine Nachricht mit dem Betreff „Ihr Artikel im Deutschlandfunk“. Absender war Stephan Reimertz,  der zustimmend davon schrieb, wie sich die Stimmhöhe der jungen Frauen in den vergangenen Jahrzehnten verändert hätte und ein paar Thesen dazu aufstellte. Er lobte die „vorzüglich ausgewählten Tonbeispiele“ im Radiobeitrag und zeigte sich imponiert davon, „dass Sie ein Ohr für eine solche `Soziophonetik´ haben“. Es war ein begeistertes Feedback, wie man sich es nur wünschen kann. Leider kannte ich den Radiobeitrag nicht einmal und bat um den Link. Bei meinem Namen ist es nicht ganz erstaunlich, dass es „eine andere“ gibt, die sich für ähnliche Themen wie ich begeistert. Weniger Verwechslungsgefahr besteht mit der Basketballspielerin, die bei New York Liberty in der US-amerikanischen Profiliga WNBA unter Vertrag steht. Stephan Reimertz ist nicht nur ein vielseitiger Schriftsteller, sondern Mitautor auf einem Blog, der sich ähnlich wie wir, die Manafonisten, als „beyond mainstream“ versteht. Der Feuilletonscout ist ein Kulturmagazin, das sich der künstlerischen Avantgarde auf den Bereichen Literatur, Musik, Kunst und Film verschrieben hat.

 

2020 28 Jul

The Tree

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2020 26 Jul

Song of the Day

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Yes

&

me

 

 

v i d e o

 

 

 

 

Zumindest wäre das Wochenende ideal für diese, für Rainer Werner Fassbinders Verhältnisse, warmherzige, auch in Teilen humorvolle, Serie gewesen, die in England unlängst eine angeblich vorzügliche Edition erhalten hat, natürlich mit der Originalsprache. Jedenfalls erinnere ich mich, dass ich diese Abendserie sehr gemocht habe, und ansonsten nur selten einer seiner Filme bei mir gezündet hat. Verquält, subdepressiv, krawallig, exaltiert, rührselig – das war nichts für mich, auch wenn Kameramann Michael Ballhaus damals schon voll in seinem Element war. Aber wird es eine Lust sein, das heute wiederzusehen? Noch früher in der Kindheit sah und staunte ich, wenn „Die Unverbesserlichen“ über die Mattscheibe flimmerten, aber heute wäre das wohl nur ein Hilfsmittel, Erinnerungen aufzuschliessen. Dass ganz alte Filme und Serien nach Jahrzehnten oft einen Grossteil ihres Zaubers einbüssen, ist bekannt, auch leicht erklärbar, aber zuweilen stellt sich etwas, oder gar etwas mehr ein, von dem einstigen flow,  und man taucht in verloren geglaubte Bilder ein, als wäre es (naja, fast) gestern gewesen.

 

Nach dem Poesie- und Briefmarkenalbum kam die Singles-collection, aufklappbar, Zellophantasche um Zellophantasche. Eines Tages hatte ein Freund, der kein Freund war, als erster „Summer in the City“, und wir krochen mit den Ohren fast in die Autohupen und Lautsprecher. Er hatte auch, ich erinnere mich jetzt, „Oh, Well“ (hiess das so?) von Fleetwood Mac. Irgendwann verschwanden die Singles aus dem Leben, weil es so grossartige Alben gab, und man länger in einer Musik leben wollte als drei, vier Minuten. Jahrzehnte später, fällt mir ein, wurde David Sylvian nach Singles gefragt, und er sagte, was auch sonst, er hätte sich ewig keine Single mehr gekauft, und nannte dann doch die eine Ausnahme, „Wonderful Life“ von Black. Das war fraglos ein grosser Song mit Lust aufs Wieder- und Wiederhören. Ein One-Hit-Wonder zudem. Und ich komme da nur drauf, weil auch ich mir nun eine neue gute alte Single gekauft habe, mit zwei tollen Songs, A- und B-Seite, wie es eben sein  soll. Vor vierzehn Jahren, mitten im Sommer, sass ich mit dem Singer / Songwriter (dieser Single) in Berlin, und er lieferte ein beeindruckendes Interview ab, zu einem beeindruckenden Album. Aber seit 2006: Fehlanzeige. Schon vorher waren seine Werke rar gestreut, und ich hatte sie alle. Er war einer aus der Reihe mit langem Schweigen über die Jahre, wie Robert Wyatt früher, wie Mark Hollis, Scott Walker, oder den ewigen Pausen zwischen Eno-Alben mit Gesang. Ich spiele mindestens die A-Seite in den Klanghorizonten am 15. August, und ich liebe diesen Song, seine Stimmwanderungen, und wie er die „landscapes“ im Laufe der vier Minuten verwandelt. So, als könnte man eben doch sehr lange in einem einzigen Lied leben. Dazu braucht es nicht mal ein Ohrwurm zu sein. Machen Sie mal etwas Neues: kaufen Sie sich diese Single von Green Gartside, dem Mann, der Scritti Politti ist, „Tangled Man“ / „Wishing Well“ (Songs of Anne Briggs). Rough Trade. Und dann fallen Ihnen bestimmt all die Stories ein (wenn Sie in dem Alter sind), Singles das erste Mal hören, und Singles tauschen, und durch eine Single (was für eine Spielfreude!)  in eine andere Welt treten, und dass es mal eine Zeit gab, in der man auf neue Singles der Kinks wartete, mehr als auf den Weihnachtsmann. Der schon ausgedient hatte. Es kann auch sein, dass Sie einfach nur Scritti Politti entdecken. Robert Wyatt liebte damals schon sein erstes Album Songs to Remember. Ich auch. Und von Robert gibt es auch Neues, demnächst, leider kein Album, keine Single, dafür ein kleines Buch, von ihm und Alfie. Eine andere Geschichte.

2020 23 Jul

Flying saucers have landed

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2020 23 Jul

Dreiundzwanzig Sieben Zwanzig

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Am Schönsten ist die Vorfreude: für den kommenden Samstag sind wir jetzt wieder verabredet. Vier Stunden lang, um 20.00 Uhr geht’s los. Das ist unser neuer Termin; im letzten Jahr gehörte uns immer der frühe Sonntagmorgen von 6 Uhr bis 10 Uhr. Freilich, am Samstag wird sich mein Eintreffen verzögern wegen meiner Rückreise. Aber Du wirst da sein; ich werde Dir und der Musik, die Du ausgesucht hast zuhören, sobald ich zu Hause eingetroffen bin. Und gemeinsam werden wir Erinnerungen nachhängen und an Zukünftiges denken – bis uns um Mitternacht die neuesten Nachrichten wieder in den Alltag zurück holen. Immerhin ist dann erst Sonntag. Und noch nicht wieder der Alltag.

 


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