Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2019 8 Jun

My shining dozen of 2019‘s best music (so far)

von: Michael Engelbrecht Abgelegt unter: Blog | TB | 13 Kommentare

 

  1. Joe Lovano: Trio Tapestry
  2. Brian Eno w/ Daniel Lanois and Roger Eno: For All Mankind
  3. Bill Callahan: Shephard in a Sheepskin Vest
  4. Barria / Petrella / Aarset: Lost River
  5. Aldous Harding: Designer
  6. Sunno)): Life Metal
  7. Lee Perry: Rainford
  8. Areni Agbabian: Bloom
  9. Joshua Abrams & NIS: Mandatory Reality
  10. Will Burns & Hannah Peel: Chalk Hill Blue
  11. Lambchop: This (is what I said)
  12. Matmos: Plastic Anniversary

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 8. Juni 2019 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

13 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Der ultimative Jahresrückblick erfolgt dann zur gewohnten Zelt am Nikolaustag.

  2. Olaf:

    Bruce Springsteen existiert für mich in einer parallelen Realität.

    Einmal – vor 20 Jahren oder so – spielte jemand spät nachts Tom Joad und ich meinte, eines der besten Alben zu hören … und dann habe ich es mir seltsamerweise nie gekauft.

    Ansonsten war der Boss mir immer ziemlich egal. Die drei veröffentlichten Lieder von Western Stars gefallen mir so gut, dass ich mir diesmal vielleicht sogar das ganze Album zulege.

  3. Michael Engelbrecht:

    @ Olaf

    Normal, und bei allem Respekt, kann ich Bruce Springsteen nicht gut hören. Selbst fraglos gute Platten wie Nebraska und Tom Joad führten nicht dazu, dass ich mich in die Musik reinfallen lassen konnte. Meine Geschichte mit Darkness at oder on the Edge of Town ist lange her, und war die einzige Platte von ihm, die je gezündet hat. Aber zurückgekehrt bin ich nie zu ihr.

    Ich habe auch Schwierigkeiten mit seiner vielgerühmten Broadway-Show. Man kann sie bei Netflix sehen, und eigentlich ist sie richtig gut. Der Mann kann m.E. überhaupt nicht gut erzählen. Zwischen den Stücken. Obwohl ich diese Ansicht wohl exklusiv habe. Und dann las ich von seinen Depressionen und anderen Schattenseiten, da spürte ich einen Zusammenhang. Da nahm ich das anders wahr.

    Und dann bekam ich dieses Album zu hören, und mochte es sofort. Normal meide ich orchestral inszenierte Musik von Sängern, aber es gibt Ausnahmen, und dies ist so eine. Und hier sind ja auch ganz asketische Stücke dabei. Auf jeden Fall ist das ein Album, das ich rundum mag, sehr sogar. Und das überrascht mich.

    Normal mag ich auch die Stimme nicht wirklich. Wie Bryan Ferry. Aber hier, kein Problem, passt. Und manchmal geht er in ein andere Stimmlage, ohne das Kernige, grossartig. Das Cover ist auch sehr grenzwertig. Kitschig. Oder gibt es da eine andere Wahrnehmung. Macht alles nichts.

  4. Michael Engelbrecht:

    Auf Platz 783, falls es jemanden interessiert, liegt DARK STAR SAFARI. Mit zwei Sternen. Ich habe die Musik anderthalb mal hören können, dann musste ich sie in den Sondermüll bringen. Wie geht das, bei den Herren Rohrer, Bang, Aarset, Honoré?

    Ich erkläre meinen Standpunkt: rein musikalisch ist das rumdum gelungene Musik, die in den letzten zwei oder drei Stücken sogar einen Ausweg aus der Falle findet, in die sie ansonsten permanent tappt. Ich zolle sogar Jan Bangs mir bis dato unbekannte Gesangsstimme Respekt. Leider stellt er mit dieser Stimme nichts Gutes an.

    Warum, um Gottes willen, klingt jedes Stück so, als imitiere Jan Bang entweder die typischen Sangesweisen von David Sylvian und / oder Scott Walker??!! Als wäre er bei einer Karaoke-Show: The Sylvian Devotion Club hätte man sich auch nennen können. Und die wirklich nicht schlechten lyrics von Erik Honoré klingen wie typischen Sylvian-Texten nachempfunden.

    Freunde des Nordens: wenn ich Musiker wäre und singen könnte, und ein Songalbum rausbrächte, wo sich jedes Lied nach den typischen Phrasierungen von Brian Eno anhören würde, würde ich vor Scham unter den Teppich kriechen. Sowas würde mir nie in den Sinn kommen.

    Also: haben die Jungs vielleicht angefragt, ob David selbst singen möchte? Das wäre interessant gewesen. Vielleicht. Ich habe keine peinlichere Platte in diesem Jahr gehört, prätentiös bis zum Anschlag, ausser vielleicht Sakamotos Barmusik für Solopiano. Aber das war ja eine Wiederveröffentlichung.

  5. Michael Engelbrecht:

    Ich freue mich auf mein Gespräch mit Cat Power im Sommer.

    Was sie zu NEBRASKA erzählt, macht Lust, mir das Teil irgendwann wieder anzuhören:

    „I grew up, we all grew up, knowing who Bruce Springsteen was. My step-dad was really into him, of course – it was the 70s – but I never ever ever ever got into him until I had a lover. I think I was twenty-something…twenty-four? And he put on the record…and I was like WHAT RECORD IS THIS. I knew it was Bruce Springsteen, but I’d never heard him sing to me like that. How nice of him. I fell in love with the record. It just reminded me of…when you’re walking outside in the dark, at night, alone, under the stars, you can’t see very well, but you kinda feel…you feel so alone but you also feel stimulated somehow. I don’t know how to describe it, but there’s like a strange awareness of nature. I love that record. I love what he shared.“

  6. Martina Weber::

    Die Drift Songs erscheinen planmäßig erst am 25. Oktober. Nach dem, was ich bisher davon gehört habe, werden sie auch auf meiner Jahresliste auftauchen. Platz 1 kann aber nicht getoppt werden: The Comet Is Coming! Trust in die Lifeforce of the deep mystery.

  7. Michael Engelbrecht:

    Sehr gutes Album. Nummer 17 😉

  8. Olaf:

    Der Komet kommt bei mir unter die ersten fünf oder so.
    Ja, Springsteen war auch nie meins. Aber diese drei Songs haben mich erwischt, kann mir vorstellen, Western Stars diesen Sommer oft zu hören, mal sehen wie der Rest klingt.
    Dark Star Safari – weniger als die Summe der einzelnen Teile.

  9. Michael Engelbrecht:

    @ Martina: …erscheinen planmässig erst am 25.Oktober. Hallo?! Das ist ja auch ein Jahresrückblick:) DU AHNST NICHT, WAS DA NOCH FÜR SCHÄTZE DRAUF SIND.

  10. Michael Engelbrecht:

    The Comet Is Coming ist grossartig. Keine Frage.

  11. Martina Weber::

    Ja, das stimmt natürlich. Ich kehre gern zu Alben zurück, die mich begeistern und ich höre sie dann immer wieder. Und es sind nicht unbedingt aktuelle Platten. Ich habe eine Woche lang jeden Tag beim Radfahren oder Joggen „Private Parts“ von Robert Ashley gehört, und ich habe immer noch nicht genug davon. Und heute habe ich einfach mal wieder eine ganz alte Klanghorizonteaufnahme aufgelegt. Es ist ja noch Zeit bis zur Jahresliste. Es kommen schon noch weitere Schätze hinzu.

  12. Michael Engelbrecht:

    https://thequietus.com/articles/26607-bill-callahan-interview-2019-shepherd-in-a-sheepskin-vest

  13. Michael Engelbrecht:

    Nicht irritieren lassen, diese Liste ist stets auf dem neuesten Stand, drum verschwinden über Nacht einzelne Alben …

Kommentar hinterlassen

XHTML erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Mit dem Absenden akzeptiere ich die Übermittlung und Speicherung der Angaben, wie unter Datenschutz erläutert.


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz