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2017 18 Feb

„Dancing in the Dark“ – die Klanghorizonte vom 18. Februar

von: Michael Engelbrecht Abgelegt unter: Blog | TB | 11 Kommentare

 

Erste Stunde – Cindytalk: The Labyrinth of a Straight Line / The Flaming Lips: Ozly Mlody / David Virelles: Antenna / Tinariwen: Elwan / The Necks: Unfold // Zweite Stunde: A Winged Victory for the Sullen / Mark Eitzel: Hey, Mr. Ferryman / Terje Isungset: Oase (techn. Defekt des CD-Players, leider!) / V.A. – Antologia de Musica Atipica Portuguesa, Vol. 1 / Lawrence English: Cruel Optimism / Neil Young: Peace Trail / Tinariwen: Elwan / Meredith Monk: On Behalf of Nature // Dritte Stunde – Musik aus den sieben reinen Soloalben von Ralph Towner zwischen 1973 und 2017: Diary, Solo Concert, Blue Sun, Ana, Anthem, Time Line, My Foolish Heart, sowie ein Stück aus dem Album Distant Hills von Oregon / Vierte Stunde („Before And After Groove“) – Eine „Mixtape-Fantasie“ mit Laurie Anderson, Weather Report, The Durutti Column, dem Song „Mad World“ aus dem Film „Donnie Darko“, Emahoy Tsegue-Maryam Guebrou,  Can, Sun Ra, Mabrak, Caetano Veloso, Brian Eno & David Byrne, Exuma und Frankie Knuckles (dieses Stück von Frankie Knuckles stammt aus der Compilation „Acid Rain: Definitive Original Acid and Deep House 1985-1991“, die Jaki- Liebezeit-Erinnerung findet sich auf den „Lost Tapes“ von Can, und die beiden Sun Ra-Tracks auf der Compilation „Singles – The Definitive 45s Collection Vol. 1 – 1952-1961“) // Fünfte Stunde – Sandy Bull: Fantasia for Guitar and Banjo / Jone Takamäki Trio: Universal Mind

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 18. Februar 2017 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

11 Kommentare

  1. ijb:

    Spannend. Vor allem die Towner-Auswahl würde mich interessieren.

    Bin gerade bei der Berlinale aktiv, daher konnte ich leider letzte Nacht nicht mithören – und das Aufnehmen habe ich verschnarcht … Vielleicht gibt es eine Chance, wenigstens etwas davon noch nachzuhören?

    Hatte gestern Abend Romuald Karmakar mit seinem neuen Musikfilm über die Technoszene zu Gast, „Denk ich an Deutschland in der Nacht“, schöner Film – aber die eine Hälfte der Zuschauer findet ihn stinklangweilig, die andere sehr gut.

    Ist sehr einfach, klar, reduziert, mit langen Einstellungen, unterhaltsamen Geschichten und ungewöhnlichen Tonmischungsentscheidungen.

  2. Michael Engelbrecht:

    Hier, innerhalb dieser Playlist, werden in den nächsten Tagen, so das MHQ die Quellen anzapfen kann, die fünf Stunden „reingestellt“ und eine Woche zu hören sein, nur das „Mixtape“ der „vierten Stunde“ etwas länger.

    Ich bin etwas müde, kann aber nie lang schlafen hinterher. Ich habe in meinem Leben vielleicht dreissig Nächte durchgemacht, davon nun knapp ein Drittel „live“ im Deutschlandfunk. Drei Personen auf der Etage, und Pannen garantiert – alte Maschinen und der „menschliche Faktor“:)

  3. Michael Engelbrecht:

    Meine Fehlersammlung:

    Fünf Stunden live nachts sind schon ein Brett, zumal ich noch den Techniker gebe, damit alle Signets, Trailer, Nachrichten, Verkehrsmeldungen abgefahren werden können, und die liebe Nachrichtensprecherin (Sichtkontakt durch Glaswand) auch ihren Job machen kann.

    Der CD-Player versagte einmal, und mein Ersatzteil von Bon Iver war gar nicht passend. Hier eine kleine Fehlersammlung:

    – die erste Stunde war rundum gelungen. Schulnote 2

    – in der zweiten Stunde ein Kunstfehler. Nach dem Wahnsinnsstück von Meredith Monk hätte Hard Rain von Lawrence English mindestens drei Minuten zu hören sein sollen, es lief viel zu kurz, um Wirkung zu erzielen, Rohrkrepierer. Schulnote 3 – andererseits, hier Laurent Berlants Buch CRUEL OPTIMISM kurz und plastisch zu referieren, auch im Kontekt von Musik, das war schon ein Pfund zum Wuchern, deshalb doch noch eine 2-!

    – in der dritten Stunde knallte die Ausblendung eines zarten Ralph Towner-Stückes auf den Kalenderblattbeitrag zu Robert Oppenheimer. Towner hätte mit klarem Schluss gespielt werden müssen. Und im nachhinein hätte ich besser ein introvertierteres Auftaktstück genommen statt das tänzerische „Dolimiti Dance“. Schulnote 3+ (Inhalt 2, Form 3 minus)

    – die vierte Stunde, „before and after groove“ war rundum Freude und Ergriffensein, der Moderator fast als reiner Zuhörer, und eine kleine Liebezeit-Reminiszenz im Zentrum. Schulnote 2+ – eine 1 wäre es geworden, wenn der Sex and Politics-Track von Frankie Knuckles ausgespielt worden wäre am Schluss, da kam noch ein bitterer USA-Kommentar aus dem Jahre 1986, der nur zu gut gepasst hätte!

    – in der fünften Stunde ein kleiner black out meinerseits – ich war darauf geeicht, dass das Signet nach der Musik von Sandy Bull nur sieben Sekunden dauert, soweit, so gut, aber ich hatte die fixe Idee, um 5 Uhr 29 Minuten und 30 Sekunden würden die Nachrichten beginnen, das war für mich aus 5.30 Uhr geworden, die Folge ein Zeitloch von 23 Sekunden. Natürlich eine Übermüdungsreaktion, meine Mathe 5 im Abi war daran schuldlos. Schulnote 3

    P.S. Mein Lieblingsmoment ist der, wenn die zweite Abteilung von „Before and after Groove“ beginnt, und aufgrund der extrem rohen verzerrten Aufnahme (wie, bitteschön, ist denn die Stimme von June Tyson, aufgenommen, wie das Baritonsaxofon?) müsste beinah jeder zufällige Hörer denken, das Radio oder die Lautsprecher wären geschrottet.

  4. Michael Engelbrecht:

    Unsere Quelle sprudelt nicht, daher kein einwöchiger Podcast im Moment möglich.

  5. Rosato:

    alternativer Sprudel hier abholbar

  6. Martina Weber:

    Ich höre meine Kassettenaufnahmen zum zweiten Mal, habe teilweise live mitgehört. Mir gefällt alles, ich mag die Spannungskurve. Über Schulnoten sind wir doch raus, oder? „Rundum gelungen“ – nur eine zwei?? Ich werde nur die Nachrichten raus schneiden, die Staumeldungen, die Sternzeit und ich nehme alles mit auf eine Reise, inklusive dem schweren Kassettenteil.

  7. Michael Engelbrecht:

    Über „Schulnoten“ hinaus? Ich mache das mit heiterer Ironie.

  8. Martina Weber:

    Ist schon klar :)

    War einfach nur etwas überrascht.

  9. Olaf:

    Vielen Dank, hier sprudelt die erste Stunde gerade – sehr inspirierend!

  10. Alexander Kippmann:

    Ebenfalls herzlichen Dank an Rosato!
    Ich hatte mir zwar extra im Kalender eine Erinnerung vermerkt, allerdings eine Woche zu spät (falls die Sendung nicht wieder verschoben wurde).

    Besteht eigentlich gar keine Chance, Herr Engelbrecht, dass Ihre Sendung wieder wöchentlich zu ziviler Zeit ausgestrahlt wird? Wann ist der nächste Intendantenwechsel?

  11. Michael Engelbrecht:

    No chance.

    Willkommen dann in der Radionacht Klanghorizonte am 15. April!

    Beste Grüsse, M.E.


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