Manafonistas

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2017 8 Jan

Remixing Jonathan Wroble

von: Manafonistas Abgelegt unter: Blog | TB | Tags: , , , | 13 Kommentare

In einem manafonistischen Spiel schrieb ich einst die weltweit erste Besprechung eines Albums der Flaming Lips, ohne einen Ton davon gehört zu haben – und schmuggelte den „link“ zu einem Internet-Forum eines „Fanclubs“ der „Entflammten Lippen“. Es war eine kleine Lobeshymne, und gar nicht so weit von der Wahrheit der Töne entfernt. Worte können treffen, wenn sie knapp daneben liegen. Am 24. Januar erlebe ich die Flaming Lips in Huxleys Neuer Welt, am kommenden Freitag erscheint ihr neues Album, das ich ebenfalls nicht kenne. Die Review von Mr. Wroble ist mir zu ausufernd, aber inhaltlich kommt sie den Hoffnungen nah, die ich hege. Also habe ich seine Besprechung (Slant Magazine) neu abgemischt, und drastisch gekürzt. Leider habe ich den Text eines alten Interviews mit Wayne Coyne verloren. Wir sprachen über Oklahoma City, Tornados, und die Aurea Borealis. (m.e.) 

 
 

Helas, sonic extremists, & the depths of noise rock, bubbling electronica, and heady psychedelia (the agenda)

Call it absurdist charm. Oczy Mlody , Oczy Mlody, Oczy Mlody (repeat), masterstroke of rhythm and tone (hallucinogenic lullabies)

“Galaxy I Sink” and “Do Glowy” are demented processionals, pulsating with the acerbic nerve of Can’s Tago Mago (oh, yes, please, from the Department of Echoes We Love!) and spooked with two of Wayne Coyne’s icier vocal performances: muffled and robotic on “Galaxy,” Auto-Tuned and burned-out on “Do Glowy“

Helas, bells and chimes all over the place, instruments generally associated with churches, clocks, and order but wielded all over Oczy Mlody in loose and eerie fashion — a constant marker that things aren’t operating quite as normal

The drunken and distilled chime riff on “Listening to the Frogs with Demon Eyes” is perhaps the album’s creepiest, most mesmerizing moment, especially paired with the foggy-eyed lyric of its chorus: “Have you ever seen someone die?”

The timpani assault that opens “One Night While Hunting for Faeries and Witches and Wizards to Kill” and the forlorn steel drums that close “Almost Home” aren’t episodes of unfocused noodling, but clever counterpoints to the mood and flow of the songs that contain them (the art of falling apart)

Oczy Mlody doesn’t overwhelm or immediately impress, but instead invites listeners into its elusory world of crossed senses, unassigned values, and blind turns, hoping they end up in the same place Coyne thinks he’s headed: to an idyllic future state that feels just like the past (once upon a time)

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 8. Januar 2017 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

13 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    LOUD AND QUIET:

    (…)

    None of the Lips’ recent record, then, has suggested they’re mellowing on the weirdness front with age, which is perhaps what makes the subdued nature of ‘Oczy Mlody’ so striking. It’s also their prettiest effort in a good long while, relying primarily on soft synthesizers and consistently sleepy vocal turns from Wayne Coyne. Underpinning it all is an array of off-kilter beats that keep the songs feeling freeform; take the slow swirl of ‘The Castle’, for instance, which constantly threatens to meander off in another direction.

    (…)

  2. Christoph:

    „Oczy Mlody“ soll vermutlich „oczy mlode“ heissen (eigentlich mlode oczy).

  3. Ingo J. Biermann:

    Heute gehört. Gute Platte. Mehr Pop als zuletzt beim Terror. Und viel geordneter als die letzten Alben überhaupt.

  4. Michael Engelbrecht:

    Oh, ich mochte Embryonic und The Terror sehr. Nur diese Covergeschichten nicht. Von Pink Beat bis zu den Floyds, das war nicht meins.

  5. Michael Engelbrecht:

    Ingo, Freitag erscheinen die Flaming Lips, The XX, Winged Victory for the Sullen (IRIS, O.S.T.) genau die drei höre ich mir am Wochenende in aller Ruhe an. Wenn dz sie dann auch hast, könnten wir uns aus der Hüfte was ganz Unakademischen dazu mailen, morgens von Cafe zu Cafe, und das dann, remixt, posten…. just an idea!!!

  6. ijb:

    Flaming Lips habe ich schon (Pressedownload). The XX plane ich am Freitag zu kaufen. Aber auch nur, wenn der Preis OK ist. Es gibt so viele Editionen, dass ich womöglich die LP+CD kaufe, aber nur, wenn es nicht überteuert ist. Winged Victory sagt mir nix (hab immerhin den Namen mal irgendwo aufgeschnappt), muss ich al kurz recherchieren, was das ist….
    The Terror mochte ich auch sehr gern, ist mir aber auf Dauer dann nicht so ans Herz gewachsen wie Embryonic (vielleicht mein Lieblings-Flaming-Lips-Album). Die Sgt. Pepper/…my Fwends hab auch auch. Ist sympathisch, aber hör(t)e ich nur selten an.
    Heady Fwends und Dead Petz sind teils sehr gut, teils gut hörbar, teils öüpfuüöühhh-hm-naja-trööth-grzs-pfft.

    Ich glaub, ich hab alle Platten außer Telepathic Surgery. Und Hear it is? Keine Ahnung, ob ich die mal gehört habe. Kann mich nicht erinnern.

  7. ijb:

    A Winged Victory for the Sullen / Iris: Aha. Hab bisher nix von dem Film gehört. Den Regisseur kenne ich bisher nur als Schauspieler in ein paar sehr guten Filmen.
    Aber: Die letzte CD, die ich mir kaufte, letzte Woche, war von Adam Wiltzie die Salero-Filmmusik. Kenne aber den Film nicht, hab nur über die CD gelesen… Der Trailer sah aber toll aus.

  8. ijb:

    Guter Termin für Café-Mail-Aktion könnte Mittwoch sein. 11uhr?

  9. Michael Engelbrecht:

    Gut.
    Melde mich vorher, dass die Musik da ist.
    Ist dein Café zuhaus oder bist du im Cafe Einstein?

  10. Michael Engelbrecht:

    Iris kannst du dir besorgen?

  11. ijb:

    Ich bin diese und nächste Woche in Bremen, muss schauen, ob ich die Iris hier bei Saturn finde. Da möchte ich morgen oder am Samstag hin.
    Am Mittwoch bin ich vermutlich in einem Café in der Neustadt hier, aber dann sicher für ein paar Stündchen.

    Café Einstein ist übrigens tatsächlich direkt um die Ecke von wo ich wohne in Berlin… also real um eine Straßenecke.

  12. Michael Engelbrecht:

    Mach einen Vorschlag, wenn du den „Stoff“ hast, wäre eine schöne Aktion.

  13. Michael Engelbrecht:

    In Bremen hätte ich gerne studiert. Aber die ZVS hat mich nach Würzburg geschickt.


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