Manafonistas

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2014 21 Nov

Hamburg 1972 (als das Feuer noch Feuer war)

von: Michael Engelbrecht Filed under: Blog | TB | Tags:  | 10 Comments

Keith Jarrett lernte ich durch Jesus kennen. Und das, obwohl ich schon lang nicht mehr in die Kirche ging. Er brachte die dunkelgrüne Kiste „Concerts Bremen / Lausanne“ in die Schule mit. Jesus hatte eine sehr schöne kleine Freundin, die ich aus der Ferne bewunderte. Gegen den Archetyp dieses in sich ruhenden Hippies mit dem wallenden Haar wäre ich damals als eher nervöser Romantiker nicht angekommen. Aber er brachte uns die Musik – und da begann vieles! Lang ist es her. The times they are a’changin‘.

Ich hätte nie gedacht, das mich noch jemals ein Keith Jarrett-Trio aus den Schuhen hauen könnte, aber hier geschieht es – natürlich keine der arrivierten, ihren Dringlichkeitswert lang ausgereizten Standards-Erkundungen des ewigen Trios mit Peacock und DeJohnette, die in der Unsumme ihrer Veröffentlichungen vielleicht fünf essentielle Alben rausgehauen haben: Standards, Vol. 1, Standards, Vol. 2, Changes, Changeless (das fünfte will mir gerade nicht einfallen). Wie man auf die Idee kommen kann, als Künstler kaum noch die Tin Pan Alley (und andere museale Zonen) zu verlassen, und ein  halbes Leben der perfekten Version von Body and Soul hinterherzujagen, will mir genau so wenig in den Kopf, wie Alt-Hippies, die sich standhaft weigern, aus dem Hotel California auszuchecken und Radiohead für ein Ratequiz der BBC halten.

Aber hier, im Juli 1972, im Hamburger Jazzworkshop, mit Michael Naura im Hintergrund, reissen Keith Jarrett, Charlie Haden und Paul Motian ein Feuerwerk ab, in dem die Musik spürbar auf Entdeckungsreise ist. Kleinste Motive des noch in der Zukunft lauernden „Köln Concert“ materialisieren sich für Momente. Entstanden nach dem Soloklassiker „Facing You“, und vor der Gründung des „American Quartet“ (mit Dewey Redman und einem frühen Statement wie „Fort Yawuh“), durchdringen sich kollektive Improvisationen, Solotänze auf den Tasten, Hadens elementares  Melodiegespür und Motians Farbenspiele und Pulsierungen: Jarretts Lustschreie und Seitensprünge mit dem Saxofon (schräg und wundersam), Hadens ergreifender „Song For Che“, den sich später auch Robert Wyatt vornahm. Ach, es ist ein Fest. Als Bootleg kursierte es schon lang, so gut klang es noch nie, Manfred Eicher und Jan Erik Kongshaug haben in Oslo das Bestmögliche rausgeholt.

Auf einem Schnappschuss während dieser kleinen Hamburger Sternstunde lächelt Keith Jarrett einmal wie ein grosser Junge. Er spürt, man ist aufregenden Dingen auf der Spur ist – die Zeit der Selbstinzenierung, der „Bayreuthisierung“ seiner Kunst und unnötigen Publkumsbelehrungen scheint weit entfernt: schade, daß Jahre des Aufbruchs so oft ihre eigene Restauration nach sich ziehen. Die „Hall of Fame“ ist ein totlangweiliger Laden der Fremd- und Selbstbeweihräucherungen. Ruhm ist eine Falle, die leicht satt macht. Hier in Hamburg springt einen der Lebenshunger aus jedem Ton an. Es war einmal. Weil das alles sowas von vorbei ist, Haden und Motian nicht mehr unter uns weilen, musste das Cover geradezu in schlichtem Schwarz daherkommen. Das war dem Zeitensprung geschuldet, schlicht ist hier nämlich gar nichts, nicht mal die einfachste folkloristische Melodie.

 
 
 

 

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10 Comments

  1. Sonator:

    Hallo song_x,
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    „als das Feuer noch Feuer war“ – wie treffend! beneidenswert treffend ;-)
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    das ist meine Antwort auf deine Antwort (bei Amazon) und zugleich ein Kompliment für die Besprechung hier an diesem Ort, in der ich so Vieles finde, das ich unterschreibe, unterstreiche, unterschreibe …

    Oh ja, am jungen Jarrett fing ich Feuer, angefangen 1969, als ich „Forest Flower“ hörte (Charles Lloyd at Monterey). Die Band war mir völlig unbekannt (ich hatte den Hype um diese Scheibe damals gar nicht mitbekommen). Weitere „heiße Momente“ sind/waren:

    – Oktober 1971, Miles Davis Group (Jarrett an den Keyboards), live in München und Frankfurt (Konzertbesuche)
    – LP Miles Davis „Live-Evil“
    – Facing You
    – Jarrett-Haden-Motian-Trio 12. Juni ’72 ARRI München
    – Das Amerikanische Quartett
    – Das Jarrett-Garbarek-Quartett
    – Solokonzerte Bremen/Lausanne (die ich höher schätze, als das Köln Concert)
    – 17. Januar 1975, Solo in Kronach (das 1. Konzert der 1975er Tournee)
    – Sun Bear Concerts

    Neben „Erkenntnissen“ aus analytischem Hören kenne ich noch einen subjektiven „Signal-Geber“: meine körperlichen Reaktionen, wie Gänsehaut, Hitzewallungen … Die haben mich überfallen damals. Mit der Zeit blieben sie aus, als ob das Feuer der Musik hinter einer Isolierglasscheibe brennt.

    Ich kenne den NDR-Auftritt des Trios recht gut. Ich war auch lange genug auf der Suche danach. Außer bootlegs war leider nichts zu finden. Vor Jahren noch war der NDR-Video-Mitschnitt bei youtube zu sehen. Es muss auch eine DVD existiert haben. Ich sah sie bei einem britischen Versender angeboten, habe aber nicht bestellt, weil ich auf eine Anfrage, ob der Artikel auf Lager sei, keine Antwort erhielt. Siehe Discogs:
    http://www.discogs.com/Keith-Jarrett-Trio-Live-In-Hamburg-1972/release/4866676
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    die Zeit der Selbstinzenierung, der “Bayreuthisierung” seiner Kunst und unnötigen Publkumsbelehrungen scheint weit entfernt
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    So ist es, leider. Ich habe Jarrett relativ oft live gehört (4 mal solo, 3 mal innerhalb zweier Tage mit der Miles Davis Group, 2 mal das Amerikanische Quartett), zum letzten Mal am 23. Okt. 1992 in München, Gasteig, solo. Der ausverkaufte Saal fasst ca. 2500 Zuhörer. Da hustet schon mal einer, weil ihm der Hals kratzt. Jedenfalls hat es nicht lange gedauert, bis Jarrett mit seiner Belehrung anfing – und es war nicht die einzige an diesem Abend. Die Angst vor dem nächsten Huster und dem drohenden Abbruch des Recitals machten mir konzentriertes Zuhören unmöglich. Seitdem habe ich kein Jarrett-Konzert mehr besucht.

    Eine fiktive Husten-Abrechnung für den Gasteig 13.10.92:

    Dauer Part 1 und Part 2 je 30 Minuten (knapp bemessen) = 2 mal 1800 Sekunden.

    Jeder der 2500 Hörer im Saal darf einmal während der Darbietung (also in 60 Minuten) husten, macht einen halben Huster pro Hörer in Part 1, das sind insgesamt 1250 Vollhuster in Part 1.
    Im Schnitt würde also alle 1,44 Sekunden ein Huster erschallen. Nein, so dicht war das Hustengewitter nicht im Entferntesten. Der einzelne „Durchschnitts-Hörer“ war also durchaus diszipliniert. Viele Besucher haben sicherlich gar nicht gehustet – von mir weiß ich es.

    Frei nach „Dr. Murkes gesammeltes Schweigen“ wünsche ich mir eine CD – wenn es sein muss, eine Box mit x CDs – „Mr. Jarrett’s gesammelte Reden über das Husten“.

    (Sonator)

  2. Michael Engelbrecht:

    Ja, eine Belehrung gab es auch auf dem letzten oder vorletzten Konzert des „American Quartet“, bei dem ich dabei war (das andere wurde Tage vorher oder nachher live aufgenommen und ist, du kennst es, unter „eyes of the heart“ erschienen. Es war ein unglaubliches Konzert in Nürnberg beim Jazzfestival Ost-West.

    Wenn du bei „suchen“ den Nemen „Keith Jarrett“ eingibst, findest du weitere Jarrett-Artikel.

    Hier, für dich, meine sehr spezielle Hamburger Jarrett-Story:

    Ich fuhr mit einem Studienkumpel nach Hamburg, die Siebziger Jahre zeigten sich von ihrer besten Seite, ECM veröffentlichte reihenweise Meilensteine, und als wir die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein hinter uns hatten, hörte ich das beste Jazzprogramm, das es in der alten Bundesrepublik je gab.

    Michael Naura hatte Narrenfreiheit, holte alle möglichen Stars zum NDR, der Jazz boomte, ich war verliebt in Katrin E., und hatte vor, ihr Herz und ihren Körper zu erobern. Immerhin hatte ich die Einladung ins elterliche Herrenhaus “An der Glinder Au” in der Tasche.

    Ich war noch ein Teenager, und hatte Katrin auf einer Nordseeinsel kennengelernt, wir spielten in den Dünen, verschlangen ganze Backbleche Pflaumenkuchen, ohne ein Pfund anzusetzen, und jeden Tag hörte ich grandiose Jazzmusik im NDR: der junge Jan Garbarek, Art Lande, Chris Hinze, Gary Burton, Bill Connors, Volker Kriegel, Dave Liebman, Chick Corea.

    Und plötzlich, die Tore Hamburgs waren noch ein Stück entfernt, verkündete Michael Naura im Autoradio, dass der “Meister” just an diesem vorweihnachtlichen Abend im Congresszentrum der Hansestadt auftrete. Solo. Ahh! Als ich dann in 2 Hamburg 74 oder 14 eintraf, der Nachmittagstee aufgetischt wurde, machte ich den Vorschlag, die ganze Bande, Katrin, ihr Bruder, die Clique, solle heute Abend aufbrechen, um den Magier am Klavier zu erleben. Die Reaktion war reserviert. Hanseatisch unterkühlt. Stattdessen nahm das Grauen seinen Lauf.

    Ich war damals noch etwas schüchtern, sonst wäre mir das nicht passiert. Mit der angehimmelten Katrin und den anderen trottete ich in eine Old Jazz-Kneipe namens Rempter oder so, wo doofer Stimmungsdixie gespielt wurde, und sich eine biergetränkte Fröhlichkeit breitmachte. Die Nacht durfte ich im Zimmer des Bruders verbringen, der den Aufpasser spielte. Am nächsten Morgen, mit dem Katrin- und Jarrett-Blues in den Knochen, stellte ich mich noch überaus ungeschickt an beim Köpfen des Frühstückseis.

    In dieser Story war die Vorfreude alles: wie ich in meiner Studentenbude, Wochen zuvor, Gato Barbieri hörte, das erste Kapitel seiner grandiosen Latin-Jazz-Platten (auf Impulse), und auch Fort Yawuh vom Keith Jarrett Quartet. “Facing You”, Jarretts 5-Sterne-Soloalbum kreiste unentwegt. Ich träumte von Katrin, und wie immer, wenn das Verliebtsein sich in mir ausbreitete, fuhr mir wiederholt ein Schmerz in die Fingerknöchel, ein Stechen, ein Ziehen.

    Ein paar Jahre später war ich nicht mehr schüchtern. Gut so. Und in den Neunziger Jahren arbeitete ich zehn Jahre mit dem grossartigen Jazz-Macho Michael Naura zusammen. Manchmal spielte er in seinem Büro Evergreens auf dem Klavier, und, als er einmal einen Jarrett-Akkord erwischte, fiel mir kurz jener Abend ein, in weihnachtlich geschmückten Einkaufsstrassen – und die unerträglichste Dixieland-Kapelle aller Zeiten!

  3. Sonator:

    Oh, welch offenherziger Einblick in mehr als nur dein „Musikleben“. Inzwischen ist mir klar geworden, dass du bei DLF moderierst. Sind die „Klanghorizonte“ gestorben worden?
    Wie dem auch sei, über Satellit kann man das gesamte öffentlich-rechtliche Radioprogramm der BRD empfangen und da findet sich immer eine interessante Sendung. So sind die Zeiten längst vorbei, da ich auf den Bayerischen Rundfunk angewiesen war. Bis in die 60er oder gar 70er Jahre war dort für den Jazz ein Redakteur mit engem Hörwinkel zuständig. Ich hatte den Eindruck, dass bei ihm der Swing Endpunkt der Jazzhistorie war. Vermutlich hat mich deswegen Abneigung gegen Bigband-Jazz befallen. Um ein Haar hätte ich deswegen Don Ellis’ „Electric Bath“ verpasst. Inzwischen bin ich nicht mehr an Bigband-Allergie erkrankt.
    In Nordbayern war RIAS Berlin bestens zu empfangen. Da gab es Walter Bachauer (alias Clara Mondshine) mit dem „Avantgarde Magazin“ und „Musicarium“ zu hören, wenig Jazz, aber Jazz ist nicht alles, was mich interessiert. Damals habe ich neidvoll in Programmzeitschriften gelesen von „Der neue Klang im Jazz“ (Hessischer Rundfunk) und diversen Sachen im NDR. So habe ich mir eine UKW-Rotorantenne angeschafft und konnte wenigstens bei Überreichweiten das eine oder andere fischen. Am 23. Oktober 1982 habe ich Jarretts Solo-Auftritt in der Staatsoper Hamburg aufs Band gezogen.
    Jazz-Ost-West war ein grandioses Festival. Leider existiert es nicht mehr. Das Amerikanische Quartett Jarretts habe ich dort 1976 gehört. Da hat er sich gleich zu Beginn gegen das Fotografieren durch die Presseleute verwahrt. Das fand ich in Ordnung. Sonst hat ihn das ständige Hin und Her des Publikums – es war das sog. Ambiente Konzert mit parallel stattfindenden Konzerten – nicht gestört.
    Jetzt liegt meine Quelle für Live-Jazz in Neuburg/Donau im Birdland. Das ist weit weg, Kronach-Neuburg hin und zurück sind ca. 500 km. Aber für Carla Bley, Yaron Herman, u.a. – kürzlich für Charles Lloyd – nehme ich das gerne auf mich. Heute überträgt der Bayer. Rundfunk 4 Stunden (auch live) von dort das „4. Birdland Radio Jazz Festival“ – gut so.

  4. Michael Engelbrecht:

    Nein, die Klanghorizonte gibts noch, einige Ausgaben der jetzt dreistündigen Sendung kannst du hier bei uns hören. „Radionacht Klanghorizonte“ heisst das jetzt. Näcjste Ausgabe: 21.12. samstagnacht, 1.05 bis 4.00 Uhr.

    http://manafonistas.de/2014/06/25/die-erste-radionacht-klanghorizonte/

    Und, um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich hatte wohl schon vor Jesus eine Jarrett-Platte, ruta & daitya, immer wieder gern gehört:)

  5. Michael Engelbrecht:

    Und Jarrett war mit seinem Quartett nur 1976 da. Vielleicht warst du ganz in meiner Nähe:) vorher oder hinterher spielte Archie Shepp.

    Es war einrs der besten Konzerte meines Lebens. Obwohl er da auch schon mal unterbrach (oder war es sein Einführungsvortrag, in meiner Erinnerung unterbrach er einmal mitten im Spiel) und uns erzählte: keine Photos, music is for the ears, not for the eyes.

  6. radiohoerer:

    hallo zusammen !
    das passt ja genau zusammen. heute abend auf nordwestradio 20.05 gibt es einen mitschnitt von keith jarrett vom 2. februar 1975, glocke, bremen.
    der link dazu:
    http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/in-concert_pop-jazz/kalender296.html
    und danke an den sonator und seiner erinnerung an walter bachauer. das ‚musicarium‘ und die spezielle musik, werde ich nicht vergessen. er war der erste der das kronos quartet, p.glass und co. gespielt hat.
    danke !

  7. Sonator:

    @radiohoerer
    vielen Dank für den Hinweis. In der Ankündigung der Sendung heißt es:
    —–
    Im Februar 1975 gab er in der Bremer Glocke auf Einladung von „Sparkasse in concert“ ein Konzert, das sich als LP-Veröffentlichung zum Bestseller entwickelt hat. Wir senden diese Aufnahmen noch einmal.
    —–
    Ich behaupte, dass „02.02.1975“ nie als LP veröffentlicht wurde. Das einzige auf Tonträger erschienene Konzert der 1975-Tournee ist das Köln Concert.

    Jarrett 2. Februar 1975 ist vor (geschätzt) 3 Jahren von Roland Spiegel im Bayerischen Rundfunk komplett gesendet worden. Er musste es auf zwei Sendungen verteilen und hat die verfügbare Zeit eines jeden broadcasts mit Ausschnitten des Auftritts vom Keith-Jarrett-Trio am 12.06.72 im ARRI München gefüllt (Radio Bremen hat damals mitgeschnitten). Es wäre eine feine Sache, wenn diese Rarität von Radio Bremen einmal komplett über den Äther geschickt würde

  8. Sonator:

    @ Michael Engelbrecht
    Vielen Dank für den Hinweis auf die „Radionacht Klanghorizonte“, ich werde mitschneiden. Da gibt es ja immer viel Anregendes zu hören, wie die 3 Stunden Radionacht auf dieser Seite zeigen. Überhaupt: manafonistas ist eine fantastische Seite, ich kannte sie bisher nicht. Und wer ist Schuld daran, dass ich hierher gefunden habe?: „Hamburg ’72“

    Ruta & Daitya: meine Lieblingsstücke sind „Ruta & Daitya“ und „Sounds of Peru“.

    Wie kommt man als Gestalter und Moderator einer Sendung eigentlich an die vorgestellte Musik? Sind die Stücke aus deiner privaten Sammlung oder sind im Archiv des Senders etwa (nahezu) komplette Editionen diverser Firmen gelagert, also auch vergriffene Alben?

    Ich hatte vor wenigen Tagen eine selbst zusammengestellte CD im Player laufen, was mich jetzt ein wenig an dies erinnert:
    —–
    „Die schönste Arbeit im Vorfeld, ist wie immer das “Sequencing”, die Auswahl der Stücke und ihre Platzierung in einer schlüssigen Abfolge.“
    —–
    Meine Kompilation folgt dem Gesichtspunkt „Vokales“ – auch Instrumentalmusik ist dabei (von der menschlichen Stimme geprägter „Tonfall“ des Instruments). Unter den Stücken ist eines vom Barre Phillips Sextet mit atemberaubendem Gesang der Damen Aina Kemanis und Claudia Phillips, ein Radio-Mitschnitt. Es ist vermutlich aus ECM 1178 aus dem Jahr 1980, vergriffen und auch nicht als legaler Download verfügbar. Ich glaube, mein Hintergedanke ist jetzt leicht zu durchschauen …

  9. Michael Engelbrecht:

    Ich habe kaum je etwas etwas aus einem Sender-Archiv verwendet. Ausser in den 90ern obskure Pkatten von Charles Lloyd (NDR-Schallarchiv), oder anderswo für en einen oder anderen Nachruf. Die Musik bekomme ich von den Labels, besonders exotische Sachen kaufe ich, z.B. bei a-Musik in Köln, Griechenpforte, gerne Vinyl. Alte Sachen stammen aus meinem eigenen Privatarchiv:)

  10. Michael Engelbrecht:

    http://www.nytimes.com/2014/11/25/arts/music/albums-from-rick-ross-and-keith-jarrett.html?ref=music&_r=0


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