Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2011 7 Jun

John Martyn w. David Gilmour

von: Jochen Siemer Abgelegt unter: Blog | TB | Tags: , | 3 Kommentare

„Look At That Girl“ heißt ein Song, der es mir seit Tagen angetan hat.
Er stammt ursprünglich vom Album THE APPRENTICE (1990). John Martyn kann man hier, auf einem YouTube-Clip der besseren Qualität, zusammen mit David Gilmour geniessen.
Nie war ich ein Freund der Musik von Pink Floyd. Doch wie Gilmour hier Akzente setzt
auf seiner himmelblauen Fender Stratocaster, das ist himmlisch; erdig; funky und bluesig zugleich.

Auf johnmartyn.com finden sich nahezu alle Songtexte des Singersongwritergenies …
Raffiniert an obigem Lied mit der Akkordfolge c/c/f/g ist die Bridge aus a/Cj7/a/d
(für die Guitarreros unter uns). Da muss man erstmal drauf kommen :)

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 7. Juni 2011 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

3 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Der Gesang von Martyn gefällt mir sehr; den Saxofonisten kann ich leider nur schwer ertragen; auch die Keyboardschwaden schwächen den Vortrag (aus meiner Sicht). Robert Wyatt erzählte mir einmal, er liebe die Transparenz, das Durchscheinen, im Gitarrenspiel von Gilmour. Der Pink Floyd-Mann ist auch dabei, bei einem meiner absoluten Lieblingssongs, aus Wyatts CD „Cuckooland“: es singen meine beiden favourite singing voices, Wyatt und Eno, in dem Lied FORREST:

    http://www.youtube.com/watch?v=8SWqKdAgGFA

    Und Pink Floyd: ATOM HEART MOTHER ist phantastisch. Nach wie vor. Und davor gab es noch einige Sternstunden. Nach MEDDLE ging es dann bergab mit der Band – sie wurden monströs.

  2. Michael Engelbrecht:

    Forest lyrics

    Deep in the forest
    the omens are bad,
    a cloud passes over the moon

    Devil Wind
    bends the trees,
    a cloud passes over the moon.

    And the moon takes a peep
    when the Gypsy girl sings,
    and her song rises up
    from the dark to the light,
    like smoke to the sky,
    when the Gypsy girl sings
    at the river’s edge.

    Deep in the forest
    the omens are bad,
    a cloud passes over the moon.

    White wolf waits,
    grey wolf howls
    at the girl by the river’s edge.

    The bullet head boys
    with their baby blue eyes,
    their donner und blitzen,
    the lily white gadje
    religiously hatching their plots
    in the eyries of eagles.

    But the moon’s keeping watch
    at the Gypsy girl sings,
    sees her song rising up
    like smoke to the sky
    from the dark to the light,
    when the Gypsy girl sings
    at the river’s edge.

    Like the sun on the forest
    her song rises up, from
    the ashes of Auschwitz,
    the death camp at Lety,
    the white cliffs of Dover,
    the song of the Roma
    lives on and on…

    Trees grow tall
    though the winds blow cold,
    tall trees grow.

    (ein Lied vom Gang in den Tod aus den Zeiten der Deportation)

  3. Jochen Siemer:

    Ha – neulich behauptete Jemand, das Leben sei zu kurz für Cover-Versionen.
    Das glaube ich nicht. Gewiß aber ist es zu kurz für süßliche Saxophonsolos, dieses Moltofill des modernen Popsongs. Auf THE APPRENTICE befindet sich ein Kleinod: „Upo“. Soweit ich weiß, der einzige Martyn-Song mit Latino-Flair. Alles stimmt – bis das Saxophon einsetzt. Ich drücke sofort auf die Stopptaste und lasse das Lied von vorne laufen. „Manches muß man sich auch schöndrücken“, würde Kloppo vielleicht sagen.


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