Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

 

John Darnielle has written almost 650 songs now, and some of them are very sad, dealing with hard drugs and tragic ends, hurting yourself and others, sicknesses of both body and brain, off-brand alcohols. They are told in beautiful, unnerving, specific detail, because John Darnielle is a very good writer, and also some of them are just true stories about his own life. And, believe it or not, there‘s much magic in them, the stuff of dreams and wisdom, and a beating heart. and if  you are  take interest in John’s worlds, John‘s world, perhaps you shouldn’t miss his leatest novel, Devil House, the story of a once-successful true-crime writer who moves into a California house where a pair of murders took place during the “Satanic Panic” of the 1980s. (m.e.)

 

 

 

John D., Mastermind der Mountain Goats, einer meiner geschätztesten Bands auf dem Planeten, nahm vor Jahr und Tag die Kids mit, um „Ghidorah, das dreiköpfige Monster“ zu sehen,  einen Film, den es auf deutsch mit anderem Titel in einer etwas zu teuren DVD-Edition gibt, sonst wäre das ein Fest für die ganze Mana-Familie. Es handelt sich um einen Kaiju-Film aus dem Jahr 1964.

 

Er ist der fünfte Film der Godzilla-Reihe und zeigt, wie Godzilla sich mit seinen beiden Feinden aus den Vorgängern, Mothra und Rodan, zusammenschließt, um Ghidorah zu besiegen. Sie müssen sich an ihm für den Angriff auf die Stadt Matsumoto rächen. Sie müssen ihn leiden lassen. Aber der Film hat auch etwas Surreales an sich, mit Außerirdischen von der Venus und anderen weltlichen Genüssen.


OTON DARNIELLE: „Es gibt ein japanisches Gesangsduo namens The Peanuts, ein beliebtes Schwesternpaar, das sang. Weil sie Schwestern waren, war ihr Stimmklang fast identisch, so dass ihr gemeinsamer Gesang etwas Geisterhaftes hatte. Und sie spielen diese zwölf Zentimeter großen Zwillinge, die mit Mothra auf der Insel der Kinder leben.

 

Hier der Trailer…

 

OTON DARNIELLE: „Meine Kinder sind daran gewöhnt, Super-Action-Filme zu sehen, also war ich gespannt, wie „Ghidorah – The Three-Headed Monster“ bei ihnen ankam. Sie waren begeistert; sie hatten so viel Spaß, und es hat sie nicht so erschlagen wie … das ist der Hauptunterschied zwischen einem modernen Film und einem Film vor dem digitalen Zeitalter. Jetzt ist es möglich, die Sinne völlig zu überwältigen, und das scheint das Ziel zu sein. Und das scheint es zu sein, woran die Menschen wachsen, und das ist dann eben gut so. Was auch immer für andere Leute funktioniert. Aber ich möchte, dass meine Sinne gereizt und stimuliert werden. Ich will mich nicht überflutet fühlen. Ich will mich nicht erschöpft fühlen, wenn ich das Kino verlasse. Ich möchte mich neugierig fühlen. Ich möchte mehr darüber reden. Mein jüngerer Sohn, der sieben Jahre alt ist, hat noch nie so viel über einen Film gesprochen, wenn er aus dem Kino nach Hause kam, wie über diesen. Er wollte seiner Mutter die ganze Geschichte erzählen.“

 

This entry was posted on Dienstag, 23. August 2022 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. You can leave a response here. Pinging is currently not allowed.

2 Comments

  1. Gerd Nieswandt:

    O ha, was hier für Filme zu entdecken und wiederentdecken sind. Und Serien natürlich: wir sind gerade bei Apple + und sehen, was schon erschüttert war, Five Days At The Memorial.

    Ich bin wie meine bessere Hälfte langjähriger Hörer der Mountain Goats, und finde es auch hochinteressant, wie er sich auch sogenannte Trivialiäten und B-Movies zuwendet, und dazu so ungewöhnliche Perspektiven entwickelt. Ein guter Geschichtenerzähler ist er sowieso.

    Den Film hier werde ich schon finden. Unser Ältester ist 15…

  2. Ursula Mayr:

    Interessant ist hier aber jetzt der Funktionswandel Godzillas, früher als Symbol für das Atombombentrauma Japans verbraten, kämpft er nun auf der Seite der Japaner gegen die Bedrohung aus dem Weltraum, diesen dreiköpfigen Zerberus Ghidorah. Da muss ich jetzt erstmal drüber schlafen, wie ich das bewerten soll.

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