Manafonistas

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2022 1 Jan

Oren‘s „Live Hubris“

von: Michael Engelbrecht Filed under: Blog | TB | Comments off

 

Wire-writer Noel Gardner even detects „e2-e4“ hypnosis here, Manuel Göttsching-style. Famous album, that one, I never liked it too much, to my own surprise. But I like this one. 2016 erschien „Hubris“, eine spannende Platte von Oren Ambarchi auf Editions Mego, und gefragt, was es damit auf sich habe, sagte er: „Guitars, guitars, guitars, and voice.“ Das war formidable Musik, und Monate, bevor der Scheiss mit Corona losging, gastierte Oren mit einer weitaus grösseren Formation, der das Sprengen von Stilistiken schon an der Besetzungsliste abzulesen war (schauen Sie mal, auf dem Cover!), im Londoner Café Oto, und fabrizierte „Live Hubris“. Das Vinyl erschien so kurz vor Weihnachten in so wenigen auserwählten Plattenläden, dass 99,9 % der Leser dieses Blogs erst jetzt davon erfahren dürften. Nun, drei Teile hat das Opus, und nicht nur ist das Vinyl vortrefflich gepresst, die Aufnahme transparent und herrlich dynamisch – auch können Sie hier eine Zeitreise ins Jahr 2019 antreten, nach London: wer hätte gedacht, dass die gute alte Zeit einmal nur so kurz hinter uns liegen würde?! Welcome! Even the ghosts of Can alive and kicking. Amongst Mars Gustafsson rocking his horn and so much else. (And in all those 31 years past, I would have noted: to be presented at Klanghorizonte.)

 

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