Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2021 8 Sep

Septembergruss

von: Manafonistas Filed under: Blog | TB | 6 Comments

Hallo Herr Engelbrecht

Zwei Hörmuscheln an die Gestaden des ocean of sound gespült, angekommen im hier und jetzt. Noch später als sonst. Auf diese Weise arbeite ich mich für die Zukunft frei, wird das endgültige Ende aller Horizonte noch weiter hinausgeschoben… Viel ist nicht zu sagen. DANK wäre genug.

Dark Star Safari: unterkühlte Nüchternheit, wie sie den Projekten Sylvians und Ex-Japan-Musikern eigen war. Die erste halbe Stunde verwischt zu EINEM Klangcluster, verwundert reibe ich die Ohren, wo bin ich? Ist es der Tanz der Nuancen? Welch gelungene Phantasmagoria! Zum Lauschen. Am intensivsten wirkt solche Musik unterm Kopfhörer, wenn noch die leisesten Nebengeräusche ausgeklammert sind. Die Nachtberuhigung zwingt zum Zuhören.  Alles, alles wunderbar. Marc Johnson, Annette Peacock Survival – sehr aufregend. Benjamin Lew / Steven Brown – selten mit Kopfhörer. Klingt dadurch ganz anders, mystischer… Danke auch für Don Cherry!

beseelte Grüße
sendet Olaf (Ost)

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6 Comments

  1. MHQ:

    Die Klanghorizonte wird es auch im neuen Jahr geben. Sie werden dann von jemand anderem geöffnet. Wird natürlich anders sein. Aber: the music never stops.

  2. Uwe Meilchen:

    Bis ins Jahr 2017 reichen die „Klanghorizonte“ zurück die der Radiohörer nocheinmal zusammengestellt hat:

    https://radiohoerer.info/?s=Klanghorizonte

  3. Sabine Behrendt:

    Drei Jahrzehnte macht Michael diese Nachtsendung schon. Ich erinner mich an lange Interviews mit Mark Hollis, Thomas Köner, Ralph Towner, so viele Stimmen, abends im Jazzprogramn oder nachts in den Klanghorizonten. So wie er Musik vorstellt, das ist selten, sehr persönlich. Wir hatten uns mal getroffen, in Hamburg, als er seine Sendungen noch als Bänder selbst ablieferte beim NDR. Als Naura da noch das Zepter schwang.

  4. Lajla:

    Was für ein großes Werk Michael mit den Klanghorizonten geschaffen hat! Darauf kann er stolz sein. Danke.

    Uwe, danke auch dir und dem Radiohörer. Dort habe ich ein Hörstück über die desertqueen Eberhardt gefunden. Sie war in meinen Studizeiten meine absolute Heldin.

  5. Martina Weber:

    Dank vielfältiger Aufnahmen wird es glücklicherweise gar kein Ende der Klanghorizonte geben. Allerdings ist es schon etwas sehr Besonderes, eine Livesendung, die fünf Nachtstunden umfasst, auch live zu hören.

  6. Michael Engelbrecht:

    Ein freundliches Dankeschön in die kleine Runde. Ich bin glücklich darüber, dass meine Versionen der Klanghorizonte am dritten Samstag im Dezember ausklingen. Also am 18. Dezember. Eine Weihnachtszugabe am 25.12. ist eher unwahrscheinlich. Seit 1990 habe ich auf Fahrten zwischen Dortmund und Köln resp. Aachen und Köln ein paar Mal äquatorial die Erde umrundet, und obwohl jede Menge Power aus den Lautsprechern kommt, wenn man nur Musik spielt, die man wertschätzt, es ist zuletzt sehr anstrengend geworden. Vorher und nachher. Genug ist genug. Und so kann ich gut losslassen. Die letzte Nacht wird „free form radio“ werden und 31 Jahre bündeln in fünf Stunden – time to go with a smile and a little bit of goose skin.

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