Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

 

Ab und zu kommen mir kleine Lese- und Filmempfehlungen zu, von guten Bekannten, die wissen, dass ich lieber einen Liam Neeson-Actionfilm sehe als einen Problemfilm mit hölzernen Dialogen und dem Gewicht der Welt hinter jeder Gardine. Abends zum Abhängen. Die Kumpels wissen auch, dass kluge Hunde jedem Film förderlich sind. Also, „Honest Thief“ war richtig was fürs Herz, und spannend. Und ein cooler Hund kam auch darin vor, oder, besser, ein empathischer Hund. Am besten sind coole und empathische Hunde. Liam spielt darin den „In & Out“-Banditen, eine tolle Liebesgeschichte ist auch noch dabei. Nicht so ein Quatsch mit Bindungsängsten. Vielleicht kennt ihr „The Art of Racing In The Rain“. Ein Hunderoman von Garth Stein, mit Tiefgang und hohem Flauschfaktor Die Hauptrolle wird von einem philosophischen Hund besetzt, der manche meiner damals im Proseminar hockenden Kommilitonen ziemlich alt aussehen lassen würde – jedenfalls ein ganz feiner Schmöker. Schon anspruchsvoll, wenn man nicht zu anspruchsvoll ist. Manche Menschen, die sich als sehr anspruchsvoll begreifen, haben meist einen an der Waffel. Paul Auster hat auch mal einen feinen Hunderoman geschrieben, der kam in der seriösen Literaturkritik nicht so gut an wie bei mir. Paul Auster konnte unfassbar langweilige Schinken schreiben, aber der mit dem Hund war einer der besseren. Aber was schweife ich nur ab. Es ist mal wieder Zeit für Laurie Andersons Hundefilm. Als Lesestoff habe ich zwei Romane mit dabei: „Der Nachtstimmer“ von Maarten t Hart, und „Der Hochsitz“ von Max Annas. Der erste spielt in den Achtziger Jahren in einer kleinen Hafenstadt, der andere 1978 in der Eifel, ein kleines Kaff, Sanne und Ulrike haben Osterferien. Die Koffer sind bald gepackt, für die Reise von Hinterland zu Hinterland.

This entry was posted on Freitag, 30. Juli 2021 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. You can leave a response here. Pinging is currently not allowed.

2 Comments

  1. Michael Engelbrecht:

    Besser weise ich darauf hin, dass hier Selbstironie mit dabei ist.

    Und, der Hunderoman ist wirklich gut, HONEST THIEF konnte ich mir gut geben, und der Max Annas wird beizeiten ausführlich vorgestellt. Mein erstes Buch dieses Kriminalschriftstellers.

    S.a. manafonistas.de / ich-wusste-immer-dass-es-groesseres-gibt-im-leben-als-klaviermusik …

  2. Olaf Westfeld:

    Viel Schatten, aber auch einiges Licht fand ich unter den Büchern von Paul Auster. Die New York Trilogie hat mir damals gut gefallen und auch diesen langen Schinken 4321 habe ich vor einigen Jahren gerne gelesen.
    Den Hund in den letzten Tarantino Streifen fand ich gar nicht empathisch, aber sehr, sehr cool; eigentlich spielte der Hund ja eine Schlüsselrolle in der Story.

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