Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2019 17 Jul

Radio On: In fünf Stunden um fünf Jahrzehnte ECM

von: Michael Engelbrecht Abgelegt unter: Blog | TB | 1 Kommentar

 

 

 

My wife reminds me that I should send the picture of her carrying the dog before we met the trekker and his sweaty, tired girlfriend in Tibet. Samye Chimphu behind us. That’s with the Agram story.

(Steve Tibbetts, email, yesterday)

 

 

Komplett verrückte Idee. Es sei denn, man macht es radikal anders, kein Best Of, mehr ein Mix aus Kurzessay, Gedankensplittern, Stories, und einem Haufen unfassbar guter Musik. Als Glücksfall entpuppte sich meine Idee, Jon Balke und Steve Tibbetts zu einigen Favoriten zu befragen. Alle Platten, die sie besprechen, sind fantastisch, und es sind auch interessante „Aussenseiter“ dabei. Sie werden ihren Geschichten gespannt lauschen! Die üblichen Wahrheiten sind eben allzu spruchreif und abgegrast. Das ist dann auch ein Trick: nicht „Belonging“ zu spielen, oder „The Köln Concert“, oder „Officium“, sondern viele Alben ins Spiel zu bringen, deren Nachbrennkraft beträchtlich ist, und die sich nicht wie warme Brötchen verkauften. Mehr Entdeckungsreise als Deja Vu. „Danca Dos Escravos“ von Egberto Gismonti ist so ein Wahnsinnsalbum, abseits der Zeitgeistereien. Als special guest tritt auf, in der letzten Runde, mit einem brandneuen OTON, Areni Agbabian. Ich habe ein sehr ungeordnetes Archiv, also beginnt nun bald das grosse Wühlen für die Klanghorizonte vom 17. August.

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 17. Juli 2019 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

1 Kommentar

  1. Michael Engelbrecht:

    Ich stöbere derzeit. Aquariumdrunkard hat vor kurzer Zeit mal „ECM essentials“ gelistet, und ich weiss eins, jede Liste sieht anders aus. Mit dabei war hier Tibbetts‘ Klassealbum von 1989, mit meinen liner notes übrigens, haha, und hier ist der Text dazu:

    Steve Tibbetts / Big Map Idea: Opening with a stunning version of Led Zeppelin’s “Black Mountain Side” — the original drawn itself from Bert Jansch’s arrangement of the traditional Irish composition “Down By Blackwaterside” — guitarist Steve Tibbetts’ 1988 lp Big Map Idea is a study in spaciousness. Tibbetts’ fretwork shares some common ground with Takoma School players like Fahey or Basho, particularly in the latter’s flair for Eastern modalities, but there’s a good reason he’s associated with jazz fusion; his melodies arc and bend, bolstered by the complex percussion of Marc Anderson and the prominent tabla of Marcus Wise. On songs like “Black Year” and “Wish” his chords cluster together in dense bunches, but the steel drum-laden “100 Moons” and three-part closer “3 Letters” hew closer to ambient, Reich-ian minimalism, or globally conscious new age. Everything Tibbetts has recorded for ECM is worth your time — including his 2018 masterpiece Life Of — but Big Map Idea stands out as an especially sprawling guide to the guitarists’ well-trod territories.

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