Manafonistas

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2019 8 Jan

How does a writer put a drug trip into words?

von: Manafonistas Abgelegt unter: Blog | TB | 4 Kommentare

 

 
 
 

Wer Michael Pollans Buch mit dem Obertitel „Change Your Mind“ begegnet, könnte es anfangs für eines aus der unendlichen Schar der botschaftsfreudigen Selbsthilfebücher halten, aber es ist von ganz anderer Mach- und Denkungsart. Tatsächlich ist es ein aufklärerisches Werk, das Vorurteile korrigiert, und jüngste Forschungen (sowie alte, in Vegessenheit geratene) ims Blickfeld rückt, und kritisch reflektiert, unter Einbeziehung eigener Drogenerfahrungen. Die Lektüre allein dürfte für die eine und andere „Veränderung des Bewusstseins“ sorgen. Ein neuer Text von Michael Pollan aus der New York Times wird für manchen von Interesse sein (s. Comment 1). Die deutsche Übersetzung des Buches ist bereits Ende Januar erhältlich. (m.e.)

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 8. Januar 2019 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

4 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    nytimes.com / psychedelics-how-to-change-your-mind …

  2. Lajla Nizinski:

    Pollan ist sehr interessant. Ganz neues Gebiet für mich.

    Huxley und Michaux, auch Koestler habe ich gelesen, aber Pollan versucht, wenn ich das richtig verstanden habe, nach jedem Trip Erlebtes auf 10-15 Seiten aufzuschreiben und DANN darüber nachzudenken, was die Bilder bedeuten könnten: „plants in cages“.

    Mir sagte mal jemand auf LSD: „Let’s plant helicopters everywhere.“ Ich denke die Schwierigkeit der Interpretation liegt in dem „cleanen“, also anderen Bewusstsein,das sich nach dem Trip einstellt. Ob die Interpretation von Metaphern noch innerhalb der Trip-Phase gemacht werden kann, würde mich interessieren. Ich werde das Buch lesen.

  3. Uli Koch:

    „Change your mind“ hieß für mich nicht, dass durch eine psychedelische Erfahrung etwas neues in mein Bewusstsein gekommen wäre, sondern vielmehr, dass abgespaltene, verdrängte und verschobene Anteile auf einmal wieder Anteil am Alltagsbewusstsein haben dürfen.

    Sie beim Wiederauftauchen zu beobachten ist jedesmal ein wunderbarer Moment, die nachfolgende Integration oft einiges an Arbeit. Allein schon deshalb liebe ich Texte, die im oder in unmittelbarer Nähe zum Rausch entstanden sind, weil sie helfen die Tür zum „anderen“ Bewusstsein, dass dann doch schon immer unser Ureigenstes war, offenzuhalten.

  4. Jochen:

    Hierzu Titel, Thesen, Temperamente

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