Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2018 8 Mrz

„Closing Circles, Opening Circles“

von: Michael Engelbrecht Abgelegt unter: Blog | TB | 3 Kommentare

 

 
 
 
 
 

 
 
 

Tatsächlich schliessen und öffnen sich in diesen 55 Minuten diverse Kreise, und einiges käme zusammen, wollte man die Cover aller am Rande erwähnten Alben nebeneinander platzieren. TRIPTYKON, Garbareks drittes Album etwa, oder Keith Jarretts Auftritt im NDR-Funkhaus 1972, die beiden Alben von Rühmkorff, Naura und Gefährten, ganz zu schweigen von dem ganz weit ausholenden Bogen der Jazzhistorie in der Michael Naura-Anthologie. Und weil es eine Sendung ist, in der so viele neue ECM-Produktionen auftauchen, werden quasi beiläufig Erinnerungen wach, an besondere Augenblicke und Hörerlebnisse, und wie gut, dass sich die Geschichte des Labels und seine Geschichten anno 2018 fortschreiben, statt sich im Kreis zu drehen! Nur so funktioniert das mit dem Schliessen und Öffnen der Kreise.

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 8. März 2018 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

3 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    21. Dezember 2013, manafonistas.de:

    Würde mir heute jemand die Frage stellen, nach drei Saxofon-Bass-Schlagzeug-Trios für die Weihnachts- und Neujahrsinsel, meine Antwort wäre ohne langes Überlegen klar: einmal TRYPTIKON, immer schon eine meiner Garbarek’schen Lieblingsscheiben (mit Arild Andersen und Edvard Vesala, und einem Ton, den man vom Norweger weder früher noch später je so gehört hat!), dann WAY OUT WEST von 1957, eine ungemein realistische, für das Jahr überragende Soundreproduktion, mit einem angeblich dem entspannten West Coast-Flair sich öffnenden, zugleich gnadenlos den linken Lautsprecher für sich reklamierenden Sonny, und hellwachen Meistern an seiner Seite (Ray Brown und Shelly Manne), sowie – Überraschung – MIRA, die am 14. Januar 2014 erscheinende CD des (da ist er wieder!) Arild Andersen Trios: neben dem Bassisten spielen Tommy Smith und Paolo Vinaccia. Aufgenommen im Rainbow Studio, Oslo, und produziert von Manfred Eicher, hat Arild Andersen – zwischen freier Klangforschung und balladeskem Tiefgang – hier gewiss eines der Top 5 – Alben seiner Karriere vorgelegt. „Intensität“ ist das Zauberwort.

  2. Michael Engelbrecht:

    http://manafonistas.de/2018/03/06/einladung-die-jazzfacts-am-8-maerz-um-21-05-uhr-zu-hoeren/

  3. Olaf:

    Sehr schöne Sendung, genau die richtige Musik für meine leicht vergrippte Gefühlslage.
    Besonders Jakob Bro hat es mir sehr angetan.

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