Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2017 24 Apr

Japanese Jetsam: s(o)un(d)beams+

von: Uli Koch Filed under: Blog | TB | 5 Comments

 

A few days ago a friend with whom I share quite a lot of musical affinities showed a video of an exiting performance to me. It’s typical Japanese in some way and on the other side it reminds me of a recent Björk performance. An it’s still a bit special …

 

This entry was posted on Montag, 24. April 2017 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. Both comments and pings are currently closed.

5 Comments

  1. Martina Weber:

    Ich habe noch nie gesehen, dass bei einer Aufführung ein Metronom eingesetzt wurde. Es erinnert mich an meine Geigenetüden. Die Performance scheint mir etwas von einer Hochzeits-Präludie an sich zu haben, ein mir befremdliches Ritual. Weißt du etwas über den kultischen Hintergrund?

  2. Rosato:

    Ob typical Japanese oder nicht …

    Das ist das Originellste, Erfrischendste, Phantasievollste, das mir seit Langem vor Augen & Ohren gekommen ist.

  3. Rosato:

    Metronomium

    Das Metronom ist die simpelste Rhythmus-Maschine. Sie wird selten gebraucht als Musikinstrument und ist entsprechend selten zu sehen auf Bühnen. Es wimmelt von Rhythmus-Maschinen in Tekkno (Techno?), in Musik der Computerwelten und dergleichen Kling-Klang.

  4. Hans-Dieter Klinger:

     
    Metronomium
     
     
     

     
     
     

    Es gibt ein Werk für 100 Metronome: György Ligetis Poème symphonique. Es ist selten live zu erleben. Man findet ein paar wenige Videos bei youtube, aber diese sind von kurzer Dauer.

    Hier kann man eine halbe Stunde geordnetem Chaos zuhören. Die Aufnahme entstand nach einem Konzert der AG Neue Musik am Gymnasium Kronach im Jahr 1980.

    Während dieser Nachlese hat M. A. Weisse dieses kleine akustische Zahlenspiel hergestellt. Markus Anatol Weisse wohnte damals in der Nähe von Kronach.
     
    Markus Anatol Weisse
     

    Webseite
    Film
    Facebook
     
    Chaos und Ordnung und die 100 Metronome György Ligetis
     

  5. Uli Koch:

    War einfach fasziniert von der Idee sich von einem Metronom nicht nur den Rhythmus geben zu lassen, sondern sich durch selbiges durch ein Musikstück treiben zu lassen. So wirkt es jedenfalls auf mich.

    Über den rituellen Hintergrund, Martina, habe ich nichts erfahren können, wobei ich vermute, gerade wenn ich mir die anderen Sachen von Salyu anschaue, dass das Ganze einfach ein Produkt überbordender Phantasie ist.

    Danke auch, Hans-Dieter für die Infos zum konzertanten Einsatz des Metronoms & die originellen Beispiele! Sehr inspirierend.


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz