Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2016 6 Dez

Die besten Alben 2016 – the special guest lists

von: Manafonistas Filed under: Blog | TB | 7 Comments

 

 
 
 
Olaf W.
 
01 A Tribe Called Quest: We got it from Here … Thank You for your Service
Phife Dawg R.I.P.

02 Bon Iver: 22, a Million
middle of the road: den asphalt des seelenhighways neu angemischt

03 Jon Balke: Warp
claustrophobic vastness

04 Radiohead: A Moon Shaped Pool
daydreaming video

05 Kate Tempest: Let them eat Chaos
04:18, a cold night in london …

06 Masha Qrella: Keys
summer

07 David Bowie: Black Star
gerhard richter painting

08 Glenn Jones: Fleeting
flower turned inside-out

09 Leonard Cohen: You Want it Darker
i do not care who takes this bloody hill

10 Golfam Khayam & Mona Matbou Riahi: Narrante
night

11 Tigran Hamasayan: Atmospheres
autumn

12 Bohren & der Club of Gore: Bohren for Beginners
dandys lungern durch die nacht
 

 
 

 
 
 
Lorenz Edelmann
 
01 hamasyan, bang, aarset, henriksen – atmospheres
02 nik bärtsch´s mobile – continuum
03 brian eno – the ship
04 jon balke – warp
05 ryley walker – golden sings that have been sung
06 tord gustavsen – what was said
07 lambchop – flotus
08 wilco – schmilco
09 tonbruket – forevergreens
10 bon iver – 22 a million
11 johann johannsson – OST arrival
12 kate bush – before the dawn
13 vinicio capossela – canzoni della cupa
14 hope sandoval & the warm inventions – until the hunter
15 radiohead – a moon shaped pool
16 the notwist – superheroes, ghostvillains and stuff
17 the swans – the glowing man
18 paul simon – stranger to stranger
19 neil young – earth
20 james blake – the colour in anything
 

 
 

 
 
 
Ulrike Haberl
 
01 Leonard Cohen: You Want It Darker
02 Brian Eno: The Ship
03 Paul Simon: Stranger To Stranger
04 Nick Cave: Skeleton Tree
05 Lucinda Williams: The Ghosts Of Highway 20
06 Keith Jarrett: A Multitude Of Angels
07 Lambchop: Flotus
 

 
 

 
 
 
Liebe Manafonistas,

hier meine Liste der Favoriten des (fast) vergangenen Jahres:
 
 
01 Tigran Hamasyan – Atmospheres
(einfach atmosphärisch überragend)

02 Thomas Köner – Tiento De La Luz
(von so weit entfernt haben sich klassische Elemente nur selten angehört)

03 Teho Teardo & Blixa Bargeld – Nerissimo
(allein schon die Stimme in schwärzester Nacht …)

04 Qluster – Echtzeit
(und jedes mal auf’s Neue ein kleines skurriles Juwel)

05 Steve Jansen – Tinder Extinctions
(wenn sein Bruder schon so inaktiv ist – stille Songs von eigenartiger Schönheit)

06 Murcof & Vanessa Wagner – Statea
(Jupp, da werden Cage und Satie so eigenartig verfremdet …)

07 Vijay Iyer & Wadada Leo Smith – A Cosmic Rhythm with each Stroke
(best improvisation!)

08 Gavin Bryars – The Fifth Century
(einfach zeitlos – ohne zuordenbare Zeit und voller Tiefe)

09 Brian Eno – The Ship
(Guter Start für’s Jahr, aber wenn man das Album an der Konkurrenz misst …)

10 Biosphere – Departed Glories
(Ambient for the departed … immer noch das schönste Pendant zu Brian Enos Ambientwerken)
 
 
An dieser Stelle auch einmal vielen Dank an alle Manafonistas für die Inspirationen und die vielen höchst lesenswerten Blogs auch in diesem Jahr!
 
Herzliche Grüße,

Uli Koch

This entry was posted on Dienstag, 6. Dezember 2016 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. Both comments and pings are currently closed.

7 Comments

  1. Michael Engelbrecht:

    Wow, the Department of Design has delivered great work. Thank you for your contributions, they all count.

    MHQ will blog the final list during the next seven days.

    I do not understand Uli’s comment on THE SHIP, but understanding everything is boring and should be nobody’s business. In relation to the other voters THE SHIP was a bit more than a good start in the year, no offense. Nevertheless, I like every record on Uli’s list except two I would probably like if I had ever heard them: the Bryars and the Jansen records!

  2. Michael Engelbrecht:

    Ahh, there they are: FLOTUS and JONES escape the state of splendid isolation!!!

  3. Michael Engelbrecht:

    @ Tiento de la Luz-Bemerkung: ja, das stimmt wohl, weiter entfernt gar als bei GAS. Habe ich so gar nicht drüber nachgedacht. Ich schrieb vor Monaten Thomas, und er antwortete: „… wundert mich nicht, dass du die Inspirationenvon Brian Enos THE SHUTOV ASSEMBLY heraushörst. Aber wer ist nicht von THE SHUTOV ASSEMBLY beeinflusst?“ Darauf antwortete ich ihm: „Da kenne ich keinen ausser dir“.

    In Erinnerung ist mir dafür die brunzblöde Polemik von D.D. Diederichsen zu der Ambient-Scheibe.

  4. Lajla:

    Lorenz, super, dass du Neil Young bringst.

    Da die neue CD erst am Freitag erscheint, konnte ich „PEACE TRAIL“ noch nicht in meine Liste aufnehmen, sie wäre ziemlich weit oben gelandet.

  5. Michael Engelbrecht:

    Auf Neil Young freue ich mich auch. Wenn ich das eine Stück als Massstab nehme, das ich davon kenne, könnte Mich das Opus mal wieder rundum begeistern wie sein letztes (für mich) grosses Album Psycedelic Pill. Interessant, dass meines
    Wissen neben Neil Young nur noch zwei Musiker um Studio waren, einer davon Jim Keltner (dr).

  6. Lorenz:

    Von mir auch vielen lieben Dank an alle, die sich um die Listen, deren Darstellung und Auswertung gekümmert haben. Es hat grossen Spass gemacht mit dabei zu sein. Es war das erste Mal. dass ich mein musikalisches Jahr so Revue passieren habe lassen. Vielen Dank auch für die vielen Anregungen im Jahr 2016. Gestern war es ein bisschen als ob alle paar Minuten ein
    neues Fenster im Adventskalender aufpoppt – viel zu entdecken.

    Lajla und Michael, das Aufeinandertrefen und sich Reiben des rauhen Bandsounds mit den Naturgeräuschen und den anderen Overdubs (die – nach konventionellen Maßstäben eigentlich viel zu laut sind und sehr clean) hat mich wirklich begeistert. Fast ein Hoerspiel. Und das nicht enden wollende „love and only love“ das fast wie von den „swans“ klingt.

  7. Michael Engelbrecht:

    Nun, Lorenz, es war auch ein Spiel mit Irritationen, meine erste Liste war ja eine Mülleimerliste im grossen und ganzen, allerdings ernst aufgezogen mit nur wenigen Augenzwinkern. Für Gregs leichter durchschaubar als für Lajla: die Freundhaft von Gregory und mir reicht ja schon fast bis Sonny Liston zurück. Der kleinste gemeinsame Nenner: it’s all music. Des einen Rolling ist des anderen Stone.

    Der Vergleich mit dem Advent(s)kalender ist fein, so ging es mir auch in den ruhigen Minuten …


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