Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2016 29 Nov

Der Song des Tages

von: Jochen Siemer Abgelegt unter: Blog | TB | 8 Kommentare

Sting – „Consider Me Gone“ (live)

Simple but good. They all play in time and they swing, da braucht keinem Jazztrainer das Blech wegzufliegen. If anyone – Manafonista or a dear reader – likes to present his song of the day here as well, just sent a link in the commentary, maybe with a short note. But it has to be true, from the bottom of the soul. Dann darf auch Grönemeier hier erscheinen oder Dieter Bohlen … – okay, der jetzt nicht.  –JS

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 29. November 2016 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

8 Kommentare

  1. Martina Weber:

    Ich gehöre eher zu den Leuten, die lieber Elektromusik ohne Gesang hören. Die Musik kann dann Kulisse sein für etwas anderes, oder auch nicht.Habe heute mal wieder die „Vernal Equinox“ von Jon Hassel gehört, die zwei Mal um die halbe Welt gereist ist.

    Ich habe sie mir aus Kalifornien erst an meine Packstationsadresse schicken lassen. Manchmal akzeptieren die Packstationen aber keine Post aus dem Ausland. Also wurde die CD, ohne dass über deren Unzustellbarkeit informiert wurde oder dass sie bei der Post abgeliefert wurde, wieder zurückgeflogen.

    Ich habe dann beim Absender meine normale Postadresse angegeben und dann kam sie an, gefühlt ca. zwei Monate nach der Bestellung. Es gibt die Musik auch auf Youtube, aber nicht die ganze Platte am Stück, hier die Tracks, falls es jemanden interessiert.

     
    1. Toucan Ocean
    2. Viva Shona
    3. Hex
    4. Blues Nile
    5. Vernal Equinox
    6. Caracas Night September 11, 1975

     

  2. Uwe Meilchen:

    Bei mir ist es so, dass ich instrumentale Musik, gerne auch JON HASSELL brauche, wenn ich Buecher lese. Sonst lenkt mich, offenbar unbewusst, der Gesang / der Text der Songs ab und ich kann mich dann nicht so recht auf die Handlung des Buches konzentrieren.

    Was Sting und „Consider Me Gone“ angeht: nun ja, es war sein erstes Soloalbum, „THE DREAM OF THE BLUE TURTLES“ und das Album entstand mit exzellenten Jazzmusikern wie Omar Hakim, Darryl Jones, Kenny Kirkland, Branford Marsalis ! „Bring On The Night“, dass danach folgende Livealbum ist auch sehr gut …

    @ Martina: schau einmal bei DISCOGS nach, da gibt es doch ganz bestimmt fuer z.B. Jon Hassell CDs sicherlich auch Anbieter hier in D. und die CD muss nicht zweimal um die halbe Welt reisen ! ;-)

  3. Michael Engelbrecht:

    Ich blende jede Art von Musik aus, wenn ich lese.

    Am liebsten Stille, gerne auch Raumgeräusche, der Wind draussen, Kaminfeuer, warmes Licht. Es geht auch vollkommen flüchtige Musik a la Neroli oder Thursday Afternoon, aber eher bei sachorientierten Texten, nicht bei Fiktion.

    Das Buch von Mary Capello ist der Hammer. Da gibt es auch viel Musik drin, die auf einer leisen Tonspur des inneren Ohrs mitläuft. Zwischen den Kapiteln kann man bestimmte Musik, die vorher anklang, besonders gut, hören, nachhören.

    Mad Men kommt auch vor, die Serie. Sie erscheinen da eher als Mood Men, was auch Sinn macht.

  4. Jochen:

    The Kirkus review compares Capellos „fresh inquisitiveness“ with Adam Phillips and Alain de Botton. I read them both, liked them both.

    Lesen, zwischendurch ein Stück Musik hören, wieder lesen, ein paar Takte Gitarre spielen, lesen, einen Tee machen, aus dem Fenster schauen, Gitarre spielen, ein Album hören, lesen … – seit Urzeiten geht mein Rhythmus so. Mittlerweile allerdings zwitschert das Internet kräftig dazwischen.

    Das Album Vernal Equinox kannte ich noch nicht. Das Stück „Toucan Ocean“ gefällt mir ausgesprochen gut.

  5. Martina Weber:

    @ Uwe: Danke für den Tipp. Booklooker.de ist auch ganz gut für die Recherche nach Büchern, Filmen und Musik. Von Jon Hassell habe ich jetzt aber alle Alben, die mich interessieren ;)

    @ Jochen: Freut mich, dass dir das erste Stück gefällt. Ich mag das Album sehr. Ist ruhiger als „City works of fiction“, wobei das letztere aufregender ist.

    Schöner Lebensrhythmus, by the way, alles.

  6. Lajla Nizinski:

    Hört sich sehr contemplativa an, Jochen. Malst du nicht mehr? Ich lese ohne Musik. Am konzentriertesten und meist deswegen heiter in meiner Hütte in den Ardennen. Dort höre ich stets nur einen Musiker tagelang. In der Stadt hänge ich viel im sozialen Netz. Cafégespräche, Kunst und Kino. Activa.

  7. Jochen:

    It has always been an ideal for living but I never really was a painter, Lajla.

    I was more generally interested in arts – and the paintings of others. Real or internalized voices demanding to make paintings by myself („Du machts ja nichts!“) stopped luckily. On the other hand beeing contemplative is my nature.

  8. Michael Engelbrecht:

    Das ist schön, dass wir hier auf so ein Seitengleis geraten sind. Denn bei der Tagesmusik kann ich, trotz des hier fraglos waltenden guten Geschmacks, nicht mitschwingen. Nicht meins. Drum musste ich ein Gegenstück für die Nacht platzieren.

    Die minimalistische Farbskizze dort (auf grosser Leinwand ist nicht mehr zu sehen als dieses kleine Motiv, umgeben von viel Weiss), kennt vielleicht die eine oder der andere aus Büchern zur Kunst des 20. Jahrhunderts.


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