Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

 

 
 

Ich glaube, so ungefähr wie die 5-Sterne-Besprechung von Mike Barnes in der Dezemberausgabe der MOJO, hätte meine Besprechung für ein deutsches Magazin auch ausgesehen. Es ist ein Buch, das auch dem Robert Wyatt-Conoisseur viele interessante Einblicke in das Leben dieses (in seiner Musik) exzentrischen und zugleich so ungemein menschenfreundlichen Songartisten gibt. Himmel und Hölle. Höhenflüge und Abstürze. „What makes this biography so compelling and entertaining is the broadness of its context, as the narrative moves through, pop, jazz and avant garde music, drumming styles, songwriting, revolutinary politics, cultural history, pataphysics, disabled access, and the changing face of Britain, particularly from the ’60s to the ’90s. Wyatt’s opinions are never just pat and he always has a cogent explanantion for his singular take on the world. Much of Marcus O’Dair’s „Different Every Time“ is also very funny. And Wyatt has the last laugh.“ Mike Barnes traf ich vor Jahren einmal in Kristiansand, er ist einer der wenigen Wahlverwandten, die ich in Englands Musikjournalistenschar noch ausmachen kann. Richard Williams schreibt ja nur noch selten.

 
 
 

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 1. Dezember 2014 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

3 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Die fehlenden ersten Sätze:

    Text Eins – Herzlich willkommen zu Neuem von der improvisierten Musik, mit Michael Engelbrecht. Die Ära des Free Jazz spiegelte in den USA u.a. den Widerstandsgeist der Schwarzen Bevölkerung. Ein Fotoband über die sog. „wilden 60er und 70er Jahre des Jazz“ sowie eine Biografie des sich auch als politisches Wesen begreifenden Musikers Robert Wyatt machen diverse Verflechtungen von Jazz und Gesellschaftlichen Missständen deutlich, die auch durchklingen in einigen Neuerscheinungen dieser Tage.

    Da ist zum Beispiel das Album „Outland“ von Jokleba, dem Trio des Pianisten Jon Balke, des Trompeters und Sängers Per Jorgensen sowie des Trommlers und Elektronikers Audun Kleive. Vor Beginn ihrer Europatournee, die am 22. November in Bristol endet, schrieb mir Jon Balke folgende Mail über das verstörende, widerspenstige, wagemutige Werk eines bereits seit fünfzehn Jahren existierenden Trios:

    “Sämtliche Stücke von Outland entstanden aus einem Zustand der Fassungslosigkeit über den Zustand der Welt, der, während unserer Aufnahmen, in direkten Wahnsinn umschlug. Wir nahmen OUTLAND im Frühjahr auf, als all die schrecklichen Dinge aus der Ukraine und Syrien zu uns drangen, und das Barbarentum der islamischen Terrorbrigaden: uns kam es so vor, als würden wir kollektivem Irrsinn direkt ins Auge schauen. (…) “

  2. Michael Engelbrecht:

    http://thequietus.com/articles/16804-robert-wyatt-different-every-time-review

  3. Michael Engelbrecht:

    Sidsel and Stian in the discotheque that handles with explosives:

    http://manafonistas.de/2014/11/06/the-art-of-going-to-extremes-and-meeting-the-core/


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