Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2014 28 Jun

Punkt Radio Days

von: Manafonistas Abgelegt unter: Blog | TB | 1 Kommentar

Am 1. Juli im Deutschlandfunk um 21.05 Uhr

Henriksen/Bang/Aarset/Honoré/Zach

Arve Henriksen, Trompete, Elektronik
Jan Bang, Erik Honoré, Laptop, Elektronik, Live-Sampling
Eivind Aarset, E-Gitarre, Elektronik
Ingar Zach, Schlagzeug, Perkussion

Aufnahme vom 6.9.14 beim Punktfestival in Kristiansand/Norwegen
(Mit Harald Rehmann)
 

Ein geradezu transzendierendes Hörerlebnis bietet jeder Auftritt des norwegischen Duos Arve Henriksen und Jan Bang. Führt Henriksens Trompetenton, der oft an eine japanische Shakuhachi-Flöte erinnert, schon in traumgleiche Gefilde, so gerät die Musik in der elektronischen Live-Bearbeitung Jan Bangs zu faszinierenden Klanggebilden zwischen düsterem Brodeln und zarter hymnischer Melodik. Beim letztjährigen Punktfestival im norwegischen Kristiansand präsentierten die beiden ihre irisierenden Tonbilder im Quintett – unterstützt von dem für Experimentierfreudigkeit und weite Klangflächen bekannten Gitarristen Eivind Aarset, dem Laptop- und Elektronikspezialisten Erik Honoré sowie dem gleichermaßen sensibel wie integrativ agierenden Schlagzeuger Ingar Zach. Zusammen schufen die Fünf an Eindringlichkeit und Intensität reiche Klanglandschaften von meditativer Kraft. (hr)

 
 
 

 
 
 
Am 8. Juli im Deutschlandfunk um 21.05 Uhr

Nils Petter Molvaer & Moritz von Oswald ‚Transition‘

Nils Petter Molvaer, Trompete
Moritz von Oswald, Live-Elektronik

Aufnahme vom 8.9.13 beim Punktfestival in Kristiansand, Norwegen
(Mit Michael Engelbrecht)

 

Nils Petter Molvaer erlebte 1997 mit seinem mittlerweile zum Klassiker avancierten Album „Khmer“ einen internationalen Durchbruch. Er verband moderne Jazzimprovisation mit Dancefloor- und Elektronikelementen, transportierte orientalische Schwingungen in ein dichtes Geflecht aus Polyrhythmik und ambienter Weitläufigkeit. Es ist erstaunlich, dass der norwegische Trompeter nach vielen Variationen seines Fusionkonzepts ausgerechnet in der rigorosen Reduktion der klanglichen Mittel das radikalste künstlerische Statement seit „Khmer“ formuliert. Zusammen mit dem Berliner Spezialisten für „Minimaltechno“ und Elektronikmusiker Moritz von Oswald liefert er mit dem Album „1/1“ ein so karges wie raumgreifendes Kunstwerk aus flüchtigsten Melodiefiguren und klug konturierten Mikrobeats ab, das ein intensives Hörerlebnis jenseits von Lounge und Easy Listening garantiert. (me)

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 28. Juni 2014 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

1 Kommentar

  1. radiohoerer:

    Hallo zusammen und ein kleiner Tip …
    Auch wenn Henriksen/Bang/Aarset/Honoré/Zach mit unter futuristsich klingen … So spielen sie doch nicht in der Zukunft. Auch dieses Konzert fand 2013 statt.


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