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2022 6 Jul

Im blauen Paradies

von: Lajla Nizinski Filed under: Blog | TB | 14 Comments


 
 

In Caputh verbrachte Albert Einstein drei sonnige Jahre in seinem Holzhaus und im blauen Paradies. Von der Havel aus konnte er mit seinem kompakten Segelboot über riesige Wasserflächen segeln.

 

“Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde … zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen sei, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös. Es ist mir genug, diese Geheimnisse staunend zu ahnen und zu versuchen, von der erhabenen Struktur des Seienden in Demut ein mattes Abbild geistig zu erfassen.“

 

Einstein war nicht nur ein herausragender Wissenschaftler, er war auch ein Frauenverschlinger. Was hat er bei seinen Musen gefunden? Heidegger fand bei ihnen Inspiration, Bertold Brecht die Vorlagen für sein dichterisches Werk, ebenso Picasso für seine Malerei. Einstein lebte mit seiner Cousine hier in Caputh bei Potsdam. Eigentlich wollte er die Tochter von seiner Cousine heiraten, nachdem er seine Ehefrau samt Kindern mit dem Geld des Nobelpreises scheinbar zufrieden stellte. Das war bitter für Mileva. Diese Zeugnisse finden sich nicht in der Einstein Ausstellung. Aber etwas Anregendes für unseren Manakreis. Also setzt Euch mit Euren Lieben zusammen und versucht, das Logik-Rätsel nach Albert Einstein zu lösen. Er behauptete damals, dass nur 2 Prozent der Weltbevölkerung imstande seien, es zu knacken. Hier das im Einstein Haus abfotografierte Rätsel. Bis Sonntag könnt Ihr Eure Logikfähigkeit trainieren. Am Sonntag besichtige ich Einstein’s Sommerhaus. Dort frage ich nach der Lösung.

 

Bis Sonntag

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14 Comments

  1. Ursula Mayr:

    Darf mans auch gleich lösen??

  2. Ursula Mayr:

    Von Einstein ist das aber nicht – Marlboro und Pall Mall gabs zu dessen Lebzeiten noch nicht …

  3. Ursula Mayr:

    Okay, habs! Verrats aber nicht. Geht ganz einfach mitm doodle!

  4. Lajla:

    As fast as the wind, Ursula. Doch doch, diese Zigaretten gab es schon.

  5. Ursula Mayr:

    In den USA ja. Bei uns erst nach dem Krieg. Aber vielleicht war er ja mal drüben. Von dem Rätsel gibt es viele moderne Versionen die z. T. auch zu Werbezwecken eingesetzt werden, hier für Zigarettenmarken. Oder Getränke. Ich glaube das Originaleinsteinrätsel lässt sich nicht mehr dingfest machen. Aber das kannst Du ja dann dort erfragen. Es gibt auch noch eines von ihm mitm Zebra.

  6. Ursula Mayr:

    Stimmt, der ist ja „drüben“ verstorben.

  7. Lajla:

    Als Einstein schon “drüben” war, arbeitete Hans Keilson im Einsteinhaus. Du kennst ihn sicher als Psychoanalytiker. Ich kenne ihn als Schriftsteller. Die Zeit, die er als Jude durchmachte und die aufmunternden Briefe an seine Frau sind sehr beeindruckend.

  8. Martina Weber:

    Vor einiger Zeit las ich in der Kurzbio eines Lyrikers, dass er in Caputh lebt. Habe dann mal recheriert, wo es liegt und bei der Gelegenheit auch gelesen, dass dort Einsteins Sommerhaus lag.

    Lajla, woher ist denn das Zitat? Ich habe den Satz “Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen.“ nämlich vor vielen Jahren aus einem Zeitungsausschnitt in ein Notizbuch abgeschrieben und habe nie herausgefunden, woher er stammt. Jetzt ist die Gelegenheit da!

  9. Ursula Mayr:

    Von Einstein selbst.

  10. Lajla:

    @ Martina. Das Zitat ist aus seinem Glaubensbekenntnis. Im Auftrag und zugunsten der Deutschen Liga für Menschenrechte sprach Albert Einstein sein Glaubensbekenntnis sogar auf Schallplatte (1932).

  11. H . K:

    . D .

  12. Martina Weber:

    @ Uschi: Ja, klar, von Einstein selbst. Ich hatte mich für die Quelle interessiert.

    Thx, Lajla.

  13. Lajla:

    Here comes the answer to the Einstein riddle:
    The German owns fish. Oder nach Rosato: Der Fisch wohnt in Haus 4 von Deutschland. “

    Und hier noch ein paar Leckerlies über Albert Einstein. Die hat mir der Herr erzählt, der durch das Einsteinhaus führte. Ich fragte ihn, in welcher Situation das berúhmteste Foto von Einstein aufgenommen wurde. Albert war mit zwei Freunden, den Burlingtons in einem yellow cab in New York unterwegs. Besonders gierige Paparazzis hielten ihre Kamera ins Auto und knipsten ihn. Er streckte die Zunge so raus, dass sie nach unten hängt, wie bei einem Hund. Es war also kein Protest, sondern eher eine Aufforderung, sich mit seinem Leben zu beschäftigen. Ein Freund schickte ihm das Foto, er bat um das Negativ und schnitt die beiden Freunde, die mit auf dem Foto waren, einfach weg.
    Ich fragte auch nach den Söhnen von Einstein. Der Eine ist auch Wissenschaftler geworden, der Andere Dichter mit schizophrenen Zügen. In einem Brief an den Vater schrieb Eduard Einstein, dass er jetzt die Relativitätstheorie erklären könnte, der Vater möge ihn nur bald besuchen.
    Ich fragte auch nach der Tochter von Einstein’s zweiten Frau Else. Sie hieß Ilse und war 20 Jahre jünger als Einstein. Mit 41 fragte er sie, ob sie seine Frau werden wolle. Sie beriet sich lange und lehnte dann ab.
    Meine Fragerei führte dazu, dass mich der freundliche Mann zu seinem Philosophischen Salon am 16.7. einlud. Bin freudig gespannt.

  14. HDK:

     
    wurde am Donnerstag, 7. Juli 2022 um 22:35 akustisch beantwortet
     

     

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