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on life, music etc beyond mainstream

2020 16 Okt

„Fünf Stunden Horizonte“

von: Michael Engelbrecht Filed under: Blog | TB | 7 Comments

There are often bomb attacks happening,” says Aliou. “When the situation is anarchic like that, there are people who will use that situation, and stop the bus at night in the middle of nowhere, take money from people… Things like that happen every single day.” Finding themselves in a strange city – one of the world’s fastest growing – the trio of musicians gravitated to Domino, a bar for people of the Songhoy ethnic group. There, they began playing music together in 2013 with young drummer Nathanael Dembélé. From the start, they were musically unique in Mali – playing a mix of Western heavy rock, funk, Malian desert blues and African R&B. The beginning of Songhoy. (Uncut, December 2020)

 

So much of “Backwater Blues” is anything but country, yet at its heart, it’s as traditionally country as it gets. The drone and bells starting things off are a million miles away from the roots of the genre, yet the song’s vibe is pure country even when the guitar of Vieux Farka Touré adds tonal qualities that are distinctly African. That is to Joachim Cooder’s credit. Rather than being wedded to tradition, he’s more than willing to transform moments to add to the magic. (Spectrum Culture)

 

 
 

Erste Stunde: Songhoy / Paradise Cinema / Joachim Cooder / Nat Birchall meets Al Breadwinner / Shabaka & the Ancestors / Afel Bocoum / Anja Lechner & Francois Couturier

Zweite Stunde: Schlochtermeier / Bill Callahan / Belbury Poly / Hal Wilner & Marc Bolan / Schlochtermeier again / The Flaming Lips / Sankt Otten / Terje Rypdal (2020)

Dritte Stunde: „Terje Rypdal in den Siebziger Jahren“, incl the ECM-albums „What Comes After“, „Whenever I Seem To Be Far Away“, „Odyssey“, „After The Rain“ und „Waves“, and a road story of Steve Tibbetts in regards to Terje Rypdal‘s „Odyssey“

Vierte Stunde: Suzanne Ciani / Two poems by Will Burns, from his book „Country Music“, translated by Lajla and Martina / Bobbie Gentry / Steve Tibbetts / Van Dyke Parks & Brian Wilson / Jason Molina / Suzanne Ciani (again)

Fünfte Stunde: Brian Eno & Jah Wobble (1995) / Miles Davis („The Lost Septet“, 1971)

 

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7 Comments

  1. Michael Engelbrecht:

    Kurze Notiz für den Chef:

    Soweit alles gut geklappt, keine technischen Pannen. In der dritten Stunde habe ich zum Finale eigentlich einen Powertrack aus WAVES von Rypdal nehmen wollen, aber es war sehr spacig, leider, statt richtig zur Sache zu gehen. Was besser gepasst hätte. Wollts dann aber nicht unterbrechen. Ansonsten, sehr gute Atmosphäre unter den wenigen Kollegen in gespenstischen Zeiten. Man kennt sich ewig, aber eigentlich immer nur von der Nachtschicht 😉

  2. Michael Engelbrecht:

    And here we go:

    Alle fünf Stunden zum Nachhören, mit Auftritten von Lajla, Martina, Jan – und Steve Tibbetts (die „road dog story“). Sein Album LIFE OF (ich spiele zwei Stücke daraus in der ersten Zeitreise) ist unerschöpflich.

    Ein roter Faden war auch, von Musiker- wie Hörerseite: das Erleben von Konzerten, das Unterwegssein auf einer Tour, und Konzerte, die unvergesslich bleiben. Ob live oder auf Platte. Dazu bald mehr von Rosato.

  3. Uwe Meilchen:

    Zum Nachhören

  4. Martina Weber:

    Aus der ersten Stunde hat mir „Paradise Cinema“ sehr imponiert: Jon Hassell meets Africa. Musikalische Traumbilder aus dem Senegal. Eine eigenwillige Art der Gelassenheit, die ich gern musikalisch um mich habe und deshalb auf jeden Fall das Album erwerben möchte.

    Die Zusammenarbeit von Brian Eno und Jah Wobble mochte ich auch sehr. Muss nochmal nachhören, wie das Album hieß.

    Da ich die Sendung live gehört habe, habe ich mir die letzten 20 Minuten für den nächsten Tag aufgehoben, um nach der langen Nacht nicht allzu wach zu werden.

  5. Michael Engelbrecht:

    SPINNER heisst das Album von Eno / Wobble.

    Als ich Wobble erlebte, live mit den Invaders of the Heart, im Marquee 82, Dezember, also, der Abend, die Woche in London war unvergesslich.

    Auf dem Hinflug wurde ich in Frankfurt zur Botschaft gebracht, zur amerikanischenn, wie sich rausstellte, und verhört. Ehrlich. Dabei war es eine Verwechslung. Ich war sauer, als Sorry bekam ich erste Klasse nach London. Eine sehr seltsame Zeit in meinem Leben, und es gab ein paar Highlights: zwei Stunden durch Hampstead Heath gelaufen, The Invaders of the Heart im Marquee, mit einem alten Kumpel durch Soho gezogen, und Liebeskummer. Spät abends in Hampstead Heath John Peel gehört, The Correct Use of Soap, glaube ich. Howard Devoto. The thrilling times of New Wave Manchmal ist es richtig spannend, Liebeskummer zu haben, nämlich dann, wenn man permanent Antidepressives macht: Bewegung, fremde Umgebung, offen sein für kleine herzerwärmende Momente. Besuch im Rough Trade Record Shop. Eine Single von Aztec Camera. Wäre ich Singer Songwriter gewesen, wäten mir ein paar Songs für eine BreakUpAlbum gekommen😉

  6. Martina Weber:

    Wie immer höre ich meine Aufnahme noch über einen längeren Zeitraum nach der Livesendung nach. Gestern habe ich mich für den Song „Mother, please don´t be sad“ aus dem neuen Album „American Head“ von den Flaming Lips begeistert. Der Text ist aus der Perspektive eines Getöteten geschrieben. Das ist ganz besonders unheimlich, weil es die Nacht der Sendung war, in der der Geschichtslehrer in Paris wegen seines Engagements für die Meinungsfreiheit bei einem Anschlag ermordet wurde.

  7. Olaf Pawlicki:

    Hallo Herr Engelbrecht,

    zur letzten Klanghorizonte habe ich diesmal
    nur ein paar zerrissene Gedankenfetzen, die
    schon ein paar Tage hier herumliegen:

    – erste Stunde ist sehr schön geerdet und
    ziemlich funky!

    – Songhoy: klingt sehr bekannt nach den
    schönen Hits von Amadou & Mariam, die ich
    sehr empfehlen mag (zB. Welcome To Mali 2008)

    – vom Paradise Cinema bin ich ganz berauscht …

    –  Bill Callahans Stimme ist mir zu
    basslastig, wenn mir nur beim Hören der
    eigene Kehlkopf mitschwingt, wirds
    unangenehm. Aber der Trompeter, der ganz zart
    im Hintergrund für Atmosphäre sorgt, erinnert
    mich an die sphärische Attitüde von Mark Isham.

    –  Schlochtermeier gefällt mir mit seiner Ätherik

    –  Sankt Otten ist auch gut – das ist
    Rhythmus, wo ich mitmuss!

    Zu Rypdal mag ich garnichts groß anmerken.
    Auch wenn ich seinen Sound mag (Live in
    Leipzig hat es mir zB. angetan), so ist mir
    manches von ihm zu »ereignislos«, dies Wort
    fällt mir jetzt im Rückblick ein, zumindest
    hat mich die Stunde nicht gefangen.

    Stunde 4 war schön komponiert

    –  Bobbie Gentry – ist ja wunderschön

    – Ciani sowieso und Tibbetts immer wieder

    5. Stunde:

    Mit der SPINNER geht es mir ähnlich, habe sie
    damals seltsam beäugt und muss nochmal
    nachhören. Auf dem Glitterbug-Film ist aber
    eine hübsche musikalische Sequenz, die Eno
    auf dem All-Saints-Sampler »Future Perfect«
    als »Stravinsky« veröffentlicht hatte. Ein
    kleines fiktives Violinen-Capriccio, das sich
    mir lustvoll im Gehörgang räkelte. Dazu
    einige interessante Rhythmus-Etüden, die man
    mit verschiedenen Veröffentlichungen
    dieser Zeit in Verbindung zu bringen geneigt ist.
    Miles hat mir auch gefallen.

    Insgesamt war es eine spannende Hörzeit, für
    die ich wieder danken möchte. Auch nochmal
    für den Extra-Link!

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