Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2020 15 Sep

Has no one realized

von: Michael Engelbrecht Filed under: Blog | TB | Tags: , 3 Comments

Of course some have
but surprising it is that
no writer is mentioning
the long long long silences
between each and every song

 

All the words though
Matter at night time
Not all the words a lot just
Turn to sound sound sound
Or the space in between

 

And I may have been wandering too long
In love with wandering, wandering, wandering love

Words of Bill I like following
His quietly stumbling flow the soft attacks
The painted clouds precison and loss

 

These songs you call lo-fi
But surprise sees them overflowing
On second listen carrying caring for
Tiny exlosives the words
Silent killers lifting off off off

 

 

(for whom it my concern)

This entry was posted on Dienstag, 15. September 2020 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. You can leave a response here. Pinging is currently not allowed.

3 Comments

  1. Michael Engelbrecht:

    Wenn dieser Text mal irgendwann fertig werden sollte, etwa zum grossen Manafonistentreffen in Düsseldorf um die Nikolauszeit herum, hat er vielleicht fünf oder 25 Fünfzeiler. Es geht um mein Eintauchen in die Welt dieses Albums von Bill Callahan.

    Der Kern des Textes wird vielleicht die Stelle sein, an der ich mich an die stets ins Spiel gebrachte Trockenheit seiner Musik heranmache, ihr Asketentum, ihre Reduziertheit, ihren Mangel an Gesang im üblichen Sinne.

    Ich halte das Album eher für ein Feuerwerk (in its own peculiar way, wie es so schön heisst).

  2. Jochen:

    Prinzen-Motto für´s Mana-Treffen: „Küssen verboten!“ ;)

  3. Madeleine Finlay:

    „Es wird nur sehr wenige von uns geben, die in den letzten Monaten nicht irgendwann einmal einen Moment innehalten, tief durchatmen und nach den kleineren, positiveren Momenten in unserem täglichen Leben suchen mussten. Doch der Ansturm der Schlagzeilen, Twitter-Stürme und nicht enden wollende Zoom-Anrufe können es schwierig machen, auch nur annähernd die richtige Gemütsverfassung zur Entspannung zu erreichen. Auf meiner Suche nach etwas, das mich für kurze Zeit aus mir herausnimmt und die Wellen der Angst in Schach hält, entdeckte ich mit Freude Poetry Unbound.

    Sobald die erste Episode begann, machte sich ein Gefühl der Ruhe breit. Die sanfte Stimme von Pádraig Ó Tuama ist so nah, dass es sich anfühlt, als sei sie fast im eigenen Kopf, kontemplativ und ungezwungen. Jede Episode hat das gleiche Format, etwa zehn Minuten. Pádraig beschreibt, warum er jedes Gedicht ausgewählt hat, und liest es laut vor. Er wählt die Themen und Bilder aus und setzt sie dann wieder zusammen, um in einer zweiten Lesung zu enden. Die Gedichte sind nie lang, und seine Erkundungen sind klar, einfühlsam und nuanciert. Er ist in der Lage, Bedeutungen herauszuarbeiten, die bei der zweiten Lesung das Gefühl vermitteln, man höre ein völlig neues Gedicht. Jede Episode zwingt Sie dazu, langsamer zu werden, zu bemerken, was um Sie herum ist, und Ihre Lungen mit Luft zu füllen.“

    https://onbeing.org/series/poetry-unbound/?utm_term=9b4a264b202882ab6d2fda42443f663f&utm_

    Madeleine Finlay, übersetzt vom D. L. und M.E.

Leave a comment

XHTML allowed tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Mit dem Absenden akzeptiere ich die Übermittlung und Speicherung der Angaben, wie unter Datenschutz erläutert.


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz