Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2020 4 Sep

„Angelheaded Hipster“

von: Michael Engelbrecht Filed under: Blog | TB | 7 Comments

 
 

Zu den romantischen Highlights meiner Teenagerjahre zählen die fünf Minuten, in denen das schönste Girl der Bittermark mir auf einer Wiese im Westfalenpark, ziemlich windschief, auf der Querflöte das von Jethro Tull in die Hippiewelt entführte Bourée vorspielte. Näher kam Johann Sebastian Bach mir nie, und ich Regina auch nicht, okay, einmal fünf Minuten knutschen, das war es dann auch schon. Leider verbinde ich mit Marc Bolans Knallern kaum rauschhafte Zweisamkeiten, obwohl die Musik von Tyrannosaurus Rex ideal zum Kiffen und Träumen war, und die Hits von T Rex zweifelsfrei erste Sahne beim Vorspiel. Die Songs rauschten wohl irgendwie durch, so allgegenwärtig waren sie in den frühen Siebzigern. Nach wie vor zählt „Cosmic Dancer“ zu meinen TOP TEN Liedern, und Marc Bolan finde ich ja spannender als die Mehrzahl der Manafonisten, wie ich neulich herausfand. LOL. Heute ist Hal Willners letzte Produktion erschienen, seine Hommage an den König des Glam-Rock, und ich fuhr gestern zu einer versteckt liegenden Schlossanlage in Dortmund-Bodelschwingh, um mir die Original-Doppel-Cd zu sichern. A fairytale surrounding. Dreieinhalb wohlverdiente Sterne, einige Versionen sind grossartig. Hier meine TOP SIX des Doppelalbums:

 


One – Ballrooms of Mars – Emily Haines
Two – Cosmic Dancer – Nick Cave
Three – Scenescof – Devendra Banhart
Four – Life’s a Gas – Lucinda Williams
Five – Main Man – Father John Misty
Six – Bang a Gong (Get It On) – David Johansen

 

This entry was posted on Freitag, 4. September 2020 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. You can leave a response here. Pinging is currently not allowed.

7 Comments

  1. Michael Engelbrecht:

    Ein interessanter Artikel von Mark Petridis, aus dem heutigen Guardian, der dem Phänomen Marc Bolan nachgeht, und bei manchen Lesern einige Erinnerungen auslösen könnte. Und einige der comments sind auch lesenswert.

  2. Lajla:

    So hat jeder seine „Echos der Erinnerungen“ (toller Titel, Olaf).

    Heute schickte mir Uwe news über eine Superdeluxedition von John Prine.

    That makes happy, eh?

  3. Uwe Meilchen:

    Das ist diese Box hier

    Und die „Solo II“ Box von Michael Rother wurde auch heute veröffentlicht (enthält ein neues, aktuelles Album von ihm) und liegt schon hier zum intensiven Anhören bereit. So bang a gong, get it on. Mit Süssherz und Tiefenschärfe.

  4. Lajla:

    Den jungen John Prine zu hören, ist schon far out (Echo …)

  5. Uwe Meilchen:

    Ja, das stimmt.

    Lässt mich an Cohen denken, der auch in jedem Alter gut war und immer Saiten in einem zum Klingen brachte.

  6. Bauer Hannspeter:

    Marc Bolan, aber auch Garry Glitter und Alice Cooper. Das sind meine Erinnerungen an die frühen 70ger. Habe ich alle auf original englischen 45“

  7. Michael Engelbrecht:

    You‘re a collector, Hannspeter. My old 45‘s have all turned from black matter to memory mode.

    Du standest also tatsächlich auf Alice Cooper und Gary Glitter – der Klassenkamerad, das unbekannte Wesen😉

Leave a comment

XHTML allowed tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Mit dem Absenden akzeptiere ich die Übermittlung und Speicherung der Angaben, wie unter Datenschutz erläutert.


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz