Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2019 15 Aug

Gregor öffnet seinen Plattenschrank (198)

von: Gregor Mundt Filed under: Blog | TB | 12 Comments

„Ein Termin mit Herrn Rihm“, so überschrieb Jochen seinen Beitrag vom 2. Juni über Wolfgang Rihm. Er empfahl damals einen Filmbeitrag des SWR über Wolfgang Rihm, der Titel: “Über die Linien – Grenzgänger des Klangs“. Ich habe den Tipp von Jochen befolgt und mir die Sendung angesehen, nicht nur das, in der Mediathek musste ich die Dokumentation nochmals sehen. Selten hat mich ein Musiker und Komponist so beeindruckt, so überzeugt wie Wolfgang Rihm. Der Film entstand kurz nach einer langen, schweren Erkrankung des Meisters. Rihm, Jahrgang 1952, wirkt ruhig, lebendig, lebensbejahend. Er komponiert und komponiert und hat noch so viel mitzuteilen. Einmal sagt er, es sei ihm, als hätte er in seinem Inneren noch einen dicken Block, da müsse und möchte er noch viele Blätter abreißen. Im Grunde habe er das Gefühl, als schreibe er sein ganzes Leben lang ein einziges Stück. Die Werke, die er schreibe, würden das Frage- und Aktionspotential für das Ins-Werk-Setzen des nächsten Stückes hervorbringen. Man solle sich den Vorgang des Komponierens aber nicht so vorstellen, als würde man einer Glanzstraße bis zum Ziel folgen, es sei eher ein Stochern im Nebel, es gebe keine Sicherheit im Moment des Entstehens eines Stückes, eher Hilflosigkeit.

Wolfgang Rihm ist seit 1985 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, sein Unterrichtsstil: fragend, – produktive Verunsicherung.

In der Dokumentation kommen neben seiner Biographin, Elenore Büning, auch unter anderen Anne-Sophie Mutter, für die Rihm “Gesungene Zeit“ geschrieben hat, und Jörg Widmann zu Wort. Für letzteren hat Rihm “Über die Linie II“ komponiert. Der Komponist, Klarinettist und Dirigent Jörg Widmann erzählt ausführlich über die Entstehung dieses Stückes. “Über die Linie II“, dieses Werk faszinierte mich dermaßen, ich musste mir die Platte sofort kaufen.

 

 

 

 

Die Aufnahmen zu dieser Scheibe entstanden im Konzerthaus Freiburg zwischen 2009 und 2010, es spielt das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, an der Klarinette natürlich Jörg Widmann. Über das Stück schreibt Widmann. „Als die Partitur der Musik für Klarinette und Orchester – Über die Linie II in meinen Briefkasten geflattert kam, war ich zunächst schockiert: ein über 40 Minuten fast ununterbrochener Gesang durch alle, auch die höchsten stratosphärischen Register. So hatte noch niemand für Klarinette geschrieben. Aber, wie sollte ich das jemals spielen können?“

 

The Guardian: „[Uber die Linie II ] must be one of the most substantial, an exacting test of any clarinettist’s control and stamina. The soloist plays almost continuously throughout the 37-minute work that the orchestra sometimes supports and accompanies, sometimes contradicts. The music is full of allusions to past styles, and its effect is fragile and haunting.“

 

Zu dem Werk Requiem-Strophen, 2017 uraufgeführt, sagte Jörg Widmann: „Was ich bei all den geistlichen Werken von Rihm spüre, dass es da etwas Anderes geben muss. Warum kann ich daran glauben – ich, der das höre? Weil es diese Musik gibt. So könnte ich gläubig werden.“

This entry was posted on Donnerstag, 15. August 2019 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. Both comments and pings are currently closed.

12 Comments

  1. Jochen:

    Diese von dem Klarinettisten Jörg Widmann erzählte Geschichte war gut: er sollte vorspielen, war aufgeregt, doch Rihm wollte lediglich einen zufällig angespielten Ton hören und den extrem lange gespielt. Dann sagte er: „So, und nun gehen wir essen!“ :)

  2. Michael Engelbrecht:

    Was Jörg Widmann da sagte, als Gregor zuletzt seinen Plattenschrank öffnete, ist sehr interessant, und eine kleine „theologische Halluzination“, die auch dezidierten Agnostikern unterlaufen kann. Von einer Musik so tief berührt zu werden, dass man hinter den Tönen etwas Transzendentes spürt.

    So klug ich Herrn Rihm auch finde, und die Reportage habe ich interessiert verfolgt (die Musik ist sicher nicht „meine“) – aber darum geht es nicht. Nur dieses Missverständnis: als könne eine Musik en passant den Schlüssel zum Jenseitigen liefern. Mhmm … du als ehemaliger Pfarrer nennst ihn gar den „Meister“.

    Hier scheiden sich gewiss die Geister – ich kenne auch das Denken (Empfinden), eine in irgendeiner Art Grenzen sprengende Musik als „spirituell“ zu bezeichnen – so ein Eindruck entsteht rasch, wird auch durch die Konditionierungen der Musikrezeption über Jahrhunderte hinweg gefördert.

    Aber Vorsicht! Kann nicht hinter dieser Faszination etwas anderes „getriggert“ werden: eine Rückkehr zum reinen (kindlichen) Staunen, ein tiefes Gefühl der Verbundenheit unter Menschen, ein existentiales Schauern, ein Endorphine ausschüttendes Lauschen? Alle Versunkenheit und Meditation liefert ja nicht einen „Gottesbeweis“, sondern inniges Aufgehen im Moment. Ein archaisches Bewusstsein vielleicht.

    Das, was der Heranwachsende verliert, durch Normierungen, stetig trainierte Filter, bringt einen Verlust an Wahrnehmungsreichtum mit sich, der sich etwa durch Musik, und andere Praktiken und Erfahrungen, Yoga, Zen, sogar via  „Sons of Anarchy“, „Lost“ etc.,  zurück erobern lässt. Diese „Rückholung“ ist aber sicher nicht ratzfatz als Religion, als „Rückbindung“ zu Göttlichem zu verstehen. Eher als Verlebendigung des eigenen Seins. Hier liegen also m. E. bei Zeitgenossen, die in der Kindheit zu viel Weihrauch geschnuppert, oder die Kärglichkeit evangelischer Kirchen demütig ertragen haben, kleine logische und psycho-logische Denkfehler vor.

    Es gibt keine „Meister“, und WENN, lieber Gregor, sind sie im Handwerk zu Hause, in der Schusterei, in der Schneiderwerkstatt, beim Friseur, oder auch beim Bäcker. Also, ähem, lassen wir die Kirche im Dorf.

    Damit ich nicht mit einem Kalauer abschliesse, noch dies: „no guru, no method, no teacher“, sang einst Van Morrison, und ich hatte schon die Hoffnung, er hätte die reaktionäre Schule der Scientologen durchschaut. Von wegen: er ist, wie ich las, zu ihnen zurück gekehrt, und wer die Geschichte und faschistoide Lehre der Scientology studiert, kann nur den Kopf schütteln über den armen Van, der so eine Verblendung nötig hat.

    Ich könnte Herrn Morrison wirklich helfen, aber meine Tätigkeit als „life coach“ hat ihren Preis: am Ende würde der oft griesgrämige Sänger einen grossen heilsamen Lachanfall erleben, seinen „spirituellen Sauhaufen“ verlassen, und, vielleicht, bei Borussia Dortmund eintreten. Das gelobte Land hat viele Gesichter, ich könnte ihn mit der lokalen Folklore bekannt machen. Van, you‘ll never walk alone!

  3. Uli Koch:

    Lieber Michael,

    Du schreibst „Alle Versunkenheit und Meditation liefert ja nicht einen „Gottesbeweis“, sondern inniges Aufgehen im Moment. Ein archaisches Bewusstsein vielleicht“. Das Wegfallen von Filtern, wobei ich deine Meinung aus tiefer eigener Erfahrung nicht teile, dass irgendwelche Serien den gleichen Effekt darauf haben wie Yoga, Zen und Meditation, kann im Aufgehen im Moment durchaus das Gefühl das Transzendenten erzeugen und zwar erst einmal in dem Sinne, dass eben die eingeschränkte Wahrnehmung durch die Filter transzendiert wird!
     
    Dies kann ein überwältigendes Gefühl des All-Einen, einer Wiederverbindung (Re-ligio) mit sich bringen und rechtfertigt Gregors Assoziation dann ganz sicher, zumal dieses Erleben ein sehr persönliches und individuelles (im Wortsinne) ist. Wenn Du hier logische Denkfehler postulierst, bleibst du aber im Reich der Filter, denn nur dort existieren diese überhaupt!
     
    Ob ich das Ganze dann „Jenseitig“ oder „Göttlich“ nenne ist nur eine Frage der Begriffe, vielleicht ist es dann einfach nur Sein und die Attribute sind dann bedeutungslos. Und genau diesen Zustand kann man – und diese Erfahrung verbindet uns ja hier viel mehr als wir meist aussprechen – fast auf die schönste und wunderbarste Weise mit der „richtigen“ Musik zum „richtigen“ Zeitpunkt einfach erleben.
     
    Und wer diese zu recht als transzendent bezeichneten Momente mit seiner Komposition oder seinem Spiel induziert, den darf man auch mal mit einem zwinkernden Auge als „Meister“ bezeichnen.

  4. Michael Engelbrecht:

    Dass dieser Text von mir, der ja gleichfalls selbstironische Züge hat, Widerspruch erzeugt, ist mir klar, und ich werde kurz darauf eingehen. Eins vorneweg: wenn du an dem Tiefeneffekt „irgendwelcher Serien“ zweifelst, widerspricht das meiner eigenen Erfahrung, wonach ein tiefes AlleinsEmpfinden im nichtreligiösen Sinne, ich nenne es mal existenziales Erschauern, durchaus auch bei bestimmten TV-Serien entstehen kann.

    Auch wenn ich es nicht als mystische Erfahrung kodiere, sondern anders, wird in der Historie ein Phänomen sogenannter „Erleuchtung“ häufig mit vermeintlich trivialen Alltagserfahrungen in Verbindung gebracht, und nicht zwangsläufig an besondere Meditationsformen oder „deep listening“ gekoppelt.

    Das wäre wieder ein Filter zwischen dem Vermeintlich-Trivialen und dem Vermeintlich-Profunden. Dass solches als göttlich oder jenseitig wahrgenommen wird, ist dann wieder Kopplung an private Weltanschauung. Würde man doch nur schweigen, oder still sein, statt immer gleich die Gegenwart Gottes aufzurufen – das Nicht-Fassbare hätte einen grösseren Spielraum.

    Am Humor meines Textes müsste eigentlich klar werden, dass ich hier milde Polemik einsetze. Und man muss dann auch nicht einem eloquenten Ex-Pfarrer und Pädagogen beispringen, er könnte sich ja mal selbst zu Wort melden. Aber er scheint sich ein Schweigegelübde auferlegt zu haben, was manchmal auch nur die Verweigerung eines Diskurses ist. Um es freundlich aufzudrücken. Bits du jetzt sein Assistent?

    Ich bin, was einige deine Folgerungen betrifft, ganz und gar nicht auf deiner Seite. Weil es zu sehr die Transzendenz ins Spiel bringt, als pure Projektion des Immanenten. Wobei ich gegen diese oft fast reflexhaft einsetzenden Gottesbekundungen polemisiere.

    Vermeiden wir die Eingrenzungen, kann auch Entgrenzung ihr weites Feld haben. Aber bitte nicht deine Tiefenerfahrung ins Spiel bringen, und gegen eine andere, anders geartete Tiefenerfahrung, ausspielen! Alles Denken und Philosophieren nutzt Filter. Auch der Freund guten Kaffees. Und der Meditierende ebenso. Im Nachhinein. In der Einordnung des Erlebten.

    Ich habe eine der tiefsten und umfassendsten Erschütterungen und Erkenntnisse gehabt beim Versinken in der letzten Folge von Sons of Anarchy. Auf einer Ebene mit dem ersten Hören von einer ganz bestimmten Platte von Albert Ayler. Als ich 16 war. Die Welt ist randvoll mit dem Hochmut derer, die mit ihren tiefen „Gotteserfahrungen“ hausieren gehen.

    Und, weil sie Macht haben, ein Elend nach dem anderen erzeugen.

    …. Geschichtlcher Mini-Exkurs: Martin Luther, auch so ein Ergriffener und Erneuerer, Judenhasser durch und durch. Aber das, heisst es dann immer, muss man „historisch“ verstehen.

    …. Der mystische Raum bleibt offen, optional, er verträgt nur kein erhabenes Geschwätz.

    …. Ich vergass die Serien „Justified“ und „Godless“. Absolut transzendierend, wie einst bei Sophokles im grossen Rund des Theaters: Katharsis auf Katharsis.

  5. Uli Koch:

    Wenn wir still wären hätte das Nicht-Fassbare einen größeren Spielraum. Da bin ich ganz bei Dir. Transzendenz ist für mich mit dem Wegfallen jeglicher Filter etwas sehr Diesseitiges, Seiendes und das hat mit Projektionen nichts mehr zu tun, weil die ja gerade weggefallen sind.

    Höchstens, wie Du so schön anmerkst in der Nachbearbeitung, die ja bei einigen Vertretern der Religion oder Erleuchtungserfahrungen dann schnell zu verheerenden Ergebnissen führt und geführt hat. Lassen wir also den mystischen Raum einfach offen und teilen mit Begeisterung unsere darin gemachten Erfahrungen …

    PS.: Wenn ich hier etwas schreibe, dann schreibe ich es stets in eigener Sache und aus mir heraus, weil mir das am meisten Freude bereitet. Sollte ich einmal das Bedürfnis verspüren jemandem beispringen oder assistieren zu müssen, ziehe ich es vor einen privateren Kommunikationsweg zu wählen ;-)

  6. Michael E.:

    Auf diesen R A U M können wir uns einigen.

  7. Michael Engelbrecht:

    So, das war nun der Transport des kleinen Ping-Pong-Dialoges mit Uli auf die Kommentarliste.

    Das war aber nicht alles, was sich gestern ereignete. Unwirsch wurden meine hier zu lesenden comments etwa von Joey kommentiert – und meinen liebevoll gestalteten „Ein Hund für Gregor“-Text, den ich mit einem dezenten Sinnspruch ausstattete: „A dog who loves you will never fall into your back“, entlockte ihm gar das Echo: „What a stupid message“. Ich habe der Text dann nur zurückgezogen, weil mir doch ein anderer Hund für dich vorschwebt, kein Cocker, eher ein Golden Retriever. Einer aus der Niemandsbucht 🤣😂😅 – ich bleibe dran.

    Aber tu mir einen Gefallen, schreib den Sinnspruch auf ein grosses Blatt Papier, und hänge ihn über deine Jukebox!

    Der / Die Dritte aus der Runde des letzten Manatreffens, Lajla, meldete sich dann aus Hamburg, in meinen Mails, und schlug vor, ich möge mich bei dir, Gregor, entschuldigen. Ich musste laut lachen und bescheinigte ihr ein sonniges Gemüt.

    Ich sehe den Konflikt systemisch: wenn ich mir bei einem sicher bin, ist, dass ich von allen Manafonisten der grösste Humorist bin, Mr. Klinger liegt wohl an zweiter Stelle, wenn er nicht gerade wegen eines Limiters im Radio das Rumpelstilzchen gibt. Und auch hierin, um dem gleich vorzubeugen, liegt nichts Überhebliches! Es gibt sicher andere Parameter, da liege ich weit hinten, zum Beispiel im Rotweinkonsum😇!

  8. Hans-Dieter Klinger:

     
     
    Mit dem Umziehen bin ich dieser Tage vertraut. So habe ich wieder gefunden, was kurzfristig verschwunden war. Aber so ist es nach Unwettern. Da wird aufgeräumt. Aber nach jedem Sturm bleibt etwas liegen, Glasscherben, ein Fahrradschlauch und dort sieben Roßkastanien zwischen kleinen Ästen – zusammenhanglos …

    … oder Fragen und Glaubensbekenntnisse – zusammenhanglos.
     
     

    Wer hat manches, was sich gestern ereignete, entsorgt?
     
     
    Micha, bist du punktgenau Agnostiker? oder doch eher Atheist?
     
     
    Mir ist „Gregors Assoziation“ nicht aufgefallen. Wenn es dies ist –
     

    „Was ich bei all den geistlichen Werken von Rihm spüre, dass es da etwas Anderes geben muss. Warum kann ich daran glauben – ich, der das höre? Weil es diese Musik gibt. So könnte ich gläubig werden.“

     
    – dann sind es Worte von Jörg Widmann. Ich kann nicht ausschließen, dass Gregor damit d’accord ist.
     
     
    Unter den Konditionierungen der Musikrezeption ist jene, die zur Vergabe des Attributs „spirituell“ drängt eine quantitativ unbedeutende. Viel erheblicher erscheint mir die Konditionierung der Rezeption durch die Erfindung der Schallaufzeichnung und die immer noch wachsende ständige Verfügbarkeit von Musik. Alles was zum Überfluss wird, verliert seine Einzigartigkeit, seine Magie – auch das Einfache.
     
     

    Ich glaube, dass ich Filtern nicht entrinnen kann. Schon bevor ich in Filter eingewickelt werde, falle ich durch einen Trichter und lande in Helmbrechts oder in Cherrapunji, lande als ich oder du, lande als homo oder lupus in der Welt.
     
     

    Ich glaube daran, dass der Beweis der „Liebe eines Hundes zum Menschen“ genau so unmöglich ist, wie ein „Gottesbeweis“.
     
     

    Micha, hast du dich in deinem Leben schon einmal bei jemand entschuldigt?

  9. Michael Engelbrecht:

    In aller Kürze das Wichtigste aus meiner Sicht:

    A) ich habe mich schon öfter entschuldigt, die Frage ist fast ein bisschen unverschämt – möchte aber hinzufügen, dass Gregor mir etliche Male im Laufe der letzten 30 Jahre erklärt hat, das „sich entschuldigen“ der falsche Ausdruck sei.

    B) ich bin nichts punktgenau, aber oszilliere zwischen Agnostizismus und Mystik und Heidentum. Humanistische Atheisten stehen mir näher als sendungseifrige Anhänger der evangelischen oder katholischen Religion.

    C) Ich glaube, Gregor glaubt an Gott. Er glaubt auch an Hannover 96, obwohl das, glaube ich, eine ander Art von Glaube ist. Ich hoffe, ich darf das hier sagen, ohne ihn zu fragen. Gestern wurde ich allen Ernstes gefragt, ob ich denn schreiben dürfe, er sei ehemals Pfarrer gewesen, ohne ihn vorher zu fragen. Hallo?! Er war ja nicht beim Mossad.

    D) Who knows what goes on inside the mind of a dog. But, „the words of wisdom“ culminating in the saying of „a dog who loves you…“ have a deeper meaning in the context of Greg‘s serious story with dogs. He definitely doesn‘t believe in dogs which casts a shadow over his whole life, a long shadow and dark clouds. I have been offering help, but no way, I‘m not meeting open doors here, but a wall of silence that, in my decent opinion, is not golden, but filled with fear and horror. But, well, what can I say?

  10. Jan Reetze:

    Mir ging bei der Lektüre des ursprünglichen Artikels und der Kommentare mehrfach der Begriff der „karmischen Illusionen“ durch den Kopf, weiß der Kuckuck, weshalb. Wobei wichtig sei, zu erkennen, dass es sich bei diesen immer um Projektionen des eigenen Geistes handele. Ich habe keinen Zweifel, dass Musik diese ebenso auslösen kann wie ein intensives Naturerlebnis, ein Stück Literatur, ein Gedicht, eine Episode einer Fernsehserie. Nichts ist falsch daran.

    Die praktizierende Buddhistin Laurie Anderson (war sie das eigentlich schon immer?) veröffentlicht Ende September ein neues Album, betitelt „Songs from the Bardo“. Das, was ich bisher davon gehört habe, lässt mich ahnen, dass es an das obige Thema anschließen wird. Mehr dazu, wenn das ganze Album erschienen ist.

  11. Lajla Nizinski:

    „Mein Wahrsprechen unter Drogen, alles lacht –
    der Held ist ausser sich – die Gottheit läßt bitten.“

    (Peter Rühmkorf)

  12. Kelbassas Erben:

    Was liegt am ewigen Leben?
    Auf das Lebendige kommt es an!

    (Friedrich Nietzsche)


Manafonistas | Impressum | Kontakt | Datenschutz