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2019 8 Mrz

Die Geheimnisse des Bienenkorbs

von: Manafonistas Filed under: Blog | TB | Tags:  6 Comments

 

 

 

 

According to Danny Eccleston (Mojo, April 2019), „THE SECRETS OF THE BEEHIVE (1987) remains Sylvian‘s masterpiece, a symbiosis of masterly songwriting and the musicality of his recent excursions. Sakamoto‘s arrangements build a consistent arboreal mood, with piano and strings, and Danny Thompson‘s bass and Phil Palmer‘s acoustic guitar mixing late 60‘s folk rock and torch song.“

 

This entry was posted on Freitag, 8. März 2019 and is filed under "Blog". You can follow any responses to this entry with RSS 2.0. Both comments and pings are currently closed.

6 Comments

  1. MHQ:

    Jetzt ist aber mal genug Sakamoto 🎹🧸

  2. Michael Engelbrecht:

    Ich finde auch, die Beatles kamen zuletzt etwas zu kurz.

    Und dann wurden sie auch noch historisiert, als hätten sie zur Zeit von Brahms gelebt.

  3. Olaf Saddeler:

    Was ist denn „arboreal mood“, eine „baumartige Stimmung“????

  4. Michael Engelbrecht:

    Vielleicht „verzweigt“ …

    Mit „recent excursions“ sind sicher die Soloalben vor THE SECRETS OF THE BEEHIVE gemeint.

  5. Uli Koch:

    Interessanterweise war Sylvian mit gerade diesem Album sehr unzufrieden, da er es unter Zeitdruck und mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln fertigstellen und schließlich aus seiner Sich völlig unfertig abgeben musste.

    Habe ihn damals in Frankfurt im Konzert gesehen, wo noch einmal ein viel weitreichender Eindruck entstand, wo er eigentlich mit diesem Album hinwollte, aber von der Plattenfirma in viel konventionellere Bahnen gedrängt wurde.

    Dennoch sind darauf außerordentlich schöne Songs, wenngleich es vielleicht auch das Album, was am meisten mainstreamig geworden ist und tragischerweise deshalb oft für das beste gehalten wird.

  6. Michael Engelbrecht:

    Tragischerweise, nein, das erlebe ich anders.

    Es ist ja kein verhängnisvoller Irrtum, wenn jemand DIE GEHEIMNISSE DES BIENENKORBS für ein überragendes Album hält.

    Ich habe es zB zum ersten Mal seit Ewigkeiten gehört, und war beeindruckt, von jedem einzelnen Song, fand die Sequenz perfekt, und die Musik, trotz der lyrischen Texturen und Ornamente von Isham und Sakamoto abgründig und ergreifend.

    Und nach all den Interviews und Begegnungen mit Sylvian fand ich ihn selbst ja sehr spröde, vergeistigt, und nie sprang ein Funken von Herzlichkeit über, aber ich kann das trennen, GONE TO EARTH, BRILLIANT TREES und SECRETS OF THE BEEHIVE, das sind für mich drei ebenbürtige Klassiker, und aus Gründen, die ich nicht auf den Punkt bringen kann, ist sein „Bienenkorbgesang“ anders als auf den anderen, ganz umd gar losgelöst, und, ja, f a b e l h a f t ….

    Und mainstreamig, nein, so nehm ich es auch nicht wahr.

    Niemand anderes als Jan Bang und Erik Honore liebten genau dieses Album über alles, ein zündender Funke für ihre Künstlerlaufbahn.

    Und Sylvians Einschätzung: wie so oft, kein wahrer Gratmesser der eigenen Produktionen. Er hält ja auch sein erstes Ambientwerk „for a masterpiece of its kind“, es kam nicht ansatzweise an eines der Ambient Alben von Eno heran


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