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2018 8 Dez

Uli’s Favourites of the year 2018

von: Uli Koch Abgelegt unter: Blog | TB | Tags:  | 4 Kommentare

Vor ein paar Tagen zeigte mir meine Tochter die Bilanz der letzten 11 Monate ihres Lieblingsstreamingdienstes: genau 34036 Minuten seit Anfang des Jahres. Dazu kommen noch jede Menge andere Quellen und bereits geladene Musik, am Ende vielleicht mehr als anderthalb Monate reines Musikhören. Nicht wenig. Leider habe ich keine App oder keinen Agenten, der meine Musikgenusszeiten misst und aufsummiert, aber es muss schon einige Zeit zusammengekommen sein, bis meine Favoritenliste für die Neuerschienungen des Jahres 2018 stand. Das sind ja nur die Alben, die mir wirklich gefallen haben und nicht die, die ich nach wenigen Liedern ausgeschaltet habe und nicht die, die zwar auch echt gut waren, aber nun stumm ab Nummer 31 zu finden wären und nicht diejenigen, die aus den Jahrzehnten davor stammen. Und zu guter letzt kam mir der Gedanke, dass wahrscheinlich jedes Jahr weitaus mehr Hörzeiten für diesen Blog anfallen, als das Jahr Stunden hat …

 
 
 

 
 

  1. Steve Tibbetts: Life of
  2. Laurie Anderson & Kronos Quartett: Landfall
  3. Jon Hassell: Listening to Pictures
  4. Sly & Robbie meet Nils Petter Molvær: Nordub
  5. Sonar with David Torn: Vortex
  6. Mueller & Roedelius: Imagori II
  7. Qluster: Elemente
  8. Paul Frick: Second Yard Botanicals
  9. Hilde Marie Holsen: Lazuli
  10. Kim Downes: Obsidian
  11. Julia Holter: Aviary
  12. The Necks: Body
  13. Low: Double Negative
  14. Irmin Schmidt: 5 Klavierstücke
  15. Eraldo Bernocchi: Like a Fire That Consumes All Before It
  16. ShadowParty: ShadowParty
  17. GoGo Penguin: A Humdrum Star
  18. Emanuele Errante: The Evanescence Of A Thousand Colors
  19. Arve Henriksen: The Height of the Reeds
  20. Rim Banna: Voice Of Resistance
  21. Frode Haltli: Avant Folk
  22. Erik Griswold: Yokohama Flowers
  23. Louise Landes Levi: Ikiru Or The Wanderer
  24. Clarice Jensen: For This From That Will Be Filled
  25. The Residents: Intruder
  26. Peter Schwalm: How We Fall
  27. Laaraji, Arji OceAnanda & Dallas Acid: Arrive Without Leaving
  28. Steve Reich: Pulse / Quartet
  29. Ilhan Ersahin: Solar Plexus (Istanbul Sessions)
  30. Neneh Cherry: Broken Polictics

 

Ausserhalb dieser Best of-Liste steht (natürlich eigentlich ganz oben) Brian Eno mit Music for Installations, einer Mischung aus Reissues und Unveröffentlichem, also nur halb-neu. Und hier muss für eingefleischte Brian Eno Fans noch auf Bloom 10 hingewiesen werden, eine App die vor zwei Tagen veröffentlicht wurde und es dem Nichtmusiker und begeisterten Hörer endlich ermöglicht in Eno’s Fußstapfen zu treten und astreine Ambientmusik spielerisch selber zu gestalten – ein wunderbares kleines Spielzeug quasi zum Nikolaustag!

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 8. Dezember 2018 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

4 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Irmin Schmdt auf dem „Bildungsbürgerinstrument“ ist eine feine Überraschung.
    Ich schrieb dazu was, versteckte es aber weiter hinten, weil ich da noch nicht auf die Klammer in der Überschrift gekommen war. Die fügte ich später ein:

    https://www.manafonistas.de/2018/11/17/5-klavierstuecke/

    Deine No. 1 ist einfach grandios😉

  2. Michael Engelbrecht:

    I had a wrong picture 😉 – i defintely thought Jon Hopkins‘ Singuarity would be an albumm to cherish for you. For me the best Electronica album of 2019, if you look at Eno‘s box as a mix of old and new stuff. Then again, your no. 1 comes unexpectedly, in a fine way.

    So we‘re here to surprise one another.

  3. Lajla:

    Mich überrascht die Liste. Ich dachte, da kommen CDS aus dem „Palace of Zen“
    :), die für mich so neuen aufregenden japanischen Musikstücke.

  4. Uli Koch:

    Ja Micha, da hast Du recht: Jon Hopkins ist mir beim Erstellen der Liste durch die Lappen gerutscht. Als Singularity rauskam, habe ich das Album öfters gehört, hatte es aber in meinem Hinterkopf bereits in 2017 eingeordnet. Also: es müsste natürlich rein in die Liste!

    Habe zudem heute gerade Penelope Trappes mit ihren beiden wunderbaren Alben Penelope One/Two entdeckt, der ich ebenfalls unbedingt einen Nachtragsplatz geben muss.

    Was die faszinierenden japanischen CD’s angeht stelle ich sie meist gleich in einem Blogbeitrag online, dieses Jahr waren es nur viele Reissues und leider nur wenig ganz Neues. Ein bisschen kommt aber vielleicht noch als eigener Beitrag, sobald ich dazu komme es zu schreiben. Bis dahin schau doch vielleicht mal was Kuniko Kato so in den letzten Jahren herausgebracht hat. Bemerkenswerteste Minimal Music Interpretationen!

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