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2018 6 Dez

„When I Read The Book“ (Walt Whitman)

von: Manafonistas Abgelegt unter: Blog | TB | 4 Kommentare

 

 
 
 

When I read the book, the biography famous,
And is this then (said I) what the author calls a man’s life?
And so will some one when I am dead and gone write my life?
(As if any man really knew aught my life,
Why even I myself I often think know little or nothing of my real life,
Only a few hints, a few diffused faint clews and indirections
I seek for my own use to trace out here.)

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 6. Dezember 2018 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

4 Kommentare

  1. Martina Weber:

    Was für ein großartiges Gedicht, es wirkt so leicht und man könnte denken, wow, mit so wenigen Zutaten kommt ein Gedicht aus, mit so einem Gedanken, den jede/r bestimmt schon gedacht hat und wäre es nicht ein Gedicht, das viele Menschen hätten schreiben können? Ja, so ist es. Aber Walt Whitman hat es getan.

  2. Martina Weber:

    (Und dann noch mehr als die Hälfte des Textes in Klammern.) (Wunderbar.)

  3. Poschlost:

    Bild und Gedicht haben mir aus unbestimmtem Grund „Lincoln im Bardo“ von George Saunders in Erinnerung gerufen – vielleicht liegts am schlichten, melancholischen Ton oder der Frage als Thema.

    Jedenfalls ist das (LiB) eines der berührendsten, originellsten, kurzweiligsten und klügsten Bücher, die ich in diesem Jahr (und allen vorhergehenden) gelesen habe. Wer es nicht kennt, sollte es sich zu Weihnachten schenken! Ich war überrascht, dass diese Art von Literatur heute noch möglich ist: Sprachkunst statt Kunsthandwerk, wie bei so vielen aktuellen Literatur-Produkten (Vorsicht bei Genitiv im Titel!).

    Karsten

  4. Michael Engelbrecht:

    Nachdem ich George Saunders‘ Text über Tweedys WARM las (s. nebenan), und von diesem Buch hörte, wurde ich auch schon neugierig. Das Photo findet sich auch in einem vierteiligen Interview mit Brian Eno und Karl Hyde anno 2014 hier im Blog, ich machte es snappyshotty auf Rügen 2014 – manche Bilder kommen in Erinnerung, bei bestimmten Gedichten.

    Übrigens, eines der berührendsten, originellsten, kurzweiligsten – und verstörendsten – Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, heisst DIE STUNDE ZWISCHEN FRAU UND GITARRE, und ist ein um die 1000 Seiten langer, wie gesagt, kurzweiliger Roman …

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