Manafonistas

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2018 29 Jun

Neunundzwanzig Sechs Achtzehn

von: Uwe Meilchen Abgelegt unter: Blog | TB | 2 Kommentare

Donnerstagabend, die abendliche Fahrt im Sammeltaxi nach der Arbeit nach Hause. Im Fahrzeug auf der Rückbank hinter mir ein älterer Herr. Das allgegenwärtige Thema „WM“. Die immer wieder vorgebrachte These, dass, wer die Nationalhymne nicht mitsingt in diesem Land, in dieser Mannschaft keinen Platz habe, keinen Platz haben darf. Die auf meine Gegenfrage, ob denn, wer in der Kirche am Lautesten mitsingen würde, dann auch der Gläubigste im Kirchenschiff sei, und ob nicht seine Generation sich mit der lautstark von allen mitgesungenen, unseren Nationalhymne auskennen würde, einsetzende Stille im Fahrzeug: unbezahlbar. #justsayin‘

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2 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Özil hat nun verraten, warum er während der Nationalhymne nicht singt:

    „Während die Hymne gespielt wird, bete ich. Und ich bin sicher, dass diese Einkehr mir und damit auch meiner Mannschaft Kraft und Zuversicht gibt, um den Sieg nach Hause zu fahren“, sagte Özil.

    AHA!

  2. Jan Reetze:

    Der Teil mit dem Nach-Hause-Fahren hat immerhin funktioniert.


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