Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2018 30 Apr

Die Zauberin

von: Martina Weber Abgelegt unter: Blog | TB | 6 Kommentare

 

 
 
 

Das Päckchen mit dem handgeschriebenem Brief, einem antiquarischen Buch und dem Album kam völlig unerwartet. Heute war der passende Tag, das Album zu hören. E. hatte auf die Rückseite der CD-Hülle einen kleinen gelben Zettel angebracht, auf dem unter anderem folgendes stand:

 

jemand hat sie mal „die Zauberin“ genannt. Sie ist sehr besonders – die Musik – keine gute-Laune Musik. Hat viele Vorzeichen. Dennoch –

 

Ich setzte die Kopfhörer auf und hörte das Album zwei Mal komplett durch. Und, ja, ich bin verzaubert.

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 30. April 2018 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

6 Kommentare

  1. Gregor:

    Diese Platte steht seit vielen Jahren in meinem Plattenschrank, du hast recht, sie ist zauberhaft. Gleich lege ich sie wieder auf …

  2. ijb:

    Ich hab sie auch lange nicht gehört, hatte sie aber gerade am Wochenende in der Hand. Sie ist ja auch auf dem letzten Tindersticks-Album zu hören. Stuart bzw. die Tindersticks haben die Einspielung mit ihrem Gesang viele Jahre lang im „Tresor“ behalten, weil sie die Aufnahme nach ihrem frühen Tod wohl nicht verwenden konnten.

  3. Martina Weber:

    Ihr kennt sie natürlich … ich hatte nie etwas von ihr gehört und mochte gleich den ersten Song, gerade weil ich nichts von der Sprache verstand. Ich erinnerte mich an eine Begebenheit mit einem früheren Freund. Wir hörten einen Song, der in einer Sprache gesungen wurde, die wir beide nicht kannten. Ich sagte, ich würde gern den Text lesen. Er entgegnete, er bräuchte den Text nicht, er würde alles in der Musik erspüren und in der Art des Gesangs. Mir war mein blöder Perfektionsmus peinlich und ich versuchte, loszulassen. Gerade deshalb mochte ich den ersten Track des Albums am liebsten.

  4. Lajla Nizinski:

    Ja Martina, manchmal ist es einfach schöner mitzusingen, als den Text zu kennen. In dem letzten Konzert sagte Teitur er würde jetzt ein Lied von der Färöern singen, wir sollten einfach mitsingen. Das war ein wunderbares Lautmalereispiel, das enorm viel Spass brachte.

  5. Jochen:

    Those were the early Mana-Days: Dirk H. erwähnte damals mal (wie so vieles Erwähnenswerte) in einem unserer Chats die mir bis dato unbekannte Lhasa de Sala.

    Das Lied „De Cara a la Pared“ (Album: La Llorona) mit raffinierter Gitarrenbegleitung und betörender Stimme reizte mich, es nachzuspielen. Schaffte es beinahe auch, riss dann aber bei der Marke von Zweizwanzig – nicht nur die Stimme versagte (Joke).

    Das erste Stück aus The Living Road (stolperte vor Wochen bei YouTube darüber) ist auch mein Lieblingsstück. Ich werde in Kürze das Album in Ruhe und in Gänze hören. Danke für die Anregung, Martina.

  6. Martina Weber:

    Ich werde die Komplimente an E. weiterreichen :)


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