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2017 29 Okt

From the unholy grail of 21st century TV-trance inductions

von: Manafonistas Abgelegt unter: Blog | TB | 13 Kommentare

 
 
 

HALT AND CATCH FIRE (SEASON 1, 2, 3, 4) 

 
 
 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Sonntag, 29. Oktober 2017 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

13 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Please be aware that looking TV-series is taking away time of you life!

    You should think instead of going out in the real world, go to the galleries, meet friends, plant a tree, fuck your brains out, start meditation, eat healthy food, take care of your personal growth, rely on the power of plants, invest in bit coins, buy a grave, start a new life, or read a fucking good book!

  2. Jochen:

    Not to forget visiting church frequently …

  3. Michael Engelbrecht:

    Always, Joey, always.

    We’re so close to enlightenment. I remember Hans Magnus Enzensberger speaking of television a „buddhistic meditation machine“ (was it a poem, or an essay?).

    Of course there was an undertone of sarcasm, but, sorry, he was wrong. He was fucking wrong. Used in the right mood it IS a buddhistic meditation machine.

  4. Martina Weber:

    If H.M. Enzensberger had known films and series like we do, he´d recommended them.

    Thanks, Michael, for the citation of the „buddhistic meditation machine“. I love it.

  5. Ingo J. Biermann:

    Thanks for the tip. Most of the series on my to-see list are not available on DVD or Amazon Prime yet, but this one is. We’re watching DEADWOOD (Season 1) currently, so after that I’ll check out HALT AND CATCH FIRE.

  6. Michael Engelbrecht:

    „Television and film would like us to believe that success is driven by infallible ambition and undeniable brilliance. AMC’s bafflingly underrated drama is one of the best programs ever at capturing the human fallibilities that go into into carving your own path in business and life, including blind competitiveness, crippling insecurity and overwhelming doubt.“

    (Roger Ebert)

  7. Michael Engelbrecht:

    Das von dir beschriebene „Kulissen-Feeling“, Ingo, (bei meiner Lieblngsserie THE LEFTOVERS) hatte ich zuletzt bei MAD MEN, durchweg, und vorher bei DEADWOOD – old Western Town for movies since 1956 :) – trotzdem fand ich beide Serien sehr, sehr beeindruckend.

  8. ijb:

    Ich möchte anmerken, bei LEFTOVERS habe ich weniger ein Problem mit Kulissenhaftigkeit als vielmehr mit Austauschbarkeit bzw. Undefiniertheit der Orte (und des gesamten Handlungsortes.) MAD MEN und DEADWOOD handeln ja sehr konkret an realen, benannten Orten, auch wenn sie sichtlich gebaut sind.

    Normalerweise mag ich historische Filme nur sehr selten, gerade wegen der sehr offensichtlichen Kulissen wirkt das auf mich oft wie Theater oder so. Bei MAD MEN ist das zwar sehr deutlich, passt aber doch zum Konzept, und es passiert ja zum allergrößten Teil in Innenräumen – und oft auch in den gleichen Räumen.

    Bei DEADWOOD hatte ich auch diese Bedenken, und speziell weil es vom Konzept so ganz anders ist als MAD MEN – und ich finde tatsächlich schade, dass fast nie etwas außerhalb der Kulissen spielt, da hatte ich deutlich mehr von der Umgebung zu sehen erwartet. Einmal gab es einen Ausflug durch die Black Hills, das war schön, hab ich gleich wiedererkannt.

    Ansonsten bin ich selbst etwas überrascht, dass mich das Historisierende mit den Kulissen nicht so stört wie normalerweise. Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass sie erstens sehr nah an den realen Vorbildern erzählen und das zweitens viel schmutziger und rauer tun, als das in den allermeisten historischen Filmen / Serien der Fall ist.

    Und die Kameraarbeit / Montage scheint zudem sehr darauf bedacht, nah an den Figuren zu sein und nie (oder sehr selten) die Räume (inkl. der Straßen) in den Fokus zu rücken, also die Kulissen möglichst herunterzuspielen. Das finde ich schon erstaunlich: Wie wenig Raumgefühl man da hat. (Das ist keine Wertung). Und wie extrem wenig Musik das zum Einsatz kommt, und es fällt gar nicht auf. Ich hab mal ein paar der Folgen nochmal durchgespult, um nach den im Abspann benannten Komponisten zu suchen – und nichts gefunden.

    Glücklicherweise holen sie echt viel aus den (anfangs) scheinbar eindeutigen Figuren heraus. (Siehe z.B. Bill Hickock, der ja nur wenig vorkommt.) Das ist stark.

    Auch interessant, wie anti-dramatisch die ganze Serie ist, speziell jetzt auch m Vergleich zu LEFTOVERS, wenn wir schon dabei sind. Es geht alles voll von den Figuren (und offensichtlich z.T. von historischen Gegebenheiten) aus und (fast) nie von künstlicher Dramatisierung wie in den meisten anderen Serien. Ich find’s schon erstaunlich, wie das strukturiert ist und frage mich (nach acht Folgen), welche Zielpunkte die Autoren sich für die Staffel wohl gesetzt haben. Es kann ja in jede Richtung gehen.

  9. Jochen:

    Greg, do you watch TV in heaven?

    No, „ain’t wastin‘ time no more“.

  10. Michael Engelbrecht:

    Halt and catch fire 1 2, 3, 4 amazon prime video

    Halt and catch fire 1 & 2, dvd, blu ray

    Twin Peaks, season 3: on dvd, blu ray in 2018, someday

    Game of Thrones, season 7, 7 episodes: dvd, blu ray, december

  11. Michael Engelbrecht:

    Yesterday we saw the the three last episodes of season 2 -what a great drama, and it is a shame they don‘t release season 3 and 4 (that get even more critical appraisal) on dvd / bluray. Amazon prime seems to claim them for their own good.

    I am normally the wrong one when it comes to a series that is centered around the early age of home computer pioneers and nerds. But the way they do it, well, the whole thing could also be focussed on the barbershop scenery in New York City in the early ^80s. It may not be as ARTFULLY designed on a scene by scene basis, but it grabs me more than Mad Men. A minor quibble is, too, that all these young nerds have a knack for pure regression and often appear like never having left their sandboxes. But, well, nerds. In other ways, the story digs deeper and deeper revealing more and more the lonesomness of the central figures. Wrapped in excellent plotting, this is a series that is surprising in many ways. Good music, too.

  12. Michael Engelbrecht:

    Never heard this Johnny Cash (?) song from the penultimate or ultimate episode of season 2. What a song, though only appearing short … who knows …

  13. Michael Engelbrecht:

    Die vorletzte Episode der zweiten Staffel, KALI, ist absolut dramatisch, und lässt viele Ebenen der Story auf unerwartete Weise zusammenkommen, oder, besser gesagt, geradezu explodieren.

    Die letzte Folge trägt im Titel einen hinreissenden Song der Talking Heads, und er macht Sinn, liefert eine etwas andere Sichtweise zu allem, was zuvor stattfand, und in den zwei Schlusseinstellungen passiert, oder eben … nicht passiert …


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