Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2013 27 Apr

Talking about Forst, Harmonia, Cluster etc.

von: Michael Engelbrecht Abgelegt unter: Blog | TB | Tags: , Kommentare geschlossen

The daughter of Roedelius has made a fine interview (three parts on vimeo) about Brian Eno’s early years and his collaboration with the german artists. More information you find on the Eno Web (news, see blogroll) …
 

CHANCE

„part one“

 

aus meinem Interview (2005)
 
– In deiner Musik klingen oft Räume der Natur an. Als du mit Harmonia Musik gemacht hast, damals, in der Zeit, als mit zusammen mit Moebius und Roedelius die Alben „Cluster & Eno“ bzw. „After The Heat“ entstanden, Mitte der Siebziger Jahre, da hast du auch eine kurze Zeit im Weserbergland gelebt …

– Es war eine sehr angenehme Zeit, dort zu arbeiten. Es war eine Art Luftblase in meiner Geschichte. Teilweise, weil es eine so entlegene Gegend war. Wir arbeiteten nicht weit entfernt von diesem mächtigen Flußlauf. Der Song „By The River“ aus meinem Album „Before And After Science“ ist an diesen Ort gebunden. Wir lebten in diesem sehr stillen ruhigen alten Bauernhaus. Die Weser war dort ein schneller, fast rasender Fluß. Mir kam er vor wie ein Bild für die ungeheuer schnell verrinnende Zeit. Demgegenüber wirkte das Leben in dem alten Haus noch ruhiger! Die Musik, die dort entstand, besaß etwas Magisches. Wie können wir aus Nichts Etwas machen? Das war die Kernfrage. Wie bei einem Zaubertrick. Wir hatten nur einfache Instrumente, ein einfaches Studio. Ich weiß nicht mal, ob ich irgendwas mitgebracht hatte. Wir benutzten einfach, was in dem Raum vorhanden war, und das war nicht viel.

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