Manafonistas

on life, music etc beyond mainstream

2022 3 Aug

Das manafonistische Musikrätsel No. 11

von: Michael Engelbrecht Filed under: Blog | TB | 7 Comments

„Retrato em branco e Preto“ ist eine Komposition von Antonio Carlos Jobim und Chico Buarque, was bedeutet, das Joey sie von allen Manafonisten wohl als einziger kennt. Wenn überhaupt. Diese Interpretation eines brasilianischen Songs eröffnet ein im Herbst 2022 erscheinendes Duo-Album. Produziert im November 2021. Wer die beiden Improvisatoren beim Namen nennt,  und den Titel der CD, die auch  auf 180 g Vinyl rauskommen wird, erhält die Cd innerhalb von 14 Tagen nach Veröffentlichung zugesendet. Bitte bei den „comments“ den Tip abgeben.  Neben zwei Eigenkompositionen und einer freien Improvisation spielen sie Standards, und zwar „The Song Is You“, „Round Midnight“, „I‘m Getting Sentimental Over You“, sowie „Misterioso“. Meine Meinung nach dem ersten Hören: es gibt Alben voller Standards, die virtuos und langweilig sind. Und es gibt solche Alben voller Standards, in denen es sehr persönlich zugeht. Dieses Teil gehört eindeutig zur zweiten Gruppe. Das Virtuose ist hier Begleitphänomen.

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7 Comments

  1. Lorenz:

    Enrico Rava & Fred Hersch: the song ist you

    viele Grüße,
    Lorenz

  2. Michael Engelbrecht:

    Herzlichen Glückwunsch..
    Du wirst das Album mögen.
    Ich stelle hier das Vinyl vor.
    Das ein paar Wochen später rauskommt.
    Misterioso könnte es auch auf Gregors Jukebox schaffen😂.

  3. Lorenz:

    Vielen Dank, ich freue mich darauf. Was auf youtube von den Beiden zu hören ist klingt wunderbar!

    hier mein Musikrätsel inklusive Auflösung:
    ich höre seit ca. 2 Wochen immer wieder mit großer Freude und immer wieder Staunen die Ambient Doppel-CD einer Musikerin, auf die man bzw. ich in dem Zusammenhang nie gekommen wäre.
    Die Gitarrensounds erinnern mich manchmal an die Instrumentals von David Sylvians Gone to Earth oder auch Approaching Silence, ein Stück könnte man Ambientexotica nennen.
    Ihr bekanntestes Album war 1995 auf Platz 1 in den US und auch UK Charts. Ich mag es, wenn eine Musikerin oder Musiker etwas unverkennbares hat und man nach den ersten Takten weiß, ja, das ist …
    Aber genauso mag ich, wenn völlig neue, andere Pfade betreten werden und das sehr gut, wie ich finde. Und mich überrascht und begeistert zurücklassen.

    Der Name der Musikerin ist Alanis Morissette.
    Für mich unglaublich aber wahr.

  4. Michael Engelbrecht:

    Wirklich unglaublich:)

    Neben Miles Davis In A Silent Way höre ich gerade alten Zauber aus Jamaika.

    Count Ossie and The Mystic Revelation of Rastafari: Tales of Mozambique.

    Das ist so, du kennt es wohl, Roots Reggae in seiner reinsten Form. Bei den Saxofonlinien, so eifach sie auch erscheinen, und bei dem Getrommel schmelze ich dahin.

  5. Lorenz:

    Das ist jetzt ein schöner Zufall. Heute Nachmittag habe ich mir vom Wühltisch eine Metallbox mit 3 CDs für 2,99 € gekauft, die
    Ska Rude Boy Sounds heißt. 60 Songs, wohl beginnend in den 60er Jahren. Von den Intepreten kenne ich höchstens 3-4 (L.S. Perry, Maytals,P. Tost, D. Decker).was für eine Fundgrube an Entspanntheit, Gelassenheit und, ja, Positive Vibration …. und die kann man gerade gut gebrauchen.

  6. Michael Engelbrecht:

    Ja, good vibrations. Das schaffen die alten Ska, Rocksteady und Reggaealben fast immer. Vor Jahren kam mal die erste Roots Box auf blauem Vinyl neu heraus, eine meiner liebsten compilations. Und da hönge ich auch am himmelblauen Vinyl – die perfekte Farbe.

    Kostet etwas mehr.

    Der Reggae Man vin AllMusoc brachte es auf den Punkt:

    “Having established himself as one of Jamaica’s top producers the day Studio One opened its doors in the early ’60s, Clement “Coxsone” Dodd was unable to maintain his status during the roots era of the subsequent decade. This can be attributed to a couple of factors. One was Dodd’s apparent reluctance to record the new, overtly Rasta-inspired music. The other was an infusion of new blood into the Jamaican music business. Eager to make a name for themselves, producers like Joe Gibbs, Bunny Lee, Lee “Scratch” Perry, and Winston “Niney” Holness managed to supplant the island’s “big three” (Dodd, Duke Reid, and Prince Buster) in the process, driving the music’s evolution in the ’70s.

    There isn’t a weak number across these 16 tracks, from the Gaylads’ ode to “Africa” and Devon Russell’s version of the heavyweight “Drum Song” rhythm, to a trio of stunning instrumentals: Jackie Mittoo and the Cyclones with nyahbinghi drummer Count Ossie on “Meditation,” Lenny Hibbert’s sparkling vibe work over Mittoo’s “Ghetto Organ” (“More Creation”), and Sound Dimension’s “Congo Rock.”

    The music of this compilation is of a rare, rare beauty and is essential to anyone’s reggae collection.”

  7. Michael Engelbrecht:

    Die Vorlage des ersten Stücks:

    https://www.youtube.com/watch?v=9dU02OlWyH4

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