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2018 8 Mai

Die Grammatik des Films

von: Martina Weber Abgelegt unter: Blog | TB | 6 Kommentare

 

Wenn Sie heute Beethoven hören und seinen plötzlichen Wechsel von Tonart, Rhythmus und musikalischem Fokus, ist es, als könnten Sie hören, wie die Grammatik des Films – Schnitte, Überblendung, Auf- und Abblenden, Mehrfachbelichtung, Totalen, Großaufnahmen – musikalisch entwickelt wird.

Michael Ondaatje: Die Kunst des Filmschnitts

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 8. Mai 2018 und wurde abgelegt unter "Blog". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.

6 Kommentare

  1. Michael Engelbrecht:

    Na, ob das nicht auch für Boards of Canada gilt?!

    Boards of Canada sind sicher ein grösseres Kaliber als Beethoven, drum macht dieser Hinweis vielleicht Sinn …

  2. Martina Weber:

    Nun, es geht hier aber um eine historische Entwicklung. Und Beethoven war auf der Zeitachse einfach näher dran an der Frühzeit der Entwicklung des Films als die von mir ebenfalls sehr geschätzten Boards of Canada. Mich hat der Hinweis in dem Buch jedenfalls erstaunt. Ich finde solche Parallelen interessant.

  3. Michael Engelbrecht:

    Okay, ich kenne halt Beethofen nicht.

  4. Rosato:

    tiny needling keeps the world spinning round …
    seit 15 minuten höre ich zum ersten Mal in meinem leben boards of canada
    höre ich von beethoven & filmschnitt
    und nix passt
    can’t agrollow

  5. Martina Weber:

    „Tomorrow´s Harvest“ ist ein klasse Album von Boards of Canada. Ein Sommeralbum. Mit einem Booklet, das aus einer Sammlung aus etwas grobkörnigen Fotografien aus Kanada besteht. Ein kleines Fotoalbum.

    Habe Beethoven noch nicht im Hinblick auf Filmtechniken gehört. Ich glaube, ich will da auch gar nicht reinhören. Wie gesagt, fand ich eher die These interessant …

  6. Michael Engelbrecht:

    Du hattest ja so Recht mit Boards of Canada. Ihr Album MUSIC HAS THE RIGHT TO CHILDREN ist gerade zwanzig geworden, und ich habe es in den Klanghorizonten vorgestellt. Man wird nie zu alt für solche Music. Alles Schotten, by the way, Bravehearts in musikalischen Dingen. Die Wiener Schule ist doch mehr Sachertorte …

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